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Bild: pixelio / RainerSturm

Verbesserung der Radverkehrsinfrastruktur, Radstation am Dortmunder Hauptbahnhof

Durch das seitens der Bundesregierung aufgestellte "Integrierte Energie- und Klimaschutzprogramm" wurden wichtige Weichen für eine moderne, sichere und klimaverträgliche Energieversorgung in Deutschland gestellt. Hierzu gehört auch die nationale Klimaschutzinitiative des Bundesumweltministeriums, welche Anreize schaffen soll, die festgeschriebenen Ziele zu erreichen.

Im Rahmen dieser Initiative wird auch die gesamte Umbaumaßnahme der Radstation am Dortmunder Hauptbahnhof gefördert. Unter dem Förderschwerpunkt "Verbesserung der Radverkehrsinfrastruktur durch die Ergänzung vorhandener Wegenetze und die Einrichtung hochwertiger Radabstellanlagen an Knotenpunkten des öffentlichen Verkehrs" wird die Maßnahme mit dem Förderkennzeichen 03KS8028 durch das Bundesministerium für Umwelt, Naturschutz und Reaktorsicherheit gefördert.

Technische Zeichnung Radstation

Technische Zeichnung der Radstation am Dortmunder Hauptbahnhof

Die bestehende provisorische Fahrradabstellanlage am Hauptbahnhof Dortmund erfüllte in der Vergangenheit weder in qualitativer noch in quantitativer Hinsicht die Anforderungen, die an eine zentrale Schnittstelle zwischen Radverkehr und ÖPNV zu stellen sind. Diese soll nun entsprechend erweitert und ausgebaut werden, so dass eine Verbesserung der Abstellsituation für Fahrräder geschaffen wird.

Diese durch die dobeq betriebene Anlage ist mit Rhein-Ruhr-Bügeln ausgestattet und zwischenzeitlich eingezäunt. Sie wird bislang nur tagsüber von Mitarbeitern der dobeq bewacht und bewirtschaftet. Eine Fahrradreparaturwerkstatt der dobeq befindet sich in ummittelbarer Nähe im vorderen Bahnhofsgebäude.

Mit der Umsetzung der Maßnahme soll eine Radstation mit einer erhöhten Kapazität und insbesondere einer verbesserten Qualität für die Nutzer geschaffen werden.

Konkret wird eine umlaufende, selbsttragende Fassade unterhalb des Bestandsdaches erstellt, so dass zukünftig ein Zugangs- und Wetterschutz gewährleistet werden kann. Durch den Austausch der bisher nur einfachen Abstellbügel für Fahrräder durch neue Doppelparksysteme (zwei Fahrräder übereinander), kann die Abstellkapazität von zurzeit ca. 220 Fahrrädern auf insgesamt 420 Abstellplätze erhöht werden.

Zusätzlich werden 10 Ladestationen für Pedelecs errichtet, so dass auch die Nutzung Kunden elektrisch betriebener Fahrräder möglich ist und diese die Akkumulatoren der Räder in der Radstation aufladen können. Aufgrund der Größe der Ladestation bieten diese gleichzeitig die Möglichkeit, Helme oder andere Privatgegenstände sicher aufzubewahren.

Den Mitarbeiten der dobeq steht zukünftig ein Aufenthaltsbereich in Modulbauweise zur Verfügung, der sowohl freien Blick auf den Vorplatz als auch in die Radstation bietet.

Zukünftig ist geplant, die Radstation im 24-Stunden-Betrieb zu bewirtschaften, so dass der Zugang zur Fahrradstation über die regulären personenbewachten Öffnungszeiten hinaus gewährleistet ist.

Dies soll über personifizierte Chipkarten und einen ZugangsKartenleser realisiert werden. Zudem wird der Innenraum aus Sicherheitsgründen mit einer Videoüberwachung ausgestattet.

Förderung: KSI: Verbesserung der Radverkehrsinfrastruktur, Radstation am Dortmunder Hauptbahnhof
Förderkennzeichen: 03KS0828
Bewilligungszeitraum: 01.01.2014 – 31.12.2015

Gefördert durch eine Initiative des BMU www.klimaschutz.de durch den Projektträger Jülich www.ptj.de/klimaschutzinitiative-kommunen

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