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IGA 2027

Vorbereitungen für den "Zukunftsgarten" starten - Grünflächenamt schafft Voraussetzungen für ökologisch wertvolle Wiese

Huckarde

Die Internationale Gartenschau (IGA) Metropole Ruhr beginnt zwar erst 2027 – aber schon jetzt laufen nicht nur die Planungen auf Hochtouren, auch erste Veränderungen werden sichtbar. Auf einem Teil des insgesamt rund 35 Hektar großen Areals der Kokerei Hansa, wo der Dortmunder "Zukunftsgarten" entsteht, führte das Grünflächenamt vorbereitende Pflegearbeiten durch.

Bild: Stadt Dortmund / Susanne Volkwein
Das Grünflächenamt entfernte Sträucher auf dem Areal der Kokerei-Hansa, um Platz für insektenfreundliche und ökologisch wertvolle Wiesen zu schaffen
Bis zur IGA 2027 ist zwar noch Zeit – aber im "Zukunftsgarten" auf dem Areal der Kokerei Hansa laufen schon vorbereitende Arbeiten. Max Füldner und Christoper Hessler vom Grünflächenamt entfernten Sträucher, damit Platz für eine insektenfreundliche und ökologisch wertvolle Wiese frei wird.
Bild: Stadt Dortmund / Susanne Volkwein

Auf den äußeren Flächen im südöstlichen und westlichen Bereich soll eine ökologisch wertvolle und artenreiche Wiese entstehen. Zuletzt wurden einige Gehölze, vor allem Sträucher entfernt, die mit dem Untergrund nicht gut zurechtkamen. "Es ist ein besonders schwieriger Standort, da es sich um eine bodensanierte Fläche der ehemaligen Kokerei mit nur wenig Oberboden handelt. Umso wichtiger ist uns, einen möglichst artenreichen und offenen Bereich mit unterschiedlichen Wiesen- und Strauchbereichen zu schaffen", sagt Heiko Just, Fachbereichsleiter des Grünflächenamtes.

Ursprünglich, also noch vor den IGA-Plänen, sollte auf der Fläche nach der Bodensanierung ein Wald entstehen, jedoch gestalteten sich die Neupflanzungen aufgrund der geringen Schicht Oberboden als schwierig. Die Bäumchen, die es doch geschafft haben, wurden vom Grünflächenamt ausgewählt und werden nun so gepflegt, dass sie bis zum Start der IGA die gewünschte Raumwirkung entfalten können. Für alle anderen wird es Ausgleichspflanzungen an anderer Stelle geben. Die insektenfreundlichen Blumen auf der "wilden Wiese" werden mit dem Boden kein Problem haben.

Mithilfe von Pflegeschnitten wird die Wiese gedeihen und bald erblühen

Damit die Wiese gut gedeiht, muss das Grünflächenamt sie ein- bis zweimal im Jahr mähen. Die erste Mahd ist für den Spätsommer geplant. Schnittempfindliche Arten, wie z.B. die bei uns eigentlich nicht heimische Goldrute, können durch diese Pflegeschnitte verdrängt werden. So erhalten die heimischen Pflanzen mehr Raum.

Schlagwörter

Umwelt, Nachhaltigkeit & Klimaschutz Wirtschaft Familie

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