Stadt Dortmund Wappen
  1. Startseite
  2. Themen
  3. Engagement & Bürger*innenbeteiligung
  4. LINa – Lokaler Informationsmelder zum Nahraum

LINa – Lokaler Informationsmelder zum Nahraum

Sagen Sie es uns. Anonym. Direkt aus Ihrem Alltag.

Wie sicher fühlen Sie sich in Ihrem Viertel?

Manche Orte oder Plätze lösen ein Gefühl aus, das sich kaum benennen lässt. Ohne konkreten Anlass oder erkennbare Gefahr werden sie gemieden, nach Einbruch der Dunkelheit, auf dem Heimweg, im Alltag. Solche Wahrnehmungen sind weit verbreitet und entscheiden darüber, ob sich Menschen in ihrem Quartier wohlfühlen.

Sicherheit ist ein persönliches Empfinden, das von zahlreichen Faktoren abhängt: vom Wohnumfeld, vom sozialen Miteinander und von der Qualität öffentlicher Räume. Das Sicherheitsempfinden der Stadtgesellschaft ist dabei ebenso steuerungsrelevant wie Kriminal- und Einsatzstatistiken. Erst wer beide Dimensionen kennt, kann gezielt handeln und Ressourcen dort einsetzen, wo sie tatsächlich benötigt werden.

Genau hier setzt LINa an. Der Lokale Informationsmelder zum Nahraum ermöglicht es, anonym zu melden, was im Quartier wahrgenommen wird, Belastendes genauso wie Positives. Über die Stadt Dortmund-App wird ein Ort ausgewählt und eine Einschätzung in einem von fünf Themenbereichen abgegeben: Sicherheitsgefühl, Wohnumfeld und Mitgestaltung, Aufenthaltsqualität, Wege & Orientierung sowie Krisenvorsorge.

Ihre Rückmeldungen fließen in das städtische Präventions- und Sicherheitsmonitoring (PräSiMo) ein, werden mit Einsatz- und Sozialraumdaten abgeglichen und ermöglichen es, Entwicklungen in den Quartieren frühzeitig zu erkennen, bevor aus subjektiven Belastungen verfestigte Missstände entstehen.

LINa leistet darüber hinaus einen Beitrag zur Umsetzung der Istanbul-Konvention, in dem es die Sicherheitsbedürfnisse von Frauen und vulnerablen Gruppen im öffentlichen Raum systematisch sichtbar macht. Weiterführende Informationen zu Hilfsangeboten bei Gewalt finden Sie unter: Gewalt gegen Frauen | dortmund.de sowie unter www.hilfetelefon.de

Anonym und freiwillig. LINa erhebt ausschließlich Informationen zum Ort und zur Wahrnehmung – keine personenbezogenen Daten, kein Nutzerprofil, keine Bewegungsauswertung. Die Teilnahme ist vollständig freiwillig. Datenspeicherung und Auswertung erfolgen ausschließlich durch die kommunale Statistikstelle. Alle Daten werden datenschutzkonform nach den Vorgaben der DSGVO verarbeitet.

So funktioniert's:

1. App herunterladen
Stadt Dortmund-App – kostenlos im App Store und Google Play
2. LINa öffnen
Direkt auf der Startseite der App, kein Login notwendig.
3. Themenbereich wählen
Sicherheitsgefühl, Wohnumfeld & Mitgestaltung, Aufenthaltsqualität, Wege & Orientierung oder Krisenvorsorge.
4. Ort angeben
Zeigen Sie auf der Karte, wo Sie Ihre Wahrnehmung melden möchten.
5. Absenden
Fertig. Ihr Beitrag ist da.

Dafür gibt es doch schon den Mängelmelder und das Kontaktformular des Ordnungsamtes, warum brauchen wir LINa?

