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FABIDO - Tageseinrichtungen für Kinder und Kindertagespflege

Bild (Bildlizenz/Fotograf/Grafiker): FABIDO

Tageseinrichtung für Kinder Käthe-Schaub-Weg

FABIDO - Städtische Tageseinrichtung für Kinder Käthe-Schaub-Weg

Lütgendortmund / Lütgendortmund-Holte
44388 Dortmund
Öffnungszeiten:

Montag - Freitag 07:00 - 16:00 Uhr

Frau Neumann, Leitung
Herr Bieniek, stellvertretende Leitung

Herzlich willkommen!

Unsere Tageseinrichtung für Kinder Käthe-Schaub-Weg befindet sich in einem verkehrsberuhigten Bereich im Ortsteil Lütgendortmund/Holte nahe der Stadtgrenze zu Bochum. In vier Gruppen betreuen wir Kinder von 0 bis 6 Jahren. Sie werden liebevoll und kompetent von 12 pädagogischen Fachkräften begleitet.
Seit Dezember 2009 sind wir eine anerkannte Bewegungseinrichtung des Landessportbundes NRW. Alle pädagogischen Fachkräfte haben eine Zusatzqualifikation für die Bewegungserziehung im Kleinkind- und Vorschulalter (ÜL-B Schein).
Durch unsere vielfältigen Angebote in Bewegung und Spiel unterstützen wir die motorische, geistige, soziale und emotionale Entwicklung der Kinder und initiieren Bildung durch Bewegung.
Als Kooperationspartner arbeitet der Sportverein Taekwondo Team Kocer e. V. eng mit uns zusammen.

Schwerpunkte der Einrichtung

Anerkannte Bewegungseinrichtung

Bewegung ist ein grundlegendes Bedürfnis von Kindern, sie brauchen zur Entwicklung ihrer Persönlichkeit in hohem Maße Bewegung. Lernen im Kleinkindalter ist in erster Linie Lernen über Wahrnehmung und Bewegung und zwar über konkretes Handeln und über den Einsatz aller Sinne.
Wir bieten den Kindern täglich Gelegenheiten, ihrem Bewegungsdrang nachzukommen. Vielfältige Bewegungsmöglichkeiten sind in den Tagesablauf integriert. Zusätzliche wöchentliche Waldtage bieten den Kindern viel Raum für ihre Bewegungs- und Entdeckerfreude.

Waldtage
Der Wald ist für Kinder ein Abenteuerspielplatz der besonderen Art. Er bietet viel Raum für ihre Bewegungs- und Entdeckungsfreude, regt die Kreativität und Fantasie an und die Kinder können so die Natur unmittelbar sinnlich erleben.
Die vielfältigen natürlichen Bewegungsanreize der Natur regen die Kinder zum Klettern, Balancieren, Hüpfen usw. an und fördern somit die Koordination, das Gleichgewicht, die Wahrnehmung des eigenen Körpers und die Bewegungsplanung.
Mit zunehmenden motorischen Fähigkeiten bekommen die Kinder ein positives Selbstbild, ihr Selbstvertrauen wird gestärkt.
Das Spielen in der Natur fördert nicht nur die Grobmotorik sondern auch die Feinmotorik. Kleintiere wie Schnecken und Käfer müssen vorsichtig und geschickt angefasst werden, ebenso Rinden und Blüten.

  • Bewegung in frischer Waldluft stärkt das Immunsystem
  • Bewegung im Wald beugt Haltungsschäden vor

Sprache und Bewegung
Kinder lernen Sprache handelnd und mit allen Sinnen, sie erobern die Welt, lernen sie verstehen und benennen.
Die Sprachförderung richtet sich an alle Kinder und ist in unsere alltägliche pädagogische Arbeit integriert. Dadurch werden der Aufbau freundschaftlicher Beziehungen und die Kooperation zwischen den Kindern unterstützt. Die Sprache ist wichtig für die Entwicklung sozialer Kompetenzen.
Unterstützend beim Spracherwerb bieten wir viele Spiele aus der Wahrnehmungs- und Bewegungsförderung an. Über Bewegungsspiele können sich auch Kinder körpersprachlich mitteilen, wenn sie noch nicht genügend Sprachkompetenzen mitbringen.
Sprachförderung findet statt im Bewegungsraum, beim Singen und Reimen, bei Bilderbuchbetrachtungen, beim Geschichten erzählen, in Vorlesesituationen, in der thematischen Projektarbeit.

