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Geschichte

Anmeldungen zum Tag des Offenen Denkmals sind noch möglich

Das Wochenende, 9. und 10. September, steht ganz im Zeichen historischer Monumente: Am "Tag des Offenen Denkmals" öffnen sich zahlreiche geschichtsträchtige Orte für Besucher*innen unter dem Motto "Talent Monument".

Bild: Philipp Czyba
Stadtarchäologe Ingmar Luther mit Gästen an der Hohensyburg
Auch Stadtarchäologe Ingmar Luther (l.) ist Ansprechpartner für den Tag des Offenen Denkmals, so wie bereits im vergangenen Jahr an der Hohensyburg.
Bild: Philipp Czyba

Die meisten Veranstaltungen können ohne Anmeldung besucht werden, für einige müssen Interessierte sich jedoch registrieren.

Anmeldepflichtige Veranstaltungen

Für folgende anmeldepflichtigen Veranstaltungen sind noch Plätze frei (Anmeldungen bis Freitag, 8. September, 14:00 Uhr, bitte an Stefan Nies oder Tel. +49 231 952 965 83 ):

  • Die Hörder Burg geht aufs 12. Jahrhundert zurück und hat damit eine lange und spannende Baugeschichte. Eine Führung am Sonntag, 10. September, 12:00 Uhr, rückt sie in den Fokus.
  • Ein Stadtspaziergang zum Thema "Kreuzviertel - Vom Städtebau zum Siedlungsbau" am Sonntag, 10. September, 13:00 Uhr, geht der Entwicklung des Städtebaus von der Gründerzeit bis zur Gegenwart auf den Grund.
  • Abstecher nach Lütgendortmund: Wer die Zeche Zollern besucht, kann noch im Westfälischen Schulmuseum vorbeischauen (nur mit Anmeldung unter +49 231 61 30 65 ) und danach zum Musiktheater Piano. Von außen wirkt das Musiktheater wie ein typisches Gasthaus des frühen 20. Jahrhunderts. Im Inneren überraschen beeindruckende Räume im Jugendstil - ein selten anzutreffender Baustil in Dortmund. Am Sonntag, 10. September, gibt es um 13:00, 14:00 und 15:00 Uhr jeweils eine 45-minütige Führung zur Geschichte und Architektur des Gebäudes.
  • Das Besucherbergwerk Graf Wittekind bietet für seine Untertageführungen am Samstag, 9. September, noch Restplätze. Von 9:30 bis 14:00 Uhr können Kleingruppen von bis zu fünf Personen abtauchen und eine spannende Führung durch den Stollen erleben. Mindestalter: Zehn Jahre. Wichtig: Schutzkleidung wird gestellt, aber robuste Kleidung und Schuhe mit Profilsohle sind erforderlich!

Weitere Veranstaltungstipps, bei denen keine Voranmeldung nötig ist:

  • Das Haus Wenge in Lanstrop (Alekestraße 4, 44329 Dortmund) ist das einzige im Raum Dortmund erhaltene Adelshaus des 16. Jahrhunderts mit gotischen Formen und das älteste Backsteingebäude der Stadt. Am Sonntag, 10. September, öffnet das Haus von 11:00 bis 17:00 Uhr seine Türen. Halbstündlich finden Führungen zur Geschichte des Ortes Lanstrop und zur Geschichte des Hauses statt. Dabei werden auch Ideen zur Nutzung als Bürgerhaus im Stadtbezirk vorgestellt.
  • Das 1960 erbaute Südbad (Ruhrallee 30) wurde von 2003 bis 2007 denkmalgerecht saniert. Viele Dortmunder*innen ziehen hier regelmäßig ihre Bahnen – eine Führung am Sonntag, 10. September, jeweils um 10:00 und um 11:00 Uhr, ermöglicht jedoch Einblicke, die sonst verborgen bleiben.
  • Pilgern in Dortmund? Das ist möglich! Die Kunsthistorikerin Dr. Johanna Beate Lohff führt am Sonntag, 10. September, ab 11:00 Uhr, über Dortmunder Pilgerwege. Treffpunkt: Turmeingang der Petrikirche (gegenüber Petrikirchhof 7).
  • Der Europa-Rat betrachtet das kulturelle Erbe als Ressource für Entwicklung, Lebensqualität und Zusammenleben. Bei einem Stadtspaziergang zum Thema "Kulturelles Erbe als Ressource" am Sonntag, 10. September, 10:30 Uhr, werden die mittelalterlichen Spuren und Talente der Dortmunder Denkmäler erkundet. Dabei wird untersucht, welchen Beitrag die Innenstadtkirchen und historischen Strukturen zur Stadtqualität, zum friedlichen Zusammenleben und zur nachhaltigen Entwicklung leisten. Dauer ca. 1,5 bis 2 Std. Treffpunkt: StadtKirchen Forum, Ostenhellweg 2.

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