Alle drei Instrumente sind gut, sie ergänzen sich nur. Das Kontaktformular des Ordnungsamtes greift bei konkreten Rechtsverstößen, der Mängelmelder erfasst technische und infrastrukturelle Schäden, eine kaputte Laterne, ein defektes Straßenschild. LINa setzt früher an. Es fragt nicht, was kaputt ist oder gegen welche Regel verstoßen wurde, sondern: Wie nehmen Sie Ihren Alltag in diesem Quartier wahr? Das diffuse Unbehagen, das oft lange vor einem konkreten Vorfall entsteht, erfasst kein anderes Instrument.

- Schaden melden: Mängelmelder . Rechtsverstoß melden: Ordnungsamt . Wahrnehmung melden: LINa.

Wird mein Name gespeichert?

Nein. LINa erhebt ausschließlich Ort und Wahrnehmung, keine personenbezogenen Daten, keinen Namen, keine E-Mail-Adresse, kein Nutzerprofil.

Kann die Stadt nachvollziehen, wer eine Meldung abgegeben hat?

Nein. Es gibt keine Registrierung und keinen Login. Eine Rückverfolgung auf einzelne Personen ist technisch nicht möglich.

Werden meine Daten an Dritte weitergegeben?

Nein. Die Daten werden ausschließlich intern von der Stadtverwaltung genutzt und nicht an Dritte, Werbeunternehmen oder andere Behörden weitergegeben. Die Verarbeitung erfolgt nach den Vorgaben der DSGVO.

Ich habe kein Smartphone. Kann ich LINa trotzdem nutzen?

Ja. LINa ist auch über digitale Stellen im öffentlichen Raum zugänglich (Vorplatz am Theater Dortmund, Zoo Dortmund, Westfalenpark, Rombergpark). Weitere Zugangspunkte werden im Rahmen des Rollouts bekannt gegeben.

Muss ich die App herunterladen?

LINa läuft als Modul in der offiziellen Stadt Dortmund-App, die kostenlos im App Store und Google Play verfügbar ist. Eine separate App gibt es nicht.

Kostet die Nutzung etwas?

Nein. LINa ist vollständig kostenlos.

Kann ich mehrere Orte melden?

Ja. Sie können für verschiedene Orte separate Meldungen abgeben, etwa für Ihren Arbeitsweg, den Spielplatz in Ihrer Nähe oder den Platz vor Ihrer Haustür.

Was passiert, wenn ich versehentlich etwas falsch angegeben habe?

Da die Meldungen anonym sind, gibt es keine Möglichkeit, eine abgesendete Meldung nachträglich zu ändern. Einzelne Falscheingaben fallen bei der automatischen Auswertung nicht ins Gewicht, das System wertet Muster aus, keine Einzelmeldungen.

Sehe ich Ergebnisse meiner Meldung?

Die Ergebnisse werden in regelmäßigen Abständen veröffentlicht, in welcher Form genau, wird derzeit noch festgelegt. Wichtig ist uns dabei vor allem, die Erkenntnisse auch in die lokale Politik zu tragen, damit dort über passende Maßnahmen für Ihr Quartier entschieden werden kann.

Passiert wirklich etwas oder verschwinden die Meldungen in der Schublade?

LINa ist fest in den Steuerungskreislauf des Masterplans „Kommunale Sicherheit 2.0" eingebunden. Die Daten gehen regelmäßig an Dezernatsleitung, Verwaltungsvorstand und Politik. Quartiere mit auffälligen Mustern werden frühzeitig identifiziert. Was die Stadt daraus macht, wird öffentlich berichtet.

Kann ich auch positive Dinge melden?

Ja und das ist ausdrücklich erwünscht. LINa erfasst sowohl Belastendes als auch Schutzfaktoren. Prävention braucht nicht nur das Wissen, was stört, sondern auch, was funktioniert und was ein Quartier stärkt.

Ich bin älter und nicht so geübt mit Apps. Ist LINa trotzdem für mich?

