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Dortmund zeigt Flagge vor und zum CSD

Am Samstag, 16. August, findet der diesjährige Christopher-Street-Day (CSD) in Dortmund unter dem Motto „Queer, loud, proud. Zusammen gegen Rechts“ statt. Bereits in den Tagen davor sind die Dortmunder*innen aufgerufen, ein sichtbares Zeichen für Toleranz, Vielfalt und Solidarität zu zeigen.

Im Rahmen der Aktion #DortmundzeigtFlagge werden ab Freitag, 8. August, städtische Gebäude sowie zahlreiche öffentliche und private Einrichtungen mit Pride-Flaggen bestückt.

Bild: Stadt Dortmund / Markus Mielek
Zwei Personen lachen auf einer LGBTQIA-Veranstaltung in die Kamera. Im Hintergrund zeigt der Dortmunder U-Turm die LGBTQIA-Flagge.
Institutionen und Privatpersonen - alle sind aufgefordert, Flagge zu zeigen.
Bild: Stadt Dortmund / Markus Mielek

Gemeinsam Flagge zeigen: Ab 8. August können sich auch Privatpersonen, Unternehmen und Organisationen beteiligen, indem sie eine Pride-Flagge gut sichtbar am Fenster, Balkon oder eigenem Gebäude anbringen. SLADO und die Koordinierungsstelle LSBTIQ* der Stadt Dortmund stellen dazu kostenlos Flaggen zur Verfügung (Verteiltermine siehe unten).

„In einer Zeit, in der weltweit queere Rechte unter Druck geraten und auch in Deutschland Bedrohungen zunehmen, ist es umso wichtiger, ein klares Zeichen für Akzeptanz zu setzen“, sagt Paul Klammer, Geschäftsführer von SLADO e.V. Dortmund – und bekennt sich mit dieser Aktion, an der jedes Jahr viele hundert Menschen teilnehmen, erneut zur Sichtbarkeit und Unterstützung queerer Menschen.

„Fortschritte werden infrage gestellt“

Bild: Roland Schnelle
Viele Menschen beim CSD auf dem Vorplatz des Hauptbahnhofes, teilweise mit Fahnen.
Beim CSD Dortmund 2024 feierten die Menschen fröhlich miteinander und setzten ein Zeichen für Toleranz und Gleichberechtigung.
Bild: Roland Schnelle

Der diesjährige Schwerpunkt des CSD Dortmund liegt auf dem Schutz und der Förderung der Rechte queerer Menschen angesichts zunehmender queerfeindlicher Tendenzen.

„Der Diskurs um Gleichberechtigung hat die Mitte der Gesellschaft erreicht und wird von rechtsextremen und ultrakonservativen Kräften vorangetrieben – gleichzeitig müssen wir beobachten, wie Fortschritte infrage gestellt und rückgängig gemacht werden sollen. Dem stellen wir uns entschieden entgegen“, so die Veranstalter*innen.

Christopher-Street-Day 2025 in Dortmund

Der CSD selbst findet statt am Samstag, 16. August, und beginnt um 13 Uhr mit einem Demonstrationszug ab dem Hauptbahnhof. Die Route führt durch die Innenstadt bis zum Friedensplatz, wo ab 14 Uhr das große Straßenfest mit rund 30 Ständen von Vereinen, Beratungsstellen und Community-Gruppen gefeiert wird.

Dort ist auch ColouraDO, das Beschäftigtennetzwerk der Stadt Dortmund, mit einem Info-Stand vertreten. ColouraDO steht für Vielfalt, Chancengleichheit und ein respektvolles Miteinander. Das Netzwerk setzt sich aktiv für Sensibilisierung, Sichtbarkeit und Austausch im Arbeitsalltag ein. ColouraDO lebt von dem Engagement der Beschäftigten, sei es mit Ideen, Fragen, Erfahrungen oder dem Wunsch, sich für Vielfalt einzusetzen.

Jede*r ist willkommen! Gemeinsam wird so eine Stadtverwaltung gestaltet, die so bunt ist wie Dortmund selbst.

#DortmundZeigtFlagge - Abholung der Flaggen

Hier können Sie kostenlos Flaggen abholen:

Donnerstag, 7. August, 17–19 Uhr
Montag, 11. August, 16–18 Uhr
caféplus, Gnadenort 3-5, 44135 Dortmund

und

Donnerstag, 7. August, 13:30–16:30 Uhr
Montag, 11. August 9–12 Uhr, 13–15 Uhr
Koordinierungsstelle für LSBTIQ*, Südwall 21-23, 3. Etage, Raum 309

Mehr zu LSBTIQ*-Community und -Verbänden

Fragen zur LSBTIQ*-Community in Dortmund und zu ColouraDO beantworten Christine Brämer, E-Mail cbraemer@stadtdo.de , Tel. 0231 5026393 , und Susanne Hildebrandt, E-Mail shildebrandt@stadtdo.de , Tel. 0231 5027559 , von der Koordinierungsstelle für LSBTIQ*.

SLADO e.V., der Dachverband der Schwulen-, Lesben-, Bisexuellen- und Transidentenvereine und -initiativen in Dortmund, initiiert die Aktion, die von der Koordinierungsstelle für LSBTIQ* der Stadt Dortmund gefördert wird.

Schlagwörter

Engagement & Bürger*innenbeteiligung LSBTIQ*

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