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Masterplan Mobilität 2030

Dortmunds Verkehrswende nimmt Fahrt auf

Der „Masterplan Mobilität 2030“, die Grundlage für die Verkehrswende, geht in die nächste Runde – mit einem Schwerpunkt auf dem Öffentlichen Nahverkehr. Die Arbeit daran hat begonnen und soll bis Mitte 2025 zu einem Ergebnis führen.

Ein gut ausgebautes ÖPNV-Angebot ist dafür eine wichtige Voraussetzung. Nur so können die Menschen die umweltfreundlichen Verkehrsmittel Bus, Bahn, Rad und die eigenen Füße nach ihren Bedürfnissen auswählen und miteinander kombinieren. „Park+Ride“ (Auto + ÖPNV) oder „Bike+Ride“ (Fahrrad + ÖPNV) sollen zur Normalität im Alltag werden und so die Dominanz des Autos deutlich verringern. Dazu gehört auch der Ausbau von Haltestellen zu Mobilitätsstationen, um die Verkehrsmittel besser zu vernetzen, auch mit der sogenannten Sharing Mobility (Leihfahrräder oder Carsharing ).

Stefan Szuggat
Stefan Szuggat
Dezernent für Umwelt, Planen und Wohnen
Bild: Stadt Dortmund / Roland Gorecki

Der Masterplan Mobilität 2030 ist die Grundlage für die Verkehrswende und die für 2035 angestrebte Klimaneutralität in Dortmund. Busse und Bahnen spielen dabei eine wichtige Rolle: Sie bieten die klimafreundliche Grundmobilität in der Stadt.

Guter ÖPNV als Zukunftsstrategie

Um die Umsetzung des ÖPNV-Konzepts im Masterplan kümmern sich das Dortmunder Verkehrsplanungsbüro Planersocietät Frehn Steinberg Partner GmbH in Zusammenarbeit mit den Mobilitätsexperten von Goudappel aus den Niederlanden – sie wurden über eine Ausschreibung gewonnen. Sie sollen jetzt konkrete Maßnahmen entwickeln, aber auch die Zukunftsstrategie für einen besseren ÖPNV in Dortmund erarbeiten.

Das Konzept soll nicht nur die Wege innerhalb der Stadtgrenzen berücksichtigen. Die Planer*innen haben auch die Anbindung in die Nachbarkommunen und ins Ruhrgebiet im Auge.

Beteiligung der Dortmunder*innen ist Teil des Konzepts

Wie bisher ist geplant, die Bürger*innen einzubinden. Termine werden rechtzeitig bekannt gegeben. Auch der bereits bewährte Arbeitskreis zum Masterplan lebt wieder auf. Zu ihm gehören Vertreter*innen aus Wirtschaft und Handel, Verbänden, Initiativen und der Politik. Der Arbeitskreis begleitet und berät das Masterplan-Team, zu dem Stadtplanungs- und Bauordnungsamt , weitere Ämter, Planersocietät/Goudappelsowie sowie DSW21 gehören.

Die bisherigen Teilkonzepte hatten die Schwerpunkte Luftreinhaltung, E-Mobilität, Radverkehr & Verkehrssicherheit, Fußverkehr & Barrierefreiheit sowie Ruhender Verkehr & Öffentlicher Raum. Das Teilkonzept ÖPNV wird nun ein weiterer wichtiger Baustein für die Verkehrswende in Dortmund sein.

Schlagwörter

Mobilität & Verkehr Planen & Bauen Umwelt, Nachhaltigkeit & Klimaschutz

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