Ja. LINa ist bewusst einfach gehalten, keine Registrierung, keine komplizierten Menüs, kurze Fragen mit klaren Antwortmöglichkeiten. Wenn Sie Unterstützung brauchen, helfen die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter in städtischen Einrichtungen gerne weiter. Kontaktmöglichkeit über LINA@stadtdo.de oder 0231 50-24877 .

Ich spreche nicht gut Deutsch. Kann ich LINa trotzdem nutzen?

Eine mehrsprachige Version von LINa ist in Planung. Aktuell ist die App auf Deutsch verfügbar. Wir arbeiten daran, LINa so zugänglich wie möglich zu machen, für alle Menschen in Dortmund.

Ich bin Elternteil. Kann ich auch für meine Kinder relevante Orte melden, etwa den Schulweg?

Ja. Sie können für jeden Ort eine eigene Meldung abgeben und dabei angeben, was Sie dort wahrnehmen. Gerade Schulwege, Spielplätze und Parks sind wichtige Meldebereiche.

Ich bin Gewerbetreibender. Kann ich LINa auch für mein Umfeld nutzen?

Ja. LINa richtet sich an alle Menschen, die in Dortmund leben, arbeiten oder den öffentlichen Raum nutzen. Ihre Wahrnehmung als Gewerbetreibender ist genauso relevant wie die eines Anwohnenden.

Ich bin obdachlos und habe kein Smartphone. Wie kann ich trotzdem mitmachen?

Über die digitalen Stelen im öffentlichen Raum (Vorplatz am Theater Dortmund, Zoo Dortmund, Westfalenpark, Rombergpark) und über soziale Einrichtungen, die LINa als Zugangspunkt anbieten. Niemand soll ausgeschlossen werden, das ist ein ausdrückliches Ziel von LINa.

Wird LINa zur Überwachung genutzt?

Nein. LINa ist kein Überwachungsinstrument. Es erfasst keine Bewegungsprofile, keine Personen und keine Verhaltensweisen. Es misst ausschließlich anonyme Wahrnehmungen zu definierten Themenbereichen.

Was hindert jemanden daran, das System mit falschen Meldungen zu fluten?

Das System wertet räumliche und zeitliche Muster aus, keine Einzelmeldungen. Gezielte Falschmeldungen fallen bei der Auswertung statistisch nicht ins Gewicht, solange die Gesamtzahl der Meldungen ausreichend hoch ist.

Warum braucht die Stadt meine Einschätzung, das ist doch Aufgabe der Polizei?

Polizei und Ordnungsamt reagieren auf konkrete Vorfälle und Rechtsverstöße. LINa erfasst etwas anderes: das diffuse Unbehagen, das oft lange vor einem konkreten Vorfall da ist. Beide Perspektiven sind nötig, um ein vollständiges Bild zu bekommen und gezielt zu handeln.

Was passiert nach einem Jahr, wird LINa dann eingestellt?

Nein. Nach zwölf Monaten findet eine Evaluierungsphase statt, in der Nutzerzahlen, Datenqualität und Wirkung ausgewertet werden. LINa ist als dauerhaftes Instrument angelegt, nicht als Pilotprojekt.

Wird LINa zur Überwachung genutzt?

Nein. LINa ist kein Überwachungsinstrument. Es erfasst keine Bewegungsprofile, keine Personen und keine Verhaltensweisen. Es misst ausschließlich anonyme Wahrnehmungen zu definierten Themenbereichen.

Was hindert jemanden daran, das System mit falschen Meldungen zu fluten?

Das System wertet räumliche und zeitliche Muster aus, keine Einzelmeldungen. Gezielte Falschmeldungen fallen bei der Auswertung statistisch nicht ins Gewicht, solange die Gesamtzahl der Meldungen ausreichend hoch ist.

Warum braucht die Stadt meine Einschätzung, das ist doch Aufgabe der Polizei?

