City-Fonds
Privates Engagement bewegt die Innenstadt
Ob Lichtinstallationen, Kulturformate oder Aktionen für Familien – der City-Fonds des Citymanagements hat sich als wirksames Instrument zur Belebung und Verschönerung der Innenstadt etabliert. Entscheidend ist dabei nicht nur die finanzielle Unterstützung durch die Stadt, sondern vor allem der Einsatz privater Akteurinnen und Akteure. Mit Ideen, Zeit und eigenem Mitteleinsatz geben sie konkrete Impulse für die City.
Das Prinzip des City-Fonds ist klar: Gute Ideen für die Innenstadt erhalten Rückenwind durch städtische Förderung. Bis zu 50 Prozent der Kosten für ein Vorhaben übernimmt der City-Fonds, maximal 10.000 Euro. Bedingung ist, dass engagierte Menschen aus Handel, Gastronomie, Immobilienwirtschaft, Vereinen oder Netzwerken Verantwortung übernehmen, die restlichen Kosten tragen und das Projekt selbst umsetzen.
Genau dieses Zusammenspiel hat bereits eine Reihe unterschiedlicher Vorhaben möglich gemacht. Im Rosenviertel wurde etwa das prägnante Lichtbanner wieder zum Strahlen gebracht – getragen von lokalen Unternehmerinnen, Unternehmern, Eigentümerinnen und Eigentümer, die sich gemeinsam für ihr Quartier eingesetzt haben. Im Brückviertel sorgten weihnachtliche Lichtakzente für mehr Aufenthaltsqualität.
An anderer Stelle unterstützt der Fonds kulturelle und musikalische Formate, die Besucherinnen und Besucher in die City bringen und das Miteinander stärken. So wird im Herbst erstmals das Festival „Lumina“ stattfinden, ein stimmungsvoller Abend mit vielen kleinen Live-Sessions an verschiedenen Orten, flankiert vom ersten „Stößchen-Festival“ an der Reinoldikirche. Am 3. Oktober gastiert das etablierte „Favoriten“-Tanz- und Theaterfestival dank des City-Fonds erstmals für einen Tag auch auf dem Friedensplatz. Auch Angebote für Familien und Kinder wurden schon gefördert. Deutlich wird: Der Fonds ermöglicht sowohl sichtbare Aufwertungen im Stadtraum, als auch Erlebnisse, die die Innenstadt als lebendigen Ort neu erfahrbar machen.
Gefördert werden keine Projekte „von der Stange“, sondern Vorhaben mit lokalem Bezug und persönlicher Handschrift. Gerade das macht den City-Fonds so wertvoll: Er schafft Raum für Menschen, die ihre Innenstadt nicht nur nutzen, sondern mitgestalten wollen. Dass sich private Akteurinnen und Akteure dabei jenseits des eigenen Kerngeschäfts engagieren, ist alles andere als selbstverständlich – und zugleich ein starkes Signal für die Zukunft der Dortmunder City.
Aus Projekten wachsen Netzwerke
Dazu sagt Yvonne Johannsen vom
Der Rückblick macht deutlich, dass aus einzelnen Impulsen ein belastbares Netzwerk entstehen kann. Wo engagierte Initiativen, Geschäftsleute, Eigentümerinnen, Eigentümer und Vereine zusammenkommen, entstehen Projekte mit Ausstrahlung – kulturell, gestalterisch und sozial. Der City-Fonds wirkt damit weit über die einzelne Förderung hinaus: Er ermutigt dazu, Ideen in die Umsetzung zu bringen und Verantwortung für das eigene Umfeld zu übernehmen.
Alle, die selbst eine Projektidee für die Innenstadt mitbringen, lädt Johannsen ein: „Gute Ansätze sind in Dortmund willkommen. Wer die City mit einer Aktion, Veranstaltung oder Gestaltungsidee bereichern möchte, findet beim Citymanagement die passende Unterstützung.“
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