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Neue Remberg-Brücke – Vier Hauptträger sind nun an ihrem Platz

Dieser Anblick war auch für die erfahrenen Ingenieur*innen vom Tiefbauamt etwas Besonderes: Am Dienstag, 13. Juni, ließ ein riesiger Mobilkran vor strahlend blauem Himmel die vier Hauptträger für die neue Remberg-Brücke "einschweben".

Bild: Stadt Dortmund / Roland Gorecki
Auf dem Foto sieht man den Einhub des Trägers.
Bild: Stadt Dortmund / Roland Gorecki

Rund 55 Tonnen Gewicht hat jeder einzelne Träger, zählt man Kranhaken und Ketten hinzu, kommt man auf rund 58 Tonnen. Klarer Fall, dass auch der passende Kran dazu von entsprechendem Format sein muss. Mit 96 Tonnen Eigengewicht, einer Länge von knapp 21 Metern, drei Metern Breite und einem maximalen Hubgewicht von 700 Tonnen machte der Mobilkran ordentlich Eindruck auf der Baustelle.

Nächste Schritte folgen

Doch der Einhub der Brückenträger war nicht nur spektakulär anzuschauen, er markiert auch einen wichtigen Meilenstein auf der Baustelle. "Auf diesen Tag haben wir in den letzten Monaten mit Hochdruck hingearbeitet", sagt Sylvia Uehlendahl, Leiterin des Tiefbauamts. "Der Inbetriebnahme der neuen, dringend benötigten Brücke über die alte Bahntrasse Am Remberg sind wir nun ein großes Stück nähergekommen. Das Vorgänger-Bauwerk war in schlechtem Zustand, immer wieder haben Sperrungen die Nerven der Nutzerinnen und Nutzer strapaziert. Mit Eröffnung der neuen Brücke wird die Zeit der Sperrung und des Umleitungsverkehrs vorbei sein", so Sylvia Uehlendahl.

Etwas Geduld benötigen Fußgänger*innen, Rad- und Autofahrer*innen jedoch noch. Die umfangreichen Arbeiten bis zur Fertigstellung des Bauwerks und des Neubaus der Straße werden noch bis Ende des Jahres in Anspruch nehmen.

Bild: Stadt Dortmund / Roland Gorecki
Voller Körpereinsatz beim Einhub der neuen Hauptträger für die Brücke.
Bild: Stadt Dortmund / Roland Gorecki

Was wird gemacht?

Die Arbeiten umfassen den bereits erfolgten Abbruch und den Neubau der Straßenbrücke über die ehemalige Bahntrasse "Am Remberg", den Straßenneubau im Bereich zwischen Kohlensiepenstraße und Abfahrt B236 sowie die Untergrundverfüllung im gesamten Straßenbereich.

Im August 2022 hat das Tiefbauamt mit dem Abbruch der Stahlkonstruktion der Brücke begonnen. Bei den Abbrucharbeiten wurde das alte Bauwerk zerteilt und abtransportiert. Begleitend waren umfängliche Verfüllarbeiten notwendig, da ehemals in dem Gebiet oberflächennah Kohle abgebaut wurde. Im Anschluss erfolgten Gründungsarbeiten und die Herstellung der Widerlager für die neue Brücke. Unterhalb wird der Gartenstadtradweg verlaufen, der unter Federführung des RVR derzeit umgesetzt wird.

Verkehrsbeeinträchtigungen/-veränderungen

Seit Beginn der Abbrucharbeiten wird der Fuß- und Radverkehr über den temporär neu erstellten Weg zwischen Remberg und Ohmweg über die Obere Pekingstraße und Kohlensiepenstraße um die Baustelle herumgeführt. Für Autofahrer*innen gelten auch weiterhin die großräumigen entsprechend ausgeschilderten Umleitungen.

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Planen & Bauen Mobilität & Verkehr Wirtschaft

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