Stadt Dortmund Wappen
Newsroom

Kunst & Kultur

Startschuss am Hafen: „Dortmund wird zum Zentrum für die Kunst der Zukunft“

Das Ministerium für Kultur und Wissenschaft NRW vergibt die Geschäftsstelle des Kompetenznetzwerks „K3 KI.Kunst.Kultur“ ans Theater Dortmund. Mit rund zwei Millionen Euro unterstützt das Land den Aufbau bis Ende 2028.

In Dortmund entsteht eine landesweite Kompetenzstelle für KI in Kunst und Kultur. Ziel ist es, bestehende Kompetenzen in diesem Bereich sichtbar zu machen, Institutionen landesweit zusammenzubringen und KI-technologische Entwicklungen in künstlerische, gesellschaftliche und kulturpolitische Praxis zu übersetzen.

Ein konkreter Baustein sind Weiterbildungen für Kulturschaffende und Graduierte aller Kunst-Gattungen. Sichtbare Resultate entstehen durch interdisziplinäre Anwendung im Rahmen einer KI-Akademie. In bislang drei Residenzen wird die Theorie zur praktisch angewandten Darstellung. Das geschieht in der Akademie für Theater und Digitalität in Dortmund, dem Center for Literature auf Burg Hülshoff sowie dem Kulturforum Witten.​

Dortmund als Zentrum für die Kunst der Zukunft

Bild: Stadt Dortmund / Stephan Schütze
Eroeffnung des KI-Zentrums am Hafen
OB Alexander Kalouti, Ministerin Ina Brandes und Marcus Lobbes, Intendant der Akademie für Theater und Digitalität, eröffneten das neue KI-Zentrum am Hafen.
Bild: Stadt Dortmund / Stephan Schütze

Dortmunds Oberbürgermeister Alexander Kalouti ist die Wahl des Standortes ein entscheidendes Signal: „Durch die Vergabe dieser Einrichtung wird unser Weg bestätigt, Dortmund zum Zentrum für die für die Kunst der Zukunft zu machen. Wir verbinden die klassischen Künste, wo wir ganz hervorragend aufgestellt sind, jetzt mit der nächsten Generation, nämlich mit künstlicher Intelligenz. Und wir haben die Institutionen dafür: Beispielsweise die Akademie für Theater und Digitalität, die am Theater Dortmund angedockt ist. Die Akademie ist ein Forschungsbetrieb, der aber gleichzeitig auch Komponenten entwickelt, um sie direkt in die Kunst und in die Kultur zu bringen.“

Bundesweiter Vorreiter

Der Startschuss für das Projekt erfolgte jetzt an der Akademie für Theater und Digitalität am Dortmunder Hafen. 23 Institutionen aus Kultur, Hochschulen und Politik bilden ein spartenübergreifendes Netzwerk. „KI verändert Produktionsweisen, Urheberrecht und Ausbildung – die Geschäftsstelle schafft Orientierung durch Wissenstransfer“, heißt es im Konzept.

Kulturministerin Ina Brandes unterstützt die Einrichtung

Informationen zum Datenschutz von dortmund.de finden in der städtischen Datenschutzerklärung .

K3 Ki.Kunst.Kultur - Kompetenznetzwerk kommt nach Dortmund

Ina Brandes, NRW-Ministerin für Kultur und Wissenschaft zum Hintergrund der Einrichtung: „Künstliche Intelligenz bedeutet für Künstlerinnen und Künstler eine große Chance – und ist gleichzeitig in manchen Bereichen auch eine riesige Herausforderung: Viele Künstlerinnen und Künstler fragen sich, was die Entwicklungen für ihren Beruf und ihr Handeln bedeuten. Wir unterstützen unsere kreativen Köpfe, indem wir das großartige Wissen über KI in Kunst und Kultur in unserem Land besser vernetzen, vergrößern und nutzbarer machen. Mit dem K3-Netzwerk sind wir bundesweit Vorreiter. Davon profitieren unsere Kulturhäuser und ihre Angebote, die nirgendwo in Europa so vielfältig sind wie in Nordrhein-Westfalen.“

Darum ist Dortmund ein Top-Standort

Bild: Stadt Dortmund / Stephan Schütze
Foyer Akademie für Theater und Digitalität
Netzwerk für die Zukunft: Im Foyer der Akademie für Theater und Digitalität wurde der Startschuss für das KI-Kultur-Projekt gegeben.
Bild: Stadt Dortmund / Stephan Schütze

Dortmund als Standort bringt dafür besondere Voraussetzungen mit: ein gewachsenes Ökosystem aus Kunstinstitutionen, Hochschulen und angewandter KI-Forschung – darunter die Akademie für Theater und Digitalität, das Dortmunder U, die TU Dortmund und die FH Dortmund. Institutionen der internationalen Grundlagenforschung zu KI wie das Lamarr-Institute for Machine Learning and Artifical Intelligence oder der angewandten Forschung zu Robotik wie das Fraunhofer Institut für Materialfluss und Logistik (IML) arbeiten seit Jahren vernetzt und erweitern die Gelegenheit für Austausch, Transfer und Kooperation. Geschäftsführer der neuen Stelle wird Dr. Philipp Bojahr, Experte für Kunst, Technologie und Vermittlung, mit rund vier Vollzeitkräften bis 2028.​