Polizei und Ordnungsamt reagieren auf konkrete Vorfälle und Rechtsverstöße. LINa erfasst etwas anderes: das diffuse Unbehagen, das oft lange vor einem konkreten Vorfall da ist. Beide Perspektiven sind nötig, um ein vollständiges Bild zu bekommen und gezielt zu handeln.

Was passiert nach einem Jahr, wird LINa dann eingestellt?

Nein. Nach zwölf Monaten findet eine Evaluierungsphase statt, in der Nutzerzahlen, Datenqualität und Wirkung ausgewertet werden. LINa ist als dauerhaftes Instrument angelegt, nicht als Pilotprojekt.

Stadt Dortmund – Dezernat 3 – Koordinierungsstelle Urbane Sicherheit und Lage

Anschrift und Erreichbarkeit
Kontakt

Weitere Themen

Alles zum Thema "Engagement & Bürger*innenbeteiligung"
Meylantviertel

Erläuterungen zum Aktionsquartier Meylantviertel, zur Arbeit der Aktionsraumbeauftragten sowie Links zu Kennzahlen und Karten finden Sie hier.

Ausschuss für Chancengerechtigkeit und Integration

Informationen zum Ausschuss für Chancengerechtigkeit und Integration der Stadt Dortmund.

Dokumentation des 2. Nachbarschaftsdialogs am 14. August 2025

Alle Hintergründe zum 2. Nachbarschaftsdialog am 14. August 2025 zum temporären Drogenkonsumraum an der Rheinischen Str. 111.

Bundestagswahl

Informationen zum Ablauf der Bundestagswahl in Dortmund, zur Wahl der Abgeordneten des Bundestags in Berlin, zum Wahlsystem und den Rechtsgrundlagen

Temporärer Entlastungsstandort für den Drogenkonsumraum in der Rheinischen Str. 111

Hier finden Sie Informationen für die Einrichtung eines zusätzlichen, temporären Standortes für einen Drogenkonsumraum an der Rheinischen Str. 111.

Salzkuchen United - der Nachbarschaftspodcast

„Salzkuchen United“ ist ein unterhaltsamer Informationspodcast, der den Dialog rund um Nachbarschaften mitgestalten soll.

Volksbegehren

Informationen und Rechtsgrundlagen zu Volksbegehren in NRW und Dortmund

Wettbewerbe

Zwei Wettbewerbe für Jung und Alt, sich für die Natur und Umwelt zu engagieren: Dortmunder Umweltpreis und Ameisenfonds. Hier mehr erfahren.

Informationen zum Bürgerbegehren / Bürgerentscheid

Möchten Sie aktiv an der Politik in Dortmund teilnehmen? Hier finden Sie alle wichtigen Infos zum Bürgerbegehren und Bürgerentscheid.

Marten

Erläuterungen zum Aktionsraum Marten, zur Arbeit des Aktionsraumbeauftragten sowie Links zu Kennzahlen und Karten finden Sie hier.

"nordwärts" vor Ort

Lernen Sie unsere Außenstelle "nordwärts vor Ort" kennen. Alles zu unseren Themenschwerpunkten, Aufgabengebieten & Projekten in der Innenstadt-Nord.

Kommunalwahlen

Informationen zur Kommunalwahl in Dortmund, zur Wahl des/der Oberbürgermeister*in, des Rates und der Bezirksvertretungen & der RVR-Verbandsversammlung

Seniorenbeiratswahl

Informationen über die Wahl des Seniorenbeirats der Stadt Dortmund, zum Wahlsystem und den Rechtsgrundlagen

Arbeitskreis Sport, Bewegung und Ernährung

Im Arbeitskreis Sport, Bewegung und Ernährung der Stadt Dortmund werden Projekte zur Verbesserung des Bewegungs- und Ernährungsverhaltens koordiniert, um Übergewicht bei Kindern und Jugendlichen entgegen zu wirken.

Kulturarbeit in den Stadtbezirken

Informationen zu Kulturarbeit in den Stadtbezirken des Kulturbüros aus Dortmund.