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Stadterneuerung

Bauarbeiten für die neue Spielachse Huckarde-Nord sind gestartet

Huckarde

Die Stadt Dortmund gestaltet die Spielplätze "Mailoh", "Varziner Straße" und "In der Mulde" in Huckarde neu. Die Tiefbaumaßnahmen am Spielplatz "In der Mulde" sind fast abgeschlossen. Bald geht es mit der Montage der Spielgeräte los. Anschließend folgt die Bepflanzung und der Einbau der Ausstattungselemente. Das Besondere: Die Spielplätze werden zu einer 9.000 Quadratmeter großen Spielachse verbunden.

Bild: Stadt Dortmund
Susanne Linnebach, Leiterin des Amtes für Stadterneuerung, und Petra Binkhoff, Projektleiterin beim Amt für Stadterneuerung, trafen am 25. Mai Max Hagemann, zuständiger Projektleiter beim beauftragten Garten- und Landschaftsbaubetrieb Weißner, und informierten sich über den Fortschritt der Bauarbeiten.
Susanne Linnebach, Leiterin des Amtes für Stadterneuerung, und Petra Binkhoff, Projektleiterin beim Amt für Stadterneuerung, trafen am 25. Mai Max Hagemann, zuständiger Projektleiter beim beauftragten Garten- und Landschaftsbaubetrieb Weißner, und informierten sich über den Fortschritt der Bauarbeiten.
Bild: Stadt Dortmund

Die Bauarbeiten am Spielplatz "In der Mulde" sind bereits gestartet. Die vorbereitenden Tiefbaumaßnahmen wurden durch den Garten- und Landschaftsbaubetrieb Weißner durchgeführt. An diesem Standort ist der Arbeitsabschnitt fast beendet, sodass die Spielgerätefirma Playparc, die für die Produktion und die Montage der Spielgeräte zuständig ist, bereits in Kürze mit ihren Arbeiten beginnen kann. Danach schließen sich die finalen Abschlussarbeiten an, wie die Bepflanzung und der Einbau der Ausstattungselemente.

Bereits Ende Februar, rechtzeitig vor Beginn der gesetzlich vorgegebenen Vogelschutzzeit, wurden die vorbereitenden Rodungsarbeiten an den Gehölzen vorgenommen. Anschließend wurden die vorhandenen Spielgeräte abgebaut und die Spielplätze für die Öffentlichkeit abgesperrt. Die Bauarbeiten werden mehrere Monate andauern, mit der Neueröffnung aller drei Spielplätze ist nach aktuellem Stand zum Ende dieses Jahres zu rechnen.

Spielerische Entdeckungsreise auf den Spuren der Huckarder Zeitgeschichte

Die drei Spielplätze sollen nach dem Neuaufbau zu einer insgesamt rund 9.000 Quadratmeter großen Spielachse miteinander verbunden werden. Dabei wird den Besucher*innen unter dem Motto "Auf heißen Kohlen in die Zukunft" eine Zeitreise angeboten. "Die Geschichte des Stadtteils Huckarde wird in attraktiven Spiel- und Aufenthaltszonen erlebbar gemacht und besteht aus verschiedenen Angeboten für die unterschiedlichen Zielgruppen, Kinder, Jugendliche aber auch Erwachsene", erläutert Susanne Linnebach das zugrundeliegende Konzept der Spielachse, das im freiraumplanerischen Wettbewerb die Jury überzeugte. Diese Idee soll durch eine einheitliche Handschrift bei der Gestaltung aller drei Spielplätze sichtbar werden.

Insbesondere durch die Verknüpfung miteinander zu einer generationsübergreifenden Spielachse werden neue gestalterische, soziale und auch ökologische Impulse für den Stadtteil gesetzt: Moderne Spielgeräte und Erholungsräume mit Verweilmöglichkeiten im Schatten, mit bienen- und insektenfreundlichen Pflanzen, sollen die Lebensqualität im Quartier steigern. Neben einem großzügigen, modernen Basketball- und Fußballplatz wird ein Highlight der neuen Spielachse ein Kletterturm auf dem Spielplatz an der Varziner Straße sein, der an einen Förderturm erinnert und von Weitem zu sehen sein wird.

Spielachse ist Teil der Stadterneuerung Huckarde-Nord

Die Neugestaltung einer "Spielachse" ist ein Teilprojekt des Integrierten Handlungskonzeptes Huckarde-Nord des Amtes für Stadterneuerung, das in enger Zusammenarbeit mit dem Grünflächenamt und dem Jugendamt geplant und umgesetzt wird.

Für die Neugestaltung der Spielplätze "Mailoh", "Varziner Straße" und "In der Mulde" wurde im Rahmen eines freiraumplanerischen Realisierungswettbewerbes 2020 das Siegerbüro Arge Lavaland und Treibhaus Berlin beauftragt. Nach Abschluss der Planungen sind die Aufträge von der Stadt Dortmund Ende vergangenen Jahres an die ausführenden Firmen vergeben worden. Die Baukosten betragen insgesamt rund zwei Millionen Euro und werden zu 70 Prozent über das Städtebauförderprogramm aus Landes- und Bundesmitteln finanziert.

Im Sinne der Anpassung an den Klimawandel übernimmt die Bezirksvertretung Huckarde zudem die Kosten für einen neuen Trinkwasserbrunnen auf dem Spielplatz "Mailoh".

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