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Blühend & nachhaltig: Zur UEFA EURO 2024 wird die City zum Paradies

Der Paradiesgarten in der City ist eröffnet. In diesem Jahr können die Gäste sich vor der Reinoldikirche nicht nur entspannen, sondern beim Nachhaltigkeitsparcours auch Interessantes über den Umweltschutz lernen.

Er ist nur rund 320 Quadratmeter klein und dennoch einer der beliebtesten Orte in der City: der Paradiesgarten. Sommer für Sommer erblüht er für mehrere Monate vor der Reinoldikirche auf dem Ostenhellweg. Und er bietet den City-Besucher*innen den Raum für eine erholsame Auszeit inmitten von Bunt und Grün, zu bestimmten Zeiten auch mit Livemusik und Programm von der integrierten Bühne. Jedes Jahr folgt das Konzept des Paradiesgartens einem neuen Motto. In diesem Jahr lautet es „Nachhaltigkeit“.

Bild: Stadt Dortmund / Roland Gorecki
Oberbürgermeister Thomas Westphal (Bild mitte) eröffnete feierlich den diesjährigen Paradiesgarten.
Oberbürgermeister Thomas Westphal (Bild mitte) eröffnete feierlich den diesjährigen Paradiesgarten.
Bild: Stadt Dortmund / Roland Gorecki

Am Montag eröffnete Oberbürgermeister Thomas Westphal den Paradiesgarten 2024 und war vom Mini-Garten mitten in der City beeindruckt: „Auch das macht Dortmund so einzigartig – überraschende Orte, an denen die Menschen sich wohlfühlen und an die sie sich gern erinnern. Der Paradiesgarten ist für viele im Sommer schon ein zweites Wohnzimmer geworden. Ich wurde öfters gefragt, wann und ob er denn wiederkommt. Jetzt ist er da, erneut als Oase mitten im Trubel zwischen City und EM. Herzlichen Dank an alle, die diesen einladenden Ort geschaffen haben und die ihn in den kommenden Wochen so schön grün und freundlich erhalten werden.“

Nachhaltigkeitsparcours im Paradiesgarten

Dortmund hat als Austragungsort von sechs Spielen der UEFA EURO 2024 eine besondere Rolle – in vielfacher Hinsicht. Ein besonderer Fokus der Stadt Dortmund als Gastgeberin, als „Host City“, liegt auf der Nachhaltigkeit: Ökologie, Ökonomie, Soziales und Partizipation sind die vier Grundpfeiler dieses Konzepts – und sie alle finden sich wieder in den sieben Stationen des Nachhaltigkeitsparcours‘ im Paradiesgarten.

Bild: Stadt Dortmund / Roland Gorecki
Der Paradiesgarten 2024 ist eröffnet und lädt Groß und Klein zu einem Besuch ein.
Der Paradiesgarten 2024 ist eröffnet und lädt Groß und Klein zu einem Besuch ein.
Bild: Stadt Dortmund / Roland Gorecki

Die Besucher*innen können sich hier zum Beispiel über nachhaltige Ernährung informieren und nachlesen, wie viel schädliche Klimagase die Produktion einer einzigen Avocado verursacht. Am Eröffnungstag konnten die Besucher*innen auch die nachhaltige Stadtschokolade, die nachhaltig in Ghana produziert wird, probieren.

Weitere Stationen beschäftigen sich mit Mülltrennung, fairem Handel, nachhaltiger Mobilität und dem Zugang zu sauberem Trinkwasser. Die letzte Station bildet eine Bühne, die von allen frei bespielt werden darf.

Pop-up-Biergarten mit Riesenrad in der Nachbarschaft

Eine Neuauflage gibt es auch für den Pop-up-Biergarten im Upcycling-Look, der erstmals im vergangenen Jahr als neuer Nachbar vor der Reinoldikirche einen Hauch von Kleingartenatmosphäre verbreitet hat. Er wird pünktlich zum Start der EM eröffnen und bleibt bis zum 9. August, dem Beginn des MICRO!FESTIVAL. Neu ist in diesem Jahr das Riesenrad.

Bild: Stadt Dortmund / Roland Gorecki
In diesem Jahr dreht sich alles um die Nachhaltigkeit.
In diesem Jahr dreht sich alles um die Nachhaltigkeit.
Bild: Stadt Dortmund / Roland Gorecki

Paradiesisches Begleitprogramm im Garten

Konzerte, Tanz, Workshops rund um Nachhaltigkeit und Co. auf der kleinen Bühne ziehen im Sommer immer wieder die Aufmerksamkeit auf den Paradiesgarten.

Einige Highlights: Am 22. Juni und 8. Juli bietet der ADFC dort einen Fahrradcheck und informiert rund ums Rad. Die Mädchen-Tanzgruppe A-down der Jugendfreizeitstätte Marten hat am 29. Juni ihren großen Auftritt. Am 6. Juli können Kinder und Jugendliche gebrauchte Fahrradschläuche zu Taschen, Geldbörsen oder Schlüsselanhängern veredeln.

Oase auf Zeit erlebt seine vierte Auflage

Für den Evangelischen Kirchentag 2019 wurde erstmals ein rund 320 Quadratmeter großer, temporärer Garten vor der Reinoldikirche errichtet. Dieser liebevoll durchdachte Garten diente als Ort der Erholung und der Begegnung – und als Inspiration für Hobbygärtner*innen. Nach Unterbrechungen aufgrund der Corona-Pandemie gibt es den Paradiesgarten 2024 zum vierten Mal. Das Grünflächenamt gestaltet ihn jeden Sommer neu. Er kann in der Regel bis Ende September besucht werden. Auch für Schulklassen ist der Garten ein interessantes Ziel – in diesem Jahr vor allem durch sein Motto Nachhaltigkeit.

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