Kooperation mit einem Sportverein
Unser Sportverein Teakwondo-Team Kocer e. V. bietet regelmäßig das Projekt "Ringen- Raufen, Mädchen stärken" und das "Mini-Sportabzeichen" an.

sportliche Betätigung

Beziehung – Beobachtung – Bildung

Damit ein Kind die Bildungsangebote in der Kindertageseinrichtung nutzen kann, braucht es auch dort eine sichere emotionale Basis. Kinder brauchen feste Bezugspersonen, von denen aus sie ihre Umwelt erforschen können. Gemeinsam mit den Eltern planen und führen wir eine behutsame Eingewöhnung (Berliner Eingewöhnungsmodell) durch.

Berliner Eingewöhnungsmodell bedeutet: Sobald Ihr Kind zu uns kommt, lernt es neue Räume kennen, muss es sich mit unbekannten Tagesabläufen vertraut machen, lernt es andere Kinder kennen und begegnet Erwachsenen, die ihm zunächst fremd sind. Damit es diesen Übergang erfolgreich bewältigen kann, braucht es Begleitung, Orientierung und einfühlsamen Schutz durch ihm vertraute Erwachsene – durch Sie.

Wir wollen – gemeinsam mit Ihnen – Ihrem Kind diesen Übergang erleichtern. Daher gibt es bei uns für jedes neue Kind die Eingewöhnungszeit in Begleitung seiner vertrauten Bezugspersonen.
Für die Dauer der Eingewöhnung Ihres Kindes empfehlen wir, dass Sie sich zwei bis drei Wochen Zeit nehmen, um Ihr Kind zu begleiten und unterstützen zu können. Sollte dies nicht möglich sein, klären sie bitte im Vorfeld, ob eine andere vertraute Person für Ihr Kind als Begleitperson da sein kann.

Beobachtung – Portfolio
Um die Entwicklung der Kinder zu dokumentieren, haben wir uns für das Portfolio entschieden. Das Portfolio zeigt dem Kind seinen persönlichen Entwicklungsverlauf. Mit ihm kann das Kind seiner Familie oder Freunden ein Stück von sich zeigen, das, was es geschafft oder geschaffen hat.
Das Portfolio schärft den Blick der Erzieherin für die Persönlichkeit des Kindes, seine Interessen und besonderen Fähigkeiten. Portfolios geben uns die Chance, die Lernschritte und die Entwicklungsgeschichte der Kinder professionell und wertschätzend festzuhalten.
Durch das Portfolio bekommen die Eltern einen Einblick in den Alltag und die Entwicklung Ihres Kindes außerhalb des Elternhauses.

Bildung - Projekte
Warum sind Zeichnen und Malen für Kinder so wichtig?

Kinder malen gerne. Mit sichtlichem Vergnügen hantieren und probieren sie mit Stiften, Pinseln und Farben. Gestaltend entdecken und begreifen sie ihre Welt, dabei setzen sie sich mit ihren Gefühlen auseinander. Das Malen gilt als eine wichtige Ausdrucksmöglichkeit des Kindes, die für seine seelische und geistige Entwicklung von großer Bedeutung ist.
Wer Kinder beim Zeichnen und Malen beobachtet, kann mitverfolgen, wie sie sich bei aller Konzentration, Intensität und Anspannung doch entspannen, locker und gelöst sind; eine einmalige Mischung aus Fröhlichkeit und Ernst.
Die überschwängliche Freude, die Lust am Experimentieren, der Stolz auf das Werk und auf Lob und Anerkennung, das schon alleine ist ein Grund, Zeichnen und Malen, künstlerisches Gestalten der Kinder zu fördern.

