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Erdbeben Türkei und Syrien

Stadtverwaltung spendet 1.000 Betten für Erdbebenopfer – Erste städtische Hilfslieferung ist in Nordsyrien angekommen

Von dem verheerenden Erdbeben in der Türkei und Syrien sind fast 30 Millionen Menschen betroffen. Über 50.000 Menschen starben. Unzählige Gebäude wurden am 6. Februar zerstört. In Dortmund wurden umgehend Spenden für Krisenregionen gesammelt. Die Verwaltung organisiert Hilfskonvois.

Bild: Stadt Dortmund
Hilfstransport aus Dortmund für Türkei und Syrien
Die Organisation Independent Doctors Association, abgekürzt IDA, hat die Spendenlieferungen aus Dortmund im Erdbebengebiet in Empfang genommen.
Bild: Stadt Dortmund

Die Stadt Dortmund unterstützt die Menschen in den Erdbebenregionen mit Spenden und Hilfsgütern. Das Amt für internationale Beziehungen hat sowohl zur Türkei als auch zu Syrien sehr enge Verbindungen - durch eine Städte- und Projektpartnerschaft mit Trabzon und einem Istanbuler Stadtteil. Außerdem lebt eine große Zahl an Menschen mit türkischer sowie syrischer Staatsangehörigkeit in Dortmund. Auch sie unterstützen zum Teil die Kontaktaufnahme ins Erdbebengebiet.

Erste Hilfskonvois sind Anfang März gestartet

Die ersten Hilfskonvois sind bereits Anfang März in die Krisenregionen aufgebrochen. An Bord hatten sie unter anderem Zeltheizungen, warme Kleidung und medizinisches Material. Auch Fahrzeuge von der Feuerwehr wurden auf Transporter verladen und haben Dortmund Richtung Türkei und Syrien verlassen.

Jetzt gibt es eine zusätzliche Spende. 1.000 Betten und mehrere hundert Kissen sind auf dem Weg zu den Erdbebenopfern. Am Freitag, 10. März, begann die Verladung. Insgesamt nahmen vier LKW die neuen Hilfsgüter auf. Die Spende erfolgte im Rahmen des EU-Katastrophenschutz-Mechanismus, mit dem die EU-Kommission seine Mitgliedsstaaten sowie acht weitere teilnehmende Staaten zur Unterstützung im Bedarfsfall aufruft. Die Stadt Dortmund wurde kurz nach dem Beben am 6. Februar von der EU um Unterstützung gebeten und hat daraufhin ihre Bestände umgehend geprüft und konnte schließlich viele Hilfsgüter bereitstellen. Abgerufen wurden diese Hilfsgüter vom Bund. Nach diesem offiziellen Weg wurden sie ins türkische Malatya transportiert. Ein weiterer Hilfskonvoi folgt jetzt.

Weg der städtischen Hilfeleistungen

Am 16. Februar machten sich städtische Hilfsgüter in Kooperation mit dem Netzwerk Ziviler Krisenstab u.a. mit dem Dortmunder Verein Grenzenlose Wärme e.V. über Würzburg auf den Weg nach Nordsyrien. In dieser Woche (12. März) erreichten die Hilfsgüter aus Dortmund ihr Ziel. Unter anderem sind mehrere hundert Schlafsäcke, über 1.000 Handtücher sowie Klappbetten und Generatoren mit diesem Transport ins Krisengebiet gebracht worden. Die Güter werden von der Independent Doctors Association (IDA) in Syrien an Krankenhäuser und Camps verteilt.

Die Stadt Dortmund wird auch zukünftig die von Kriegen und Krisen betroffenen Länder Türkei, Syrien und auch weiterhin die Ukraine unterstützen. Dazu wird der Rat der Stadt Dortmund in seiner Sitzung am 23. März über die humanitäre Hilfe der Stadtverwaltung beteiligt.

Aktion Deutschland hilft

https://www.aktion-deutschland-hilft.de/

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