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Wirtschaftsförderung

Doppelspitze bei Dortmunds 45. start2grow-Gründungswettbewerb

Mit dem bundesweiten start2grow Gründungswettbewerb unterstützt die Wirtschaftsförderung Dortmund Start-ups in einer frühen Phase mit Know-how, Netzwerken und Preisgeldern. Mehr als 410 Teilnehmende nutzten die 45. Auflage des Wettbewerbs, um ihre Geschäftsmodelle zu verfeinern und den Innovationsstandort Dortmund aus nächster Nähe kennenzulernen.

„Mit start2grow haben wir einen der traditionsreichsten Businessplan-Wettbewerbe Deutschlands im Portfolio, der Dortmund im nationalen Start-up Ökosystem sichtbar macht“, freut sich Heike Marzen, Geschäftsführerin der Wirtschaftsförderung Dortmund. Und das Interesse des Gründungsnachwuchses ist groß: „Die Fachexpertinnen und Kapitalgeber im start2grow-Netzwerk hatten auch in diesem Jahr wieder allerhand zu tun und haben 88 eingereichte Businesspläne im Begutachtungsprozess unter die Lupe genommen“. Die 20 Start-ups mit den besten Businessplänen pitchten am 26. Februar vor der start2grow-Fachjury um ihre Platzierungen.

Doppelspitze: Erstmalig zwei Start-ups auf dem 1. Platz

Zu den Mitgliedern der start2grow-Jury zählen, neben Vertreter*innen öffentlicher Institutionen und Hochschulen auch Kapitalgebende wie die Sparkasse Dortmund, der High-Tech Gründerfonds und die NRW.BANK sowie Dortmunder Unternehmen wie adesso und Materna Information & Communication. „Vielfalt und Qualität der diesjährigen Preisträgerinnen und Preisträger sind enorm und haben es unserer Jury nicht leicht gemacht“, verrät start2grow-Wettbewerbsleiterin Andrea Schubert. „Aus diesem Grund haben wir uns in diesem Jahr erstmals entschieden, zwei Start-ups mit dem ersten Platz auszuzeichnen“.

Heike Marzen (li.), Geschäftsführerin der Wirtschaftsförderung, überreichte die Siegerurkunde an Octo Germany Gründerin Sarah Neumann.
Bild: Alexander Buck
Heike Marzen (li.), Geschäftsführerin der Wirtschaftsförderung, überreichte die Siegerurkunde an Octo Germany Gründerin Sarah Neumann.
Bild: Alexander Buck

Innovatives Garn, Alternative zu fossilen Rohstoffen, KI-Anwendungen für die Industrie

Mit „Octo Germany“ und „Simplyfined“ gewinnen zwei Start-ups, die das Potential haben, ihre jeweiligen Branchen zu revolutionieren. Alexandra Plewnia, Sarah Neumann, Melanie Jakubik und Maike Vierkötter von Octo Germany haben ein neuartiges Garn zur Produktion von wasserabweisenden Textilien entwickelt, die aufgrund der Beschaffenheit des Octogarns sogar unter Wasser trocken bleiben.

„Simplyfined" räumte zweifach ab. Neben dem Hauptpreis gab es den Sonderpreis des TechnologieZentrumDortmund, der von TZDO-Geschäftsführer Dirk Stürmer (re.) überreicht wurde.
Bild: Alexander Buck
„Simplyfined" räumte zweifach ab. Neben dem Hauptpreis gab es den Sonderpreis des TechnologieZentrumDortmund, der von TZDO-Geschäftsführer Dirk Stürmer (re.) überreicht wurde.
Bild: Alexander Buck

Das Start-up „Simplyfined“ arbeitet an einer hochwertigen, wirtschaftlich kompetitiven Alternative zu fossilen Rohstoffen, mit der Pflanzenöle zu nachhaltigem Feedstock für die chemische Industrie umgewandelt werden. Neben dem Hauptpreis erhält das Gründungsteam um Maximilian Spiekermann, Jens Ehlhardt, Max Krause und Marén Schwandt zudem den Sonderpreis des TechnologieZentrumDortmund.

Auf dem dritten Platz landet die Ziya GmbH, die mit ihrer KI-Pipeline DatenLabel Unternehmen bei der KI-Transformation unterstützt.

Zum Thema

Weitere Informationen zum start2grow Gründungswettbewerb und den Preisträger*innen im Anhang dieser Meldung oder auf start2grow Übersicht | Wirtschaftsförderung Dortmund

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