Theaterprojekt
Jedes Jahr beteiligen wir uns am Kindergartenbuchtheaterfestival in Kooperation mit dem „"Fletch Bizzel".
Theaterspielen regt alle Sinne an, es öffnet Raum für neue Erfahrungen. Es stärkt das soziale Miteinander. Theaterspielen ist heilsam und bereichernd, fördernd und fordernd.

Matheprojekt
Die zukünftigen Schulkinder besuchen regelmäßig die Lernwerkstatt der Holte-Grundschule, um Spiele zur mathematischen Frühförderung aus den Bereichen der Arithmetik und Geometrie kennenzulernen. Außerdem machen sie erste Erfahrungen mit Denkspielen. Sie werden spielerisch mit Mathematik vertraut gemacht und gefördert, ohne damit die Inhalte der Schule vorwegzunehmen.

gemeinsames Anschauen eines Fotos in einer Mappe

Integration von Kindern mit Behinderungen

"Lisa ist groß. Anna ist zu klein.
Daniel ist zu dick. Emil ist zu dünn.
Fritz ist verschlossen. Flora ist zu offen.
Cornelia ist zu schön. Erwin ist zu hässlich.
Hans ist zu dumm. Sabine ist zu clever.
Traudel ist zu alt. Theo ist zu jung.
Jeder ist irgendetwas zu viel.
Jeder ist irgendetwas zu wenig.
Jeder ist irgendwie normal.
Ist hier jemand, der ganz normal ist?
Nein, hier ist niemand, der ganz normal ist.
Das ist normal!!!"

(Gedicht aus der Wanderausstellung des Behinderten Sportverband „Mit Schwung ins volle Leben“)

Integration ist für uns ein wechselseitiger Prozess, in dem Kinder mit und ohne Behinderung voneinander lernen, miteinander leben, sich respektieren und anerkennen.
Seit dem 01.08.1990 betreuen wir Kinder integrativ. Unsere pädagogische Sichtweise des Kindes ist geprägt nach einem Menschenbild, wie es Janusz Korzcak in seiner Ausführung über die „Rechte des Kindes“ darstellt (die Achtung des Kindes; das Recht des Kindes, so zu sein, wie es ist; das Recht des Kindes auf seinen heutigen Tag).

Papilio

Ein Papilio, lateinisch für Schmetterling, ist mit seiner Leichtigkeit das Sinnbild für das, was wir Kindern wünschen: fröhlich und unbeschwert den Tag zu entdecken und neugierig all das zu lernen, was zur Gestaltung eines positiven Lebensweges wichtig ist. Die Papilio -Maßnahmen vermitteln dem Kindergartenkind auf spielerische Weise sozial-emotionale Kompetenz – eine Kompetenz, die es später davor schützen soll, in schwierigen Situationen mit Gewalt oder Suchtverhalten zu reagieren.

Papilio ist ein pädagogisches Programm zur Vorbeugung gegen die Entwicklung von Sucht- und Gewaltverhalten im späteren Kindes- und Jugendalter.
Eine Papilio-Maßnahme ist der Spielzeug-macht-Ferien-Tag. Dieser Tag findet bereits seit 2007 regelmäßig einmal wöchentlich statt. An diesem Tag bleibt konventionelles Spielzeug wie Lego, Bausteine, Spiele oder Puppengeschirr im Schrank und wird nicht benutzt, das heißt: Es macht an diesem Tag Ferien. Den Kindern stehen allerdings Naturmaterialien, Kartons, Pappröhren, Tücher, Decken, Kissen Stühle, Tische, etc. für alternatives Spielen zur Verfügung.

Kind im Laub

FABIDO - Tageseinrichtungen für Kinder und Kindertagespflege