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„Seepferdchen ahoi!“: Dorstfelder Kinder bekommen einen Schwimm-Container

Innenstadt-West

Alle Kinder in Dortmund sollen schwimmen lernen. Den ganzen Sommer lang gibt es nun in Dorstfeld zusätzliche Kurse in einem ganz besonderen Becken: Auf dem Gelände des Familienbüros steht der Schwimmcontainer Narwali, in dem Kinder das Element Wasser kennenlernen können.

Kinder früh ans Wasser zu gewöhnen ist die Grundlage dafür, dass sie schwimmen lernen. „Mit ,Narwali‘ haben wir einen einfachen Zugang für alle Kinder im Quartier geschaffen, um sie im Schwimmen zu fördern. Mit dem Angebot möchten wir interessierte Kitas und Schulen dabei unterstützen, eine zentrale Angebotslücke zu schließen", sagt Monika Nienaber-Willaredt, Dezernentin für Schule, Jugend und Familie, über das Projekt „Seepferdchen ahoi! Mit Narwali sicher ins Wasser“. Begonnen haben die Kurse schon am 27. April.

Pro Tag gibt es vier Einheiten

Bild: Stadt Dortmund / Roland Gorecki
Blick in den Schwimmcontainer „Narwali“ von innen.
Blick in den Schwimmcontainer „Narwali“ von innen.
Bild: Stadt Dortmund / Roland Gorecki

Studien belegen, dass in Deutschland immer weniger Kinder schwimmen können. Monika Nienaber-Willaredt: „Es darf nicht von der Lebenssituation abhängig sein, ob Kinder schwimmen lernen. Schwimmen ist eine grundlegende Lebenskompetenz. Es stärkt die Motorik der Kinder und gibt ihnen Selbstvertrauen. Das ist wichtig für jedes Kind in Dortmund.“

Bis zum 31. August wird der Schwimmcontainer für die Kinder aus Dorstfeld im Einsatz sein. Pro Tag gibt es vier Einheiten. Vormittags kommen die Vorschulkinder aus den Kitas, nachmittags sind die Grundschulkinder dran. „Das Ziel ist, dass sich die Kinder spielerisch an das Element Wasser gewöhnen. Sie sollen Ängste abbauen und Sicherheit gewinnen“, sagt Jan Schröder, Leiter des Jugendamts der Stadt Dortmund. Dazu springen und hüpfen sie im Wasser, spielen mit Bällen und lernen, mit geöffneten Augen nach Ringen zu tauchen. Erste Schwimmzüge sollen sie auch lernen.

Wasser zum Wohlfühlen: 30 Grad

Bild: Stadt Dortmund / Roland Gorecki
Der Schwimmcontainer steckt voller Technik.
Der Schwimmcontainer steckt voller Technik.
Bild: Stadt Dortmund / Roland Gorecki

Genau dafür ist das mobile Becken gemacht: Es ist fast acht Meter lang, 2,7 Meter breit und 1,3 Meter tief. Die Wassertemperatur liegt bei angenehmen 30 Grad. Der Container bietet den Kindern einen geschützten Raum, um sich im Wasser zu bewegen. Sechs Kinder können gleichzeitig trainieren. Im Wechsel bekommt eine weitere Gruppe zeitgleich ein Programm aus Bewegungs-, Spiel- und Bastelangeboten im Familienbüro.

Gefördert wird das Projekt unter anderem durch die Stiftung der Spar- und Bauverein eG Dortmund, die sich seit vielen Jahren für Bildung, Teilhabe und Chancengleichheit in den Quartieren der Stadt einsetzt. Dr. Christian Jaeger, Vorstandsvorsitzender der Spar- und Bauverein eG: „Schwimmen zu können, ist elementar für alle Kinder. Die Wassergewöhnung mit Narwali ist deshalb ein wunderbares Projekt. Als Genossenschaft sehen wir es als Teil unserer Verantwortung, solche Projekte zu fördern, die das Zusammenleben in unseren Wohngebieten stärken und insbesondere Kindern Teilhabe ermöglichen.“

Ein starkes Netzwerk ist entstanden

Bild: Stadt Dortmund / Roland Gorecki
Vor dem Schwimmcontainer posiert eine Gruppe Menschen.
Gruppenfoto vor dem Schwimmcontainer mit Sponsorinnen und Sponsoren und Unterstützerinnen und Unterstützern, Schwimm-Kindern und Stadträtin Monika Nienaber-Willaredt (hintere Reihe, oben).
Bild: Stadt Dortmund / Roland Gorecki

Neben dem Land Nordrhein-Westfalen, der Stadt Dortmund und Sponsoren, wie der Stiftung der Spar- und Bauverein eG, die finanziell zu dem Projekt beitragen, unterstützen auch andere Partner den Schwimmcontainer mit ihrer Expertise. Entstanden ist ein starkes Netzwerk: Eine enge Zusammenarbeit mit DEW21, Vereinen, Jugendförderung, Schulen, Kitas, Stiftungen und Badbetreibern sorgt für ein stabiles Angebotsnetz. Für die praktische Umsetzung sorgen unter anderem eine Kooperation mit der DLRG, dem Stadtsportbund Dortmund sowie dem ATV Dorstfeld. Ein Teil des Angebots läuft zudem im Erlebnisbad Wischlingen.

Schon jetzt gibt es einen Plan für die Zeit nach „Narwali“ – denn die aufgebauten Strukturen und Kooperationen bleiben erhalten. Sie sollen langfristig weitere Angebote zur Wassergewöhnung und Schwimmkurse sichern. Ziel ist es, möglichst vielen Kindern nachhaltig den Weg zum sicheren Schwimmen zu ermöglichen.

Schlagwörter

Kinder, Jugendliche & Familie Sport

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