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Sicherheit & Verkehr

Neuer flexibler Blitzer wird auf Dortmunds Straßen eingesetzt

Um für mehr Sicherheit auf Dortmunds Straßen zu sorgen und noch konsequenter gegen Temposünder*innen vorzugehen, setzt das Ordnungsamt ab sofort einen „Enforcement Trailer“ ein.

Das mobile Gerät sieht aus wie ein Anhänger („Trailer“), der am Straßenrand abgestellt wird. Bei der Standortwahl muss das Ordnungsamt die geltenden Regeln der Straßenverkehrsordnung beachten.

Ein Blitzanhänger steht an einer viel befahrenen Straße.
Bild: Stadt Dortmund / Roland Gorecki
Das mobile Gerät wird am Straßenrand abgestellt.
Bild: Stadt Dortmund / Roland Gorecki

Die eingebaute Technik misst über mehrere Spuren hinweg die Geschwindigkeiten der vorbeifahrenden Fahrzeuge. Stellt das System eine Überschreitung der vorgeschriebenen Höchstgeschwindigkeit fest, löst die Kamera aus. Die Verstöße werden gespeichert und regelmäßig ausgelesen.

Kein Personal erforderlich

Zwei Vorteile des Blitzeranhängers: Er kann für einen längeren Zeitraum fest an einer Stelle stehen, aber auch leicht an einen anderen Ort gebracht werden. Und im Gegensatz zu den sieben mobilen Messfahrzeugen des Ordnungsamtes, ist für den Blitzeranhänger kein Personal erforderlich während die Messungen erfolgen.

Zum Einsatz kommt der „Enforcement Trailer“ künftig an Straßen mit viel Verkehr sowie an Unfallschwerpunkten – zum Beispiel vor Schulen, Kindergärten und Krankenhäusern.

Testphase läuft

In einer Pilotphase wird der Blitzeranhänger zunächst für zwölf Monate angemietet. Großes Plus: Der Vermieter kümmert sich um alle anfallenden Wartungen, Reparaturen und Beschädigungen und stellt bei einem Totalausfall kurzfristig ein Ersatzgerät bereit.

Die ersten Ergebnisse können sich sehen lassen: Von Freitag, 11. Oktober bis Dienstag, 15. Oktober, stand der Anhänger auf der Ruhrallee stadtauswärts (Höhe Südbad). In dieser Zeit wurden insgesamt 1.773 Verstöße festgestellt. Trauriger Spitzenreiter war ein Fahrzeug mit 63 km/h bei einer erlaubten Geschwindigkeit von 30 km/h.

Zum Thema

Aktuell werden die Messsequenzen eingelesen. Erst wenn alle Messsequenzen gesichtet wurden, kann angegeben werden, wie viele Verstöße gerichtsverwertbar sind. Die Auswertung ist mit einem erheblichen Aufwand verbunden.

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