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Ab dem 20. März gibt es neue Leerungstermine für die Biotonne

Im Mai 2022 wurde bereits die Sammellogistik bei den Restmülltonnen umgeplant. Jetzt stehen die Biotonnen an. Ab dem 20. März 2023 kann es aufgrund der Überplanung zu Änderungen der Leerungstage und/oder der Leerungswoche sowie des Leerungsteams kommen. Die EDG bittet die Bürger*innen darum, sich frühzeitig zu informieren.

Um den Aufwand bei der hohen Anzahl an Biotonnen so gering wie möglich zu halten, bittet die EDG die Bürger*innen darum, sich frühzeitig über die Leerungstermine zu informieren. Informationen zum neuen Leerungstag stehen ab dem 13. März im Abfallkalender unter www.edg.de zur Verfügung. Die Leerungstermine für die Biotonne und für alle übrigen Behälter sowie die Termine für die gebührenfreie Sperrmüllsammlung in den aktuell anstehenden Stadtteilen sind für jede einzelne Straße ausgewiesen. Einfach die eigene Adresse eingeben und schon zeigt der Kalender die nächsten Termine an.

Die EDG-Kundenberater*innen informieren ebenfalls ab dem 13. März unter +49 231/9111-111.

Übergangsphase könnte längere Leerungstaktung bedeuten

Sollte der Zeitraum zwischen letzter regulärer und nächster neuer Leerung sehr lang sein, können für die Übergangsphase in Ausnahmefällen Abfallsäcke genutzt werden. Diese werden bei der nächsten Leerung mitgenommen.

Verbesserung für Umwelt und mehr Sicherheit für EDG-Mitarbeiter*innen

Bei der Überplanung wurden in erster Linie die Leerungsgebiete kompakter strukturiert. Zum einen, um einen Mehrwer für die Umwelt und zum anderen, um eine erhöhte Sicherheit für die Mitarbeiter*innen zu bieten. Es wurden die Regiewege optimiert, d. h. die Sammelwege von Behälter zu Behälter und zu den Umladeanlagen sind reduziert. So kann der Dieselverbrauch aller Müllfahrzeuge wahrnehmbar sinken, was mit einer verbesserten CO2-Bilanz verbunden ist.

Mit Einführung der veränderten Logistik unter Zuhilfenahme eines digitalen Straßenkatasters wird zudem nochmals die Anzahl der bisherigen Rückwärtsfahrten von Großmüllwagen reduziert. Hierdurch wird die Sicherheit der Lader im rückwärtigen Fahrzeugbereich weiter erhöht und den Vorschriften der Deutschen Gesellschaft für Unfallversicherung (DGUV) verstärkt Rechnung getragen.

Zu den Hintergründen:

Wie lange liegt die letzte Überplanung zurück?

Die letzte vollständige Neuplanung in der Abfallwirtschaftslogistik fand im Jahr 2010 statt. Seitdem gab es kontinuierlich Verbesserungen und Anpassungen innerhalb einzelner Einsatzbereiche und Abfallsammelteams. Alle hinzugekommenen Neubaugebiete, z. B. Hohenbuschei, Stadtkrone Ost, konnten in die bestehenden Teams integriert werden. Dies gelang durch die Verteilung der Mehrleistungen auf die vorhandenen Teams bzw. bei der Leerung der Restmülltonnen durch die Erhöhung der Teamstärke von zwei auf drei Lader. Eine neue abfallwirtschaftliche Software ermöglichte darüber hinaus eine effiziente und gerechte Planung.

Nach welchen Kriterien wurde früher und nach welchen wird heute geplant?

Bis zur Überplanung wurden die Touren anhand der Anzahl der Behälter mit ihren unterschiedlichen Fassungsvermögen geplant und durchgeführt. Zudem wurden die 240-Liter- und 1.100-Liter-Behälter (bei Restmüll) mit Aufschlägen bewertet und Stufenzuschläge eingerechnet. Ein zusätzlicher Leistungswert ergab sich aufgrund der unterschiedlichen Leerungsrhythmen (bei Restmüll).

Heute wird die Leerung anhand des Volumens des Behälters, des Leerungsrhythmus und eines Erschwernisfaktors, z. B. längere Wege zum Stellplatz, Anzahl der Stufen im Keller und Hochparterre, Schlüsseltresor, bewertet. Zudem wird ein Behälter aus einem Außenrevier mit einem "Strukturfaktor" höher bewertet als ein Behälter aus einem "Innenstadtrevier", da hier eine größere Entfernung von Behälter zu Behälter vorliegt.

EDG

//www.edg.de

Digitaler Abfallkalender

//www.edg.de/abfallkalender

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Planen & Bauen Sauberkeit & Entsorgung

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