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Jubiläum

150 Jahre Klinikum Dortmund: „Unverzichtbar für unsere Stadt“

Mit einem feierlichen Festakt hat das Klinikum Dortmund am 10. März (Dienstag) sein 150-jähriges Bestehen gefeiert. Rund 200 geladene Gäste aus Politik, Stadtgesellschaft und Gesundheitswesen folgten der Einladung zum historischen Gründungstermin. Neben Führungskräften des Klinikums nahmen auch Nordrhein-Westfalens Gesundheitsminister Karl-Josef Laumann und Dortmunds Oberbürgermeister Alexander Kalouti an der Veranstaltung teil.

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150 Jahre Klinikum Dortmund in vier Minuten

Im Mittelpunkt des Abends standen die bewegte Geschichte des Hauses und der Blick in die Zukunft. Ein eigens produzierter Imagefilm zeichnete den Weg vom Luisenhospital zur modernen Maximalversorgung nach. Stellwände mit einem Zeitstrahl veranschaulichten die wichtigsten Etappen. Zudem wurde die druckfrische Festschrift zum Jubiläum vorgestellt.

Innovation, Fürsorge, Engagement

Bild: Stephan Schütze/Klinikum Dortmund
Festakt zum 150-jährigen Bestehen im Klinikum Dortmund
NRW-Gesundheitsminister Karl-Josef Laumann hob beim Festakt in seiner Ansprache die große Bedeutung des Klinikums Dortmund für die Region hervor.
Bild: Stephan Schütze/Klinikum Dortmund

In seiner Festrede betonte Geschäftsführer Peter Hutmacher die besondere Rolle des Hauses für Stadt und Region: „150 Jahre Klinikum Dortmund zeigen, dass wir uns immer wieder neu aufstellen mussten – fachlich, strukturell und organisatorisch. Entscheidend war dabei nie die Größe allein, sondern die Qualität der Versorgung. Unser Anspruch ist es, auch in Zukunft verlässlich für die Menschen in Dortmund und der Region da zu sein.“

Nordrhein-Westfalens Gesundheitsminister Karl-Josef Laumann würdigte das Klinikum als wichtigen Pfeiler der Gesundheitsversorgung in der Region: „Bereits seit 150 Jahren spielt das Klinikum Dortmund für die stationäre Versorgung der Menschen in Dortmund, im Ruhrgebiet und darüber hinaus eine große Rolle. Besonders das Engagement der zahlreichen Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des Klinikums möchte ich zu diesem besonderen Jubiläum würdigen. Denn 150 Jahre Klinikgeschichte bedeuten nicht nur 150 Jahre medizinische Versorgung, sondern auch 150 Jahre Innovation, Fürsorge, Ausbildung und ein unermüdliches Engagement für das Wohl unserer Mitmenschen. Dafür meinen Dank und herzlichen Glückwunsch zum 150-jährigen Bestehen.“

Alexander Kalouti
Alexander Kalouti
Oberbürgermeister der Stadt Dortmund
Bild: Stadt Dortmund / Roland Gorecki

Wir feiern nicht nur ein Jubiläum. Wir feiern eine Institution, die seit eineinhalb Jahrhunderten das Herz der städtischen Gesundheitsversorgung bildet – damals wie heute unverzichtbar für unsere Stadt.

Blick nach vorn

Neben dem Rückblick auf eine bewegte Geschichte stand beim Festakt auch die Zukunft im Mittelpunkt. Mit dem geplanten Neubau der Kinderklinik, dem weiteren Ausbau medizinischer Zentren und der kontinuierlichen Modernisierung der Infrastruktur stellt sich das Klinikum auf die kommenden Herausforderungen im Gesundheitswesen ein.

Das Jubiläumsjahr 2026 wird von weiteren Veranstaltungen begleitet, darunter ein großes Jubiläumsfest für die Mitarbeitenden im Sommer.

Das Klinikum Dortmund: 150 Jahre Geschichte

Bild: Stephan Schütze/Klinikum Dortmund
Gäste des Festaktes 150 Jahre Klinikum Dortmund
Festakt-Gäste: Geschäftsführer Peter Hutmacher, Gesundheitsminister Karl Josef Laumann, Aufsichtsratsvorsitzender DR. Christoph Neumann, OB Alexander Kalouti, Arbeitsdirektor Michael Kötzing, Prof. Dr. Stefan Haßfeld (von links).
Bild: Stephan Schütze/Klinikum Dortmund

Das Klinikum Dortmund geht zurück auf das am 10. März 1876 gegründete Luisenhospital. In einer Zeit rasanten industriellen Wachstums brauchte die Stadt damals dringend eine leistungsfähige medizinische Versorgung. Aus den anfänglich überschaubaren „Städtischen Krankenanstalten“ entwickelte sich in den folgenden Jahrzehnten ein differenziertes Klinikzentrum mit spezialisierten Fachabteilungen.

Bereits Anfang des 20. Jahrhunderts entstanden neue Gebäude und Institute, darunter eine moderne Chirurgische Klinik und ein Pathologisches Institut. 1930 wurde die neue Kinderklinik eröffnet. Der Zweite Weltkrieg brachte schwere Zerstörungen; große Teile der Anlagen lagen 1945 in Trümmern. Der anschließende Wiederaufbau legte den Grundstein für die weitere Modernisierung.

In den folgenden Jahrzehnten entwickelte sich das Haus kontinuierlich weiter – fachlich, strukturell und technisch. Seit den 1970er-Jahren wuchs das Klinikum zum Maximalversorger für Dortmund und die Region heran. Im Jahr 2002 wurden die Städtischen Kliniken zum Klinikum Dortmund. Zu den Meilensteinen der jüngeren Vergangenheit zählen unter anderem die Eröffnung des neuen Zentralen Operations- und Funktionszentrums (ZOPF), die Kooperation mit der Universität Witten/Herdecke und die Etablierung des Westfälischen Krebszentrums als zertifiziertes Onkologisches Zentrum.

Das Klinikum Dortmund gehört heute zu den größten kommunalen Krankenhäusern Deutschlands und versorgt jährlich hunderttausende Patientinnen und Patienten ambulant und stationär.

Mehr Infos zum Klinikum Dortmund

Homepage des Klinikums Dortmund

Schlagwörter

Gesundheit & Pflege Dortmund historisch

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