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Stadt Dortmund begrüßt Radelnde auf dem neuen Radwallabschnitt

Der neue Abschnitt des Radwalls zwischen Brüderweg und Bornstraße ist fertig. Passend zum EM-Start gab's jetzt Geschenke für die Radfahrer*innen.

Zum Start der Fußball-Europameisterschaft begrüßt das Team Fuß- und Radverkehr mit einem „Radldankfest“ Radfahrende auf dem neuen Radabschnitt zwischen Brüderweg und Bornstraße. „Nach intensiven Bauarbeiten, die am 26. Februar begonnen haben, ist die 400 Meter lange Erweiterung jetzt bereit für die Nutzung“, freut sich Hellen Jahnke, Bauleiterin der Stadt Dortmund.

Bild: Stadt Dortmund
Eine Grafik zeigt den Radwall in Dortmund.
Komfortabel und sicher sind Radfahrer*innen auf dem neu eröffneten Radwallabschnitt unterwegs. Die Arbeiten dazu hatten im Februar 2024 begonnen.
Bild: Stadt Dortmund

Unterstützung des Projekt-Teams EURO 2024

„Das Radldankfest ist dieses Mal ein EURO-Spezial. Zum Dank für klimafreundliche Mobilität bekommen Radfahrende, Fußgängerinnen und Fußgänger Beutel mit Fan-Artikeln. Die hat uns freundlicherweise das Projekt-Team 2024 um Martin Sauer, den EURO-Beauftragten der Stadt, zur Verfügung gestellt“, erklärt Fabian Menke, Fuß- und Radverkehrsbeauftragter der Stadt.

Komfortabler Radweg für alle Verkehrsteilnehmer*innen

„Wir sind froh, dass wir das Projekt in kurzer Bauzeit und enger Abstimmung mit weiteren Fachbereichen pünktlich zum Start der EM realisiert haben. Der neue Radweg macht das Radfahren auch an diesem Abschnitt des Walls sicherer und komfortabler“, erklärt Sylvia Uehlendahl, Leiterin des Tiefbauamts. Wie in den anderen Abschnitten des Radwalls von der Bornstraße bis zur Löwenstraße kann im Zweirichtungsverkehr über den Außenwall gefahren werden.

Neue Fahrradstraße und verbesserte Infrastruktur

Zwischen Brüderweg und Milchgasse wurde der vorhandene Radweg für den Begegnungsverkehr verbreitert. Von dort geht es in die Nebenfahrbahn des Schwanenwalls. Sie wurde zur durchgängig markierten Fahrradstraße umgestaltet. Wer dort unterwegs ist, hat Vorfahrt. Die rote Markierung signalisiert den Verkehrsteilnehmer*innen an den Einmündungen und Kreuzungen die veränderte Verkehrssituation. Auf der neuen Fahrradstraße sind Autos zwar erlaubt, müssen sich aber dem Radverkehr unterordnen. Es darf maximal 30 km/h gefahren werden. Radfahrende dürfen nebeneinander fahren.

Von der Fahrradstraße geht es über die umgebaute Querung der Geschwister-Scholl-Straße weiter auf den vorhandenen Zweirichtungsradweg bis zur Bornstraße. Dieser ist nun umfassend saniert, wobei die Breite beibehalten wurde, um den alten Baumbestand zu schützen.

Auch die Auffahrt von der Geschwister-Scholl-Straße auf den Radwall wurde verbessert: Eine zusätzliche Rampe bringt Radfahrende geschützt auf den Radwall.

Verbesserungen für Fußgänger*innen

Die Gehwege an der Einmündung der Geschwister-Scholl-Straße, der Bornstraße und der Milchgasse wurden saniert und barrierefrei ausgebaut. Eine der beiden Linksabbiegerspuren von der Geschwister-Scholl-Straße auf den Wall wurde in eine verbreiterte Verkehrsinsel mit Radweg umgewandelt, um zusätzlichen Platz für Fußgänger*innen und Radfahrende zu schaffen.

Nachhaltige Stadtentwicklung

Am Übergang von der Nebenfahrbahn in die Geschwister-Scholl-Straße befindet sich jetzt ein Wendehammer. Neue Baumscheiben rahmen die Wendemöglichkeit ein und sorgen in Zukunft für weiteres Stadtgrün.

Die Bauarbeiten wurden planmäßig abgeschlossen, und der neue Abschnitt des Radwalls steht ab sofort zur Verfügung. Damit enden die intensiven Bauarbeiten am Schwanenwall. Die Kosten für das Projekt belaufen sich auf ca. 1,5 Millionen Euro. Die Maßnahme wird durch Landesmittel gefördert.
Die Stadt Dortmund bedankt sich bei allen Anwohner*innen und Verkehrsteilnehmer*innen für ihre Geduld während der Bauzeit und freut sich, den neuen Abschnitt des Radwalls offiziell freigeben zu können.

Schlagwörter

Umwelt, Nachhaltigkeit & Klimaschutz Mobilität & Verkehr

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