Stadt Dortmund Wappen
Newsroom

Bildung

"Dortmund At Work Flashlights" - Netzwerktreffen drehte sich um Nachhaltigkeit und (Aus-)Bildung

"Grüne" Berufe liegen im Trend: Zumindest interessieren sich mehr und mehr junge Menschen für (Ausbildungs-)Berufe mit einem starken Bezug zu Nachhaltigkeit und Umweltschutz. Und auch wer keinen der sogenannten grünen Berufe ergreift, wünscht sich oft eine Tätigkeit, die Sinn erkennen lässt. In Dortmund arbeiten viele Schulen und Unternehmen daran, Wissen rund um das Thema Nachhaltigkeit an Schüler*innen und Auszubildende zu vermitteln. Dabei half am Mittwoch, 24. Mai, auch die Initiative Dortmund At Work

Bild: Stadt Dortmund / Roland Gorecki
Redner*innen des Tages (v.l. n.r.): Sara Glahn (Konrad-Klepping-Berufskolleg), Detlev Lachmann (Bewusst wie e. V.), Andrea Schendekehl (Konrad-Klepping-Berufskolleg), Nadine Wecke (Dortmund at work), Antje Lembach und Iken Draeger (Netzwerk Grüne Arbeitswelt) und Katja Pfost (Konrad-Klepping-Berufskolleg)
Redner*innen des Tages (v.l. n.r.): Sara Glahn (Konrad-Klepping-Berufskolleg), Detlev Lachmann (Bewusst wie e. V.), Andrea Schendekehl (Konrad-Klepping-Berufskolleg), Nadine Wecke (Dortmund at work), Antje Lembach und Iken Draeger (Netzwerk Grüne Arbeitswelt) und Katja Pfost (Konrad-Klepping-Berufskolleg).
Bild: Stadt Dortmund / Roland Gorecki

In Flashlights ("Blitzlichtern") informierten Expert*innen darüber, wie Nachhaltigkeit im Unternehmen gefördert werden kann und welche Chancen sich bieten, Jugendliche in ihrem Interesse am Klimaschutz und dem Wunsch nach mehr Nachhaltigkeit zu unterstützen. Mehr als 70 Vertreter*innen von Dortmunder Unternehmen und Schulen kamen auf Initiative des Regionalen Bildungsbüros im Fachbereich Schule der Stadt Dortmund zusammen.

Berufsbilder abwägen und ökologische Verantwortung sehen

Unter dem Motto "Gemeinsam sind wir stark" referierten Detlev Lachmann und Dr. Herma Portsteffen vom Verein "Bewusst wie" beispielsweise über wertschätzendes Miteinander, ressourcen-orientiertes Handeln und Möglichkeiten, wie Unternehmen sich an dem Engagement beteiligen können. Iken Draeger und Antje Lembach vom Netzwerk Grüne Arbeitswelt schilderten, wie es gelingen kann, Berufsorientierung für nachhaltige Entwicklung in der Schule zu integrieren. Die Botschaft der beiden Referentinnen: Wenn es gelingt, sozial-ökologische Verantwortung als Entscheidungskriterium im Berufswahlprozess zu verankern, beschleunigt dies auch die Transformation hin zu einer klimafreundlichen Wirtschaft.

Das Konrad-Klepping-Berufskolleg testete bereits eins der Angebote ("Future Talk") des Netzwerks Grüne Arbeitswelt. Schulleiterin Andrea Schendekehl möchte ihre Schule zu einer nachhaltigen Organisation entwickeln und dafür neue Bildungsangebote für alle Lernenden (Schüler*innen, Auszubildende und Studierende ) schaffen. Dazu verankert sie mit ihrem Kollegium Bildung für Nachhaltige Entwicklung (BNE) im Berufswahlprozess.

Sara Glahn stellte dazu die neue Profilklasse "Fit. For. Future." vor, in der sich Schüler*innen u. a. mit ihrem Konsum und seinen Auswirkungen auf die Umwelt beschäftigen. Weitere Themen sind dort etwa Künstliche Intelligenz und Industrie 4.0 – so dass sich auch Schnittmengen mit Ausbildungsbetrieben ergeben.

