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Green Culture Week: Nachhaltige Kultur und eine Stunde ohne Licht

Ein vielseitiges Programm erwartet die Dortmunder*innen bei der Green Culture Week vom 21. bis zum 29. März. Höhepunkt ist die WWF Earth Hour am Samstag, bei der um 20:30 Uhr viele Lichter in der Stadt ausgehen. Alle können mitmachen. 

Wie kann Kultur im Stadtleben nachhaltig gelebt werden? Wie wäre es, wenn ganze Orchester klimaschonend reisen und alle Kunstbetriebe der Stadt ihre Ressourcen gemeinsam nutzen? Wie kann Theater das Thema Klimagerechtigkeit auf die Bühne bringen und was können Künstler*innen zur Debatte beitragen? Das sind nur einige der Fragen, denen die Green Culture Week mit ihrem Programm nachgeht. Teil dieses Programms in Dortmund ist auch die weltweite WWF Earth Hour.

Bild: Sarah Mohren
Das Team hinter dem Programm der "Green Culture Week"
Hinter dem Programm der "Green Culture Week" stecken verschiedene Dortmunder Kulturinstitutionen unter Beteiligung der Stadt Dortmund: Daniela Berglehn (Kunstverein Dortmund), Nicola van der Wal (balou), Claudia Schenk (Depot), Dr. Lisa Günster (Stadt Dortmund), Sitzend: Janna Smidt-Kennerknecht (Umweltamt), Harriet Oelers (Konzerthaus).
Bild: Sarah Mohren

Licht aus für eine bessere Welt!

Mit der Earth Hour fordern Menschen, Städte und Unternehmen weltweit mehr Einsatz für den Klimaschutz. Sie schalten dafür am Samstag, 22. März, um 20:30 Uhr für eine Stunde das Licht aus, um so ein Zeichen zu setzen. Bekannte Bauwerke stehen dann wieder in symbolischer Dunkelheit. In Dortmund wird zur Earth Hour zum Beispiel die Beleuchtung des Florianturms, der Reinoldi-, Propstei- und Petrikirche sowie des Friedensplatzes ausgeschaltet. Möglich wird das durch das Sponsoring der DEW21.

Ebenfalls mit dabei ist das Dortmunder U. Adolf Winkelmann zeigt bei seinen Fliegenden Bildern am Tag die „Sparflamme“, die aus der Zeit der Energiekrise schon bekannt ist. Zur Earth Hour löscht dann auch die Sparflamme ihr Licht und das U wird ganz dunkel. Auch alle Dienstgebäude der Stadtverwaltung werden dunkel, sofern dienstliche Belange oder Sicherheitsaspekte dies erlauben.

Bild: WWF / Daniel Seiffert
Symbolbild: Weltweit eine Stunde ohne Licht bei der Earth Hour 2025.
Die Earth Hour ist eine weltweite Klima- und Umweltschutzaktion in Form des Ausschaltens öffentlicher Beleuchtung.
Bild: WWF / Daniel Seiffert

Dr. Uwe Rath, Leiter des Umweltamtes , ruft alle Dortmunder*innen auf, ebenfalls mitzumachen: „Die Earth Hour ist ein wichtiger Moment, für unsere Erde und unsere Lebensgrundlagen einzustehen und gemeinsam eine nachhaltige und zukunftsfähige Politik und Wirtschaft einzufordern. Zusammen können wir den Wandel schaffen.“ In diesem Jahr ruft der WWF nicht nur dazu auf, das Licht auszustellen, sondern auch die Stimme zu erheben. Ganz egal, ob im Privaten oder auf der Straße, allein oder mit Band oder Chor: Zur Earth Hour können alle Menschen zeigen, dass ihre Stimme zählt und dass sie ihre Stimme für den Klima- und Umweltschutz einsetzen.

Vielseitiges Kulturprogramm zum Mitmachen

An der Earth Hour beteiligt sich Dortmund zum 19. Mal, die Green Culture Week gibt es 2025 zum dritten Mal. Dortmund ist urban und grün zugleich – eine der grünsten Städte weltweit. Die Aktionswoche organisieren Dortmunder Kulturinstitutionen und die Stadt Dortmund gemeinsam. Start ist am 21. März, am Vorabend der Earth Hour, im Kulturzentrum balou in Brackel. Beim Eröffnungsabend treten Künstler*innen auf, die sich mit ihrer Kunst für eine Zukunft engagieren. Wie Poetry-Slammerin Anna Lisa Azur und Popsänger Justus Cremer zum Beispiel oder Martin Paul, der unter dem Motto „Zurück in die Zukunft“ Lieder präsentiert, die vom Zustand der Erde und ihrem Klima handeln.

Nachhaltiger Floh- und Feierabendmarkt

Bei Führungen kann man zum Beispiel am Sonntag, 23. März etwas über Nachhaltiges Ausstellungsmachen in der Sonderausstellung „Tell these people who I am“ - Künstlerinnen in Expressionismus und Fluxus im Dortmunder U erfahren. Oder am Montag, 24. März, zur blauen Stunde etwas über die Industriegeschichte des Hafens lernen. Lektionen in Nachhaltigkeit können sofort erprobt werden: beim Nachtflohmarkt im Kulturort Depot am Samstag, 22. März, mit Livemusik von Stefan Bauer und DJ Kenny oder der Kleidertauschbörse im Café im balou am Mittwoch, 26. März. Verschiedene Aktivitäten an unterschiedlichen Kultur-Orten locken Besucher*innen zu Ausstellungen und Events. Darunter ist auch der beliebte Dortmunder Feierabendmarkt, der sich am 27. März zum ersten mal in diesem Jahr zurückmeldet und während der Aktionswoche bewusst nachhaltig präsentiert. Das „Orchester des Wandels“ spielt dort auf und einzelne Mitgliedsinstitutionen stellen sich mit ihrem Programm vor.

Das festliches Finale der Green Culture Week in der Pauluskirche in der Dortmunder Nordstadt verbindet Ausstellung, Diskussion und ein Konzert bei Kerzenschein: Am Samstag, 29. März, dürfen und sollen alle Besucher*innen mitsingen – beim „Earth Hour Song“ des Musiksyndikats Ruhr.

Zum Thema

Eine detaillierte Übersicht aller Veranstaltungen finden Sie unter green-culture-dortmund.de/.

Unter dortmund.de/wwf-earth-hour finden Sie Infos zur Earth Hour in Dortmund.

Schlagwörter

Kultur & Freizeit Umwelt, Nachhaltigkeit & Klimaschutz Engagement & Bürger*innenbeteiligung

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