Das KI-Netzwerk

Zum kooperierenden Netzwerk gehören: Akademie für Theater und Digitalität (Theater Dortmund), Burg Hülshoff - Centre for Literature, Cologne Game Lab (TH Köln), DLR Projektträger, Dortmunder U (Digitale Kultur), FH Dortmund, Folkwang Universität der Künste, Hochschule für Musik Detmold, Hochschule für Musik und Tanz Köln, KI-Campus (Stifterverband), KISD (TH Köln), KoproduktionsLabor (Dortmunder U), Kulturforum Witten, Kulturpolitische Gesellschaft e.V., Kulturrat NRW e.V., Kunstakademie Düsseldorf, Kunstakademie Münster, Kunsthochschule für Medien Köln, MiR.LAB, Robert Schumann Hochschule Düsseldorf, storyLab kiU (FH Dortmund), TU Dortmund, WittenLab an der Universität Witten/Herdecke.

Bild: Stadt Dortmund / Stephan Schütze
Akademie für Theater und Digitalität
Die Akademie für Theater und Digitalität am Dortmunder Hafen.
Bild: Stadt Dortmund / Stephan Schütze

Schlagwörter

Technik

Weitere Nachrichten

Mehr Nachrichten
Countdown für die Cityring-Konzerte: Traum-Themen Film, Rock & Mozart
Mi 1. Juli 2026
Ein Blick von oben auf den Friedensplatz während der Cityring-Konzerte
So geht es mit den Funden des Kriegsgefangenlagers an den Westfalenhallen weiter
Di 30. Juni 2026
Mitarbeiter bei der Ausgrabung
Bild: Stadt Dortmund / Roland Gorecki
Smarte Ampel-Technik an der Weingartenstraße macht den Schulweg sicherer
Mo 29. Juni 2026
Hörde
Vier Fußgänger überqueren die Straße an der Ampel an der Weingartenstraße.
Bild: Stadt Dortmund / Roland Gorecki
Konzerthaus Dortmund erhält OPUS KLASSIK-Preis, Oper Dortmund für Theaterpreis FAUST nominiert
Fr 26. Juni 2026
Das Bühnenbild der Mazeppa-Oper.
Bild: Björn Hickmann
250 Jahre USA: Dortmund feiert am 4. Juli Demokratie, Kultur und die transatlantische Freundschaft
Fr 26. Juni 2026
Viele Akteure aus Bildung, Kultur, Wissenschaft und Wissenschaft treffen sich an der Büffel-Statue.
Impulse aus Kopenhagen: Verpflegung in Kitas und Schulen soll gesünder werden
Do 25. Juni 2026
Klassenzimmer in der Essensschule der Zentralküche EAT.
Bild: Christian Schön / Laura Heiduk
Dortmund feiert Industriekultur zwischen Zechen, U-Turm und Fußballfieber
Mi 24. Juni 2026
Zwei Menschen sind mit Vogelmasken verkleidet und stehen auf Stelzen. Im Hintergrund ist das LWL-Museum Zeche Zollern zu sehen.
Bild: Ravi Sejk
Betteln direkt an Außengastronomien soll künftig verboten werden
Di 23. Juni 2026
Der 'Alter Markt' ist Treffpunkt für Jung und Alt in der Dortmunder City
#checkdeinnetz: NRW startet Mobilfunk-Messwoche 2026
Mo 22. Juni 2026
Zwei Frauen sitzen auf einer Bank und laden ihr Handy.
Bild: Smart City Dortmund
50 Orte, 100.000 Menschen: IGA 2027 plant Weltrekord und Dortmund macht mit
Fr 19. Juni 2026
Gruppenbild mit Picknickkorb im Essener Gruga-Park.
Bild: IGA_2027 / Sascha_Kreklau
Veloroute 5 in Hörde: Die Fahrradstraße Am Bruchheck wächst
Do 18. Juni 2026
Hörde
Eine Luftaufnahme der Fahrradstraße in Hörde in der Straße Am Bruchheck.
Bild: Uwe Grützner
Infos und Tipps: Dortmund macht sich bereit für die nächsten Hitze-Tage
Mi 17. Juni 2026
Eine Frau beugt sich über einen öffentlichen Trinkbrunnen und trinkt Wasser daraus.
Bild: Stadt Dortmund
Dortmund feiert Vielfalt und Zusammenhalt auf der Münsterstraße und im Keuninghaus
Di 16. Juni 2026
Innenstadt-Nord
Viele Menschen sind auf der Münsterstraße in der Nordstadt unterwegs.
Bild: Stadt Dortmund / Roland Gorecki
Dortmund à la carte 2026: Oberbürgermeister Kalouti eröffnet Gourmetfestival
Mo 15. Juni 2026
Innenstadt-West
Foto einer Gruppe von Menschen, die bei Sonnenschein in einem weißen Zelt essen und trinken und in die Kamera schauen.
Bild: Stephan Schütze
Bis zum 15. Juli bewerben: Kulturbüro sucht Dortmunds starke Live-Acts
Fr 12. Juni 2026
Die Band Bärte mit Mädchen lässt sich auf der Bühne vom Publikum feiern.
Bild: Bülent Kirschbaum