"Das war ein wirklich sehr gelungener Abend", resümierte Eileen Morawe nach dem Netzwerktreffen. Als Vertreterin der ConSol Dortmund gGmbH, einem Ausbildungsbetrieb und anerkanntem Träger der Jugendhilfe, nutzte sie "Dortmund At Work Flashlights" fürs Knüpfen von Kontakten, "von denen auch unsere betreuten Jugendlichen sehr profitieren können".

https://www.dortmundatwork.de/future

https://www.dortmundatwork.de/future/

https://www.instagram.com/dortmundatwork

https://www.instagram.com/dortmundatwork

Schlagwörter

Studium, Wissenschaft & Forschung Familie Umwelt, Nachhaltigkeit & Klimaschutz Wirtschaft

Weitere Nachrichten

Mehr Nachrichten
Grundgesetz statt Goethe: Schauspieler lesen im Rathaus aus dem Grundgesetz vor
Di 19. Mai 2026
Monika Bujinski und Andreas Weißert halten das Grundgesetz in der Hand.
Bild: U. Weißert
„Dortmund gemeinsam!“: Anmeldefrist für eigene Aktionen noch bis 20. Mai
Di 19. Mai 2026
Ein Kind erhält einen Anstecker von einer Frau.
Bild: Grubenglück GmbH
Mit Weltstar Villazón: Oper Dortmund inszeniert Wim-Wenders-Meisterwerk
Mo 18. Mai 2026
Ronaldo Villazon im Portrait.
Bild: Wolfgang Lienbacher
Online-Abstimmung: Dortmunds neue Titanenwurz heißt „Titania“
Mo 18. Mai 2026
Die Titanenwurz "Titania" ist im Tropenhaus des Botanischen Gartens zu finden.
Bild: Stadt Dortmund / Roland Gorecki
Jetzt anmelden für Flo(h)rian: Im Juni wird im Westfalenpark wieder getrödelt
Fr 15. Mai 2026
Ein Weg im Westfalenpark ist mit Trödelständen gespickt.
Bild: Stadt Dortmund
„Human Footprint“ im Naturmuseum Dortmund: Satellitenbilder zeigen Spuren des Menschen
Fr 15. Mai 2026
Kuratiert wird die Ausstellung von Dr. Oliver Adrian und Volontärin Lucie Baltz.
Bild: Stadt Dortmund / Sabrina Richmann
Kulturgenuss unter freiem Himmel - Westfalenpark startet mit der „Seebühne am Sonntag“
Mi 13. Mai 2026
Die Seebühne am Buschmühlenteich mit Publikum und einem Ensemble auf der Bühne vor grüner Waldkulisse.
Bild: Phillip Ramfort
Neue „vhs-Schlossküche“ im Haus Rodenberg lädt zum Schlemmen und Lernen ein
Mi 13. Mai 2026
Haus Rodenberg
Christi Himmelfahrt: Auswirkungen auf Märkte und Müllabfuhr
Di 12. Mai 2026
Bild: Stadt Dortmund / EDG
Besucher füttert Löwen im Zoo Dortmund: Darum ist das eine schlechte Idee
Fr 8. Mai 2026
Ein männlicher Löwe, liegend im Gras.
Bild: Zoo Dortmund
Freibadsaison startet: Die geplanten Öffnungstermine
Do 7. Mai 2026
Bild: Sportwelt Dortmund
Top-Standort für Messen, Kongresse, Events: Dortmund baut die Westfalenhallen der Zukunft
Mi 6. Mai 2026
Animation Eingang Süd Westfalenhallen
Bild: Westfalenhallen
Dortmund wächst: Unternehmen investieren 779 Mio. Euro
Di 5. Mai 2026
Gebäude der Continentale Versicherung
Bild: Continentale Versicherung
STADTRADELN: Start mit Rekord - Anmeldung noch möglich
Mo 4. Mai 2026
Weltstars, Publikumslieblinge & Premieren: Das neue Konzerthaus-Programm
Mo 4. Mai 2026
Das Konzerthaus Dortmund in der Außenansicht.
Bild: Julia Unkel