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Jubiläum

140 Jahre MKK - Dortmunds ältestes Museum feiert Geburtstag und wirft einen Blick in die Zukunft

Das Museum für Kunst und Kulturgeschichte wird 140! Sein Jubiläum nimmt das älteste Museum der Region zum Anlass, in Führungen, Gesprächen und Aktionen einen Ausblick in die Zukunft zu geben. Alle Interessierten sind dazu am Mittwoch, 28. Juni, von 16:00 bis 21:00 Uhr, herzlich ins MKK eingeladen. Der Eintritt und alle Angebote sind frei.

Bild: Stadt Dortmund / Joana Maibach
Die Skulptur "Jugend" in einer heutigen Ansicht im Jahr 2023
Die Skulptur "Jugend" stand bereits im damaligen Museum für Kunst und Gewerbe - heute steht sie in der Ausstellung "REMIX" im heutigen MKK.
Bild: Stadt Dortmund / Joana Maibach

Die Direktoren und Kurator*innen bieten Führungen durch die vier derzeit laufenden Sonderausstellungen. Die Restauratorin gewährt Einblicke in die Restaurierungswerkstatt "Blickwinkel". Bei Häppchen und Getränken stellt das MKK-Team das rundum neu konzipierte Erdgeschoss vor und lädt zu Gesprächen ein. Außerdem hat von 18:00 bis 21:00 Uhr das ArtLab geöffnet, in dem man kunsthandwerkliche Techniken lernen und ausprobieren kann.

Zu sehen gibt es im MKK derzeit die große Ausstellung "Remix. 800 Jahre Kunst entdecken" mit rund 110 Exponaten vom Mittelalter bis zum Jugendstil (Führung um 19:00 Uhr). Im neuen Studio läuft "PhotoChic. Stadt.Land.Moden um 1900", eine Ausstellung zur heimischen Atelierfotografie (Führung um 16:30 Uhr). Auch die erste Online-Ausstellung des MKK "Out of the Box. Atelierfotografien aus der Sammlung Harald Mante", die virtuell und vor Ort im ehemaligen Shop des Museums bewundert werden kann ( kabinettkarten-mkk.de), dreht sich um historische Fotografien. Direktor Dr. Jens Stöcker führt um 16:00 Uhr durch diese Ausstellung.

Das ehemalige Studio des MKK hat sich in den vergangenen Monaten zum Stadt_Raum entwickelt: Dort hat das Museum einen neuen Denk-, Dialog- und Arbeitsraum für den Austausch mit der Stadtgesellschaft entwickelt. Derzeit geht es darin um die Erfahrungen und Lebensleistungen türkischer Frauen, die als Gastarbeiter*innen oder deren Angehörige nach Dortmund kamen: "Göç - Borsigplatz'da yaşayan 13 kadının dilinden" / "Ankommen. 13 Frauen vom Borsigplatz erzählen". Eine Führung mit Gespräch startet um 17:30 Uhr.

Bild: Jürgen Spiler
Ein Blick in das damalige Museum für Kunst und Gewerbe, im Vordergrund die Skulptur Jugend", im Hintergrund verschiedene Bilder.
Ein Blick in die Vergangenheit: Die Skulptur "Jugend" im Lichthof des damaligen Museums für Kunst und Gewerbe am Ostwall 7.
Bild: Jürgen Spiler

Die 140-jährige Geschichte des MKK

Am 25. Juni 1883 hatte die Stadtverordnetenversammlung beschlossen, eine "Sammelstelle" für bedeutende Gegenstände von historischem, künstlerischem und kulturhistorischem Interesse einzurichten.

Bereits im Jahr 1866 wurde der Grundstein für die Sammlung des Museums mit dem Ankauf des Cappenberger Münzfunds gelegt. 1883 folgte die Gründung der Altertumssammlung. Unterstützt durch großzügige Spenden von Dortmunder Bürger*innen und Industriellen entwickelte sich das Museum weiter zum Städtischen Kunst- und Gewerbemuseum.

Zunächst war die wachsende Sammlung verteilt auf mehrere Standorte in der Stadt, u.a. im Alten Rathaus am Markt, bis es 1905 im ehemaligen Reichsbankgebäude am Königswall/Ecke Hansastraße repräsentative Ausstellungsräume bezog. 1911 folgte der Umzug in das ehemalige Oberbergamt am Ostwall 7. Nach der Zerstörung des Museumsgebäudes im Zweiten Weltkrieg wurden die Bestände ab 1947 im Schloss Cappenberg bei Lünen präsentiert. Erst 1983, pünktlich zum hundertjährigen Bestehen, fand es seinen heutigen Standort im imposanten Art-Déco-Bau in der alten Stadtsparkasse an der Hansastraße.

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