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Tag der gesunden Ernährung: Dortmund stärkt gutes Essen im Alltag

Zum Tag der gesunden Ernährung informiert Dortmund, wie gesundes und klimafreundliches Essen im Alltag ankommt – von Kitas über Schulen bis zum Wochenmarkt. Die Stadt stärkt regionale Versorgung, Bildung und Teilhabe vor Ort.

Am 7. März erinnert der Tag der gesunden Ernährung daran, wie wichtig gutes Essen für Gesundheit, Umwelt, Landwirtschaft und Klima sowie für Zusammenhalt und Chancengleichheit ist. Die Stadt Dortmund nutzt den Anlass, um ihre Aktivitäten sichtbar zu machen: Wo es ihr möglich ist, sorgt sie dafür, dass alle Dortmunderinnen und Dortmunder Zugang zu gesunden Lebensmitteln haben – unabhängig von Alter, Einkommen oder Herkunft.

Gute Verpflegung in Kitas und Schulen

Bild: Stadt Dortmund / Klaus Körmann
Zwei glückliche Kinder gemeinsam in der Küche
Gemüse kann richtig lecker schmecken – diese Erfahrung machen Kinder auch in FABIDO-Kitas.
Bild: Stadt Dortmund / Klaus Körmann

Ein Schlüssel liegt beim Mittagessen in Kitas und Schulen. Täglich erreichen die Einrichtungen viele Kinder und Jugendliche. Der Rat der Stadt hatte 2025 verbindliche Qualitätsstandards beschlossen. Sie sichern gesundes, kindgerechtes und nachhaltiges Essen im Ganztag.

Die Stadt Dortmund berät Träger und Cateringbetriebe und unterstützt Küchen bei der Umstellung.

Unter dem Motto „Dortmund tischt auf!“ kommen mehr pflanzenbetonte Gerichte mit regionalen Bio-Zutaten auf den Teller. Das stärkt Gesundheit, Klima und Chancengleichheit: Alle Kinder essen gemeinsam gut – unabhängig vom Geldbeutel der Familie.

Stefan Szuggat
Stefan Szuggat
Dezernent für Umwelt, Planen und Wohnen
Bild: Stadt Dortmund / Roland Gorecki

Gesunde Ernährung soll für alle selbstverständlich sein. Dafür schaffen wir konkrete Angebote vor Ort und setzen politische Beschlüsse Schritt für Schritt um.

Bio aus Dortmund: die DOtoffel

Ein Beispiel für kurze Wege ist die Dortmunder Bio-Kartoffel „DOtoffel“. Sie wächst auf Feldern in Dortmund, wird frisch verarbeitet und an Küchen der Gemeinschaftsverpflegung geliefert. Die städtischen FABIDO-Kitas treiben den Aufbau voran: Schon 42 Einrichtungen kochen mit der DOtoffel, bis Ende 2026 folgen alle 49 Wirtschaftsküchen.

Der Ausbau geht weiter: Lokale Verarbeitung und Logistik entstehen, damit noch mehr Einrichtungen regionale Bio-Lebensmittel nutzen können. Motto: viel Geschmack, kurze Wege und hohe Qualität.

Vom Acker bis zum Teller: Projekte vor Ort

Bild: Stadt Dortmund / Stephan Schütze
Ein Teller voller Karotten, Paprika, Gurke und Radieschen.
Gesundes Essen wirkt sich auf das Wohlbefinden aus.
Bild: Stadt Dortmund / Stephan Schütze

Gemeinsam mit Partnern stärkt die Stadt ein gesundes, regionales und nachhaltiges Ernährungssystem in Dortmund.

Dies sind einige Beispiele:

  • Gesunde Marktfrühstücke: Kinder und Jugendliche besuchen den Wochenmarkt und lernen praktisch, was gutes Essen ausmacht.
  • Weltacker: Ein neuer Lernort zeigt anschaulich, wie globale Ernährung und lokale Entscheidungen zusammenhängen.
  • Ernährungsarmut: Eine städtische Studie liefert Daten, damit Hilfen gezielter wirken.

Diese Aktivitäten gehören zu den Projekten „Turn the Tables“ und „FoodConnectRuhr“, bei denen die Stadt mit mehreren Partnerinnen und Partnern zusammenarbeitet. Ziel ist ein Ernährungssystem, das Gesundheit, Umwelt und regionale Wirtschaft zusammenbringt.

Hinweis zum Projekt „Turn the Tables“

Das Projekt „Turn the Tables“ wird von der Europäischen Union kofinanziert. Für die Inhalte ist ausschließlich die Stadt Dortmund verantwortlich; sie geben nicht notwendigerweise die Sichtweise der Europäischen Union wieder.

Gesundes Essen fest in Dortmund verankert

Bild: Stadt Dortmund / Roland Gorecki
Wraps liegen auf einem Teller.
Leckere Wraps mit Gemüse können auch Kinder und Jugendliche begeistern.
Bild: Stadt Dortmund / Roland Gorecki

Dortmund überlässt gesundes und klimafreundliches Essen nicht dem Zufall. Die Stadt baut dauerhafte Strukturen auf – in Bildung, Versorgung und regionaler Landwirtschaft. So profitieren Menschen persönlich, die Gemeinschaft und die Umwelt gleichermaßen.

Gute Ernährung wirkt in vielen Bereichen. Entsprechend viele Ämter arbeiten an dem Thema mit. Die Koordinierungsstelle Klimaschutz und Klimafolgenanpassung im Umweltamt übernimmt dabei die Federführung. Mit ihren Aktivitäten setzt die Stadt insbesondere Teile aus dem Handlungsprogramm Klima-Luft 2030 um.

Die Ernährung ist in Deutschland für etwa 15 Prozent der gesamten Treibhausgasemissionen verantwortlich und erreicht damit fast den gleichen Anteil wie die Mobilität (ohne Flugreisen). Rund 70 Prozent davon gehen auf den Konsum tierischer Produkte wie Fleisch, Milch oder Käse zurück.

Mehr zum Thema

Weitere Informationen zum Thema gesunde Ernährung finden Sie unter dortmund.de/ernaehrungswende .

Schlagwörter

Umwelt, Nachhaltigkeit & Klimaschutz Kinder, Jugendliche & Familie

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