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Umweltamt bietet mit Ernährungsrat Dortmund und Region e.V. Workshop zur Tomatenzucht an

Bei einem Workshop am 1. September erfahren die Teilnehmer*innen am Beispiel der Open Source Tomate Sunviva, wie sie Tomaten anpflanzen können. Der Workshop wird vom Umweltamt gemeinsam mit dem Ernährungsrat Dortmund und Region e.V. veranstaltet.

Bild: Culinaris
Im Vordergrund eine Tomatenpflanze mit noch unreifen Tomaten, im Hintergrund ein Feld mit noch mehr Tomatenpflangzen.
Die Tomatensorte Sunviva ist eine Open Source Tomatensorte - dies bedeutet, das Saatgut ist frei von privatrechtlichen Schutzrechten und somit als Gemeingut frei nutzbar.
Bild: Culinaris

Der Workshop mit dem Titel "Saatgutgewinnung am Beispiel der Open Source Tomate Sunviva" ist kostenlos und findet am Freitag, 1. September, von 15:00 bis 16:30 Uhr in der Gärtnerei GrünFrau statt (Obere Pekingstr. 71, 44269 Dortmund). Anmelden können sich Interessierte über das Portal der VHS Dortmund unter der Kursnummer 23-55018.Referent ist Jörg Lüling, Dipl. Landschaftsökologe, Vorsitzender des Ernährungsrates Dortmund und Region e.V. sowie Leiter der Gärtnerei "GrünFrau" in Dortmund.

Die Tomaten werden direkt auf dem Veranstaltungsgelände bei "GrünFrau" gemeinsam frisch geerntet. Unter Anleitung wird dann am großen Küchentisch das Saatgut aus den Tomaten herausgeholt und gereinigt. Denn die gallertartige Substanz, die das eigentliche Saatgut umgibt (und verhindert, dass die Körner innerhalb der Tomate anfangen zu keimen) muss entfernt werden, bevor man das Saatgut in ein Beet aussähen kann. Die verarbeiteten Tomaten können in eigenen Tupperdosen mit nach Hause genommen werden.

Wegen möglicher Tomatenspritzer sollten die Kursteilnehmer*innen am besten eine Schürze oder ältere Kleidung mitbringen.

Bild: Stadt Dortmund
Anleitung zur Saatgutgewinnung einer Tomate
In wenigen Schritten von der Tomate zum eigenen Saatgut - und zur neuen Tomatenpflanze.
Bild: Stadt Dortmund

Hintergrund: "Open-Source-Saatgut-Stadt Dortmund"

Hinter der Workshop-Idee steckt das Vorhaben der Stadt Dortmund zur "Open-Source-Saatgut-Stadt-Dortmund" zu werden. Ziel ist es, dass sich die Dortmunder*innen des wichtigen Themas Saatgut als unserer Ernährungsgrundlage annehmen und gemeinsam und gemeinwohlorientiert Open-Source-Saatgut produzieren. Die bürgerschaftlich getragene Initiative Open-Source-Saatgut-Stadt möchte jährlich ein Kilogramm Sunviva-Open-Source-Saatgut für einen lebenswerten Planeten produzieren.

Das erste Erntejahr der offenen Dortmunder Saatgutgemeinschaft erbrachte bereits 385 g Open-Source-Saatgut.

Mehr über das städtische Engagement zu Open-Source-Saatgut kann man auf https://www.dortmund.de/saatgut erfahren. Hier finden Interessierte, die keine Zeit haben, selbst am Kurs teilzunehmen, auch eine Anleitung zur Saatgutgewinnung.

Eine Übersicht der Produktionspartner*innen in Dortmund ist hier dargestellt: https://wegezurnachhaltigkeit.de/weg/open-source-saatgut/

Schlagwörter

Umwelt, Nachhaltigkeit & Klimaschutz Soziales

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