Stadt Dortmund Wappen
Newsroom

Geo-Daten

Dieses Auto doppelt Dortmund digital

Ab Montag, 26. August, werden im Stadtgebiet wieder besondere Fahrzeuge mit Kameras unterwegs sein. Sie erfassen den Straßenraum und sammeln so die Datengrundlage für Dortmunds digitalen Zwilling.

In Zusammenarbeit mit dem Geonetzwerk.metropoleRuhr lässt die Stadt ab Montag, den 25. August, für rund vier Wochen das Dortmunder Stadtgebiet befahren. Die Firma Cyclomedia erfasst mit Aufnahmefahrzeugen, die mit Kameras und Laserscannern ausgestattet sind, in hochauflösenden, georeferenzierten und dreidimensionalen 360°-Panoramabildern den gesamten Straßenraum Dortmunds von rund 2.000 Kilometern Länge digital. Georeferenzieren ist die Zuweisung von Koordinaten in digitalen Kartendarstellungen und anderen Geodaten. Mit den so gewonnenen Bildern ergeben sich viele neue Anwendungsmöglichkeiten, die die Arbeit der Verwaltung erleichtern und noch effizienter machen können.

Bild: Cyclomedia
Kamera-Fahrzeug zur Erfassung von Geo-Daten.
Mit diesem Fahrzeug werden in den nächsten Wochen in Dortmund Geo-Daten erfasst.
Bild: Cyclomedia

So können genaue Messungen vorgenommen und Werte abgelesen werden. Bei einem neuen Planungsentwurf für ein Gebäude etwa kann man sich mit allen eingepflegten Daten das geplante Gebäude aus jeder Perspektive ansehen. Damit bekommt man einen konkreten Eindruck davon, wie der Entwurf in seiner Umgebung wirken würde.

Digitaler Zwilling spart Zeit und Kosten

Für die Mitarbeiter*innen der Stadtverwaltung bedeutet dies, dass Arbeitsprozesse schneller und kostengünstiger erledigt werden können. Zahlreiche Außentermine können entfallen und im „digitalen Zwilling“ erledigt werden. Die Nutzung der Bilder spart der Stadtverwaltung somit Kosten ein und verkürzt Prozesslaufzeiten.

Die Daten können alle Ämter der Verwaltung nutzen. Sowohl die Einsatzplanung von Sicherheits- und Hilfskräften, die Planung neuer Straßen oder Radwege oder die Beurteilung von Situationen im Brandfall können mit dem digitalen Zwilling erleichtert werden.

Die Daten bleiben geschützt

Aus datenschutzrechtlichen Gründen werden Gesichter und KFZ-Kennzeichen bereits während des Aufnahmeprozesses der Bilder unkenntlich gemacht und die Daten stehen nur zur verwaltungsinternen Nutzung zur Verfügung.

Effiziente Kooperation über die Stadtgrenzen hinaus

Das gemeinsame Vorgehen der Kooperationspartner*innen spart Aufwand und Kosten und es schafft eine verlässliche Datengrundlage auf der Basis einheitlicher Standards für die Region.

Im Geonetzwerk.metropoleRuhr kooperieren seit 2013 die Städte und Kreise der Metropole Ruhr sowie der Regionalverband Ruhr (RVR), um Geoinformationen zu „veredeln“, regional einheitlich bereitzustellen und in smarten Anwendungen zu veröffentlichen. So sind z.B. Bebauungspläne aller Gemeinden der Metropole Ruhr mit einem Klick abrufbar. Eine aufwendige Suche auf 53 unterschiedlichen kommunalen Internetseiten ist nicht mehr nötig.

Durch die Kooperation und die gemeinsame Befahrung der Ruhrgebietskommunen liegen die Kosten der Befahrung deutlich unter den Summen, die die Kommunen sonst jede für sich zu tragen hätten. Diese Befahrungen finden regelmäßig statt, um mit neuen 360°-Panoramabildern die Datengrundlagen stets möglichst aktuell zu halten.

Schlagwörter

Digitalisierung Umwelt, Nachhaltigkeit & Klimaschutz Planen & Bauen Wohnen

Weitere Nachrichten

Mehr Nachrichten
Mehr Flair für Brück- und Rosenviertel
Fr 11. September 2026
Bild: Stadt Dortmund / Roland Gorecki
Stadt Dortmund stärkt ihre digitale Unabhängigkeit
Fr 11. September 2026
Eine lächelnde Frau bedient ein digitales Interface mit dem Wort "DIGITAL"
Bild: Stadt Dortmund / Luisa Kunz
Fredenbaum: Lichterzauber, Feuershow und Live-Musik
Fr 11. September 2026
Bild: Philip Ramforth
Hundeschwimmen im Revierpark Wischlingen
Fr 11. September 2026
Huckarde
Hund im Schwimmbecken
Bild: Kathy Images / stock.adobe.com
Nix für Zaungäste: Offene Gartenpforten laden ein
Do 10. September 2026
Bild: iStock
Südspange eröffnet: Neue Straße erschließt PHOENIX West
Do 10. September 2026
Hörde
Die Südspange verbindet den Ortskern Hörde mit PHOENIX West.
Bild: Stadt Dortmund / Oliver Schaper
OB Kalouti begrüßt neu eingebürgerte Dortmunderinnen und Dortmunder
Do 10. September 2026
Innenstadt-West
OB Kalouti hält eine Rede bei der Einbürgerungsfeier im Dortmunder Rathaus.
Bild: Stadt Dortmund / Stephan Schütze
Parkplätze mit Perspektive: Mehr Raum für Wohnen, Grün und Solarstrom
Mi 9. September 2026
Bild: Adobe Stock / rh2010
Verkehrseinschränkungen auf der B1
Mi 9. September 2026
Man sieht die B1 und die Skyline von Dortmund bei Nacht.
Bild: Stadt Dortmund / Max Mustermann
Die bunteste Bühne im Revier: So wird die IGA 2027 in Dortmund
Di 8. September 2026
Bild: Andreas Buck
Fahrradsaison ist noch nicht vorbei: Kostenlose Tour durch Dortmund
Di 8. September 2026
Man sieht ein rotes Fahrrad mit einer Europa-Flagge.
Bild: Stadt Dortmund
„Heimat bedeutet Zugehörigkeit": Die Gewinner des Dortmunder Heimatpreises 2026
Mo 7. September 2026
Innenstadt-West
Bild: Stadt Dortmund / Andreas Buck
DSW21 startet Pilotprojekt zur KI-gestützten Videobeobachtung
Fr 4. September 2026
U-Bahn Haltestelle Westfalenhallen, die U46 Richtung Hauptbahnhof fährt rechts im Bild soeben los, der Bahnsteig ist leer.
Bild: Jörg Schimmel/DSW21
Dortmunds Wohnungsmarkt: Bauturbo und Flächen als Lichtblicke
Do 3. September 2026
Ein siebengeschossiger Neubau entsteht im Quartier Kronenburg.
Bild: Stadt Dortmund
Aus Ideen werden neue Treffpunkte: Drei Höfe starten ihre Neugestaltung
Do 3. September 2026
Innenstadt-Nord
Zwei Männer stehen vor einem Schuppen und halten eine Auszeichnung hoch.
Bild: "nordwärts" / Claudia Balke