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Erste vorbereitende Arbeiten für die Kanalsanierung in der Straße „Neuer Graben“ beginnen

Innenstadt-West

Der Abwasserkanal in der Straße „Neuer Graben“ muss erneuert werden. Auf insgesamt rund 600 Metern ab „Von-der-Recke-“ bis „Lindemannstraße“ sowie in Nebenstraßen tauscht die Stadtentwässerung den Altkanal durch ein modernes, größeres Bauwerk aus. Baustart ist im Frühjahr, doch erste vorbereitende Arbeiten in Form von Baumfällungen starten bereits kommende Woche.

Vom 23. bis voraussichtlich zum 27. Februar fällt eine beauftragte Fachfirma insgesamt sechs Bäume entlang der Straße „Neuer Graben“. Für die anstehenden Fällarbeiten werden im Vorfeld vorübergehende Parkverbote eingerichtet – und zwar ungefähr ab dem 18. Februar.

Mehr Informationen zu den Baumfällungen

Die Bäume müssen weichen, weil sie entweder innerhalb des künftigen Baufelds oder zu nah dran stehen. Die Fällarbeiten finden außerhalb der Brut- und Setzzeit statt. Die Stadt wird zum Ausgleich andere Bäume pflanzen. Aktuell geht die Stadtentwässerung davon aus, dass keine weiteren Bäume für die Kanalerneuerung gefällt werden müssen. Bei den Kanalarbeiten ab Frühjahr wird ein Baumgutachter beteiligt sein, der den Zustand und den Schutz der Bestandsbäume überwacht.

Neuer Graben: Was wird gemacht? Wie lange soll es dauern?

Zwischen „Von-der-Recke-“ bis „Lindemannstraße“ erneuert die Stadtentwässerung den Bestandskanal. Die Arbeiten erfolgen in Abschnitten und wandern von Westen nach Osten, der „Neue Graben“ wird in Höhe der Wanderbaustelle jeweils voll gesperrt.

Auch die Kanäle in den Seitenstraßen „Straßburger Straße“, „Metzer Straße“, „Steubenstraße“, „Roseggerstraße“ und „Haenischstraße“ werden in offener Bauweise erneuert. Bis alles komplett fertig ist, wird es rund drei Jahre dauern. Im Vorfeld arbeitet DONETZ im Neuen Graben an den Versorgungsleitungen.

Der neue Kanal wird bei künftigen Starkregenereignissen deutlich widerstandsfähiger sein und Überflutungen besser verhindern können. In den vergangenen Jahrzehnten haben sich außerdem die Abwassermengen im Bereich „Neuer Graben“ deutlich erhöht, weswegen der jetzige Kanal nicht mehr ausreichend leistungsfähig ist. Hinzu kommt: Das Bestandsbauwerk und seine Nebenkanäle haben aufgrund des hohen Alters an vielen Stellen Schäden.

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Die Stadt Dortmund wird über den genauen Baustart und die Wechsel der Bauabschnitte jeweils informieren, zum Beispiel unter dortmund.de/neuer-graben . Wer News über den Fortschritt auf der Baustelle direkt aufs Handy erhalten möchte, kann in der Dortmund-App (direkt oben auf der Startseite) ganz bequem Push-Benachrichtigung zum Thema „Neuer Graben“ abonnieren.

Informationen für Anwohnerinnen und Anwohner

Für die Anwohnerinnen und Anwohner des „Neuen Grabens“ gibt es während der Bauphase Einschränkungen. So wird die Straße in Höhe des jeweiligen Baufelds der Wanderbaustelle auf 100 bis 150 Metern voll gesperrt. Zu Fuß und mit dem Fahrrad bleiben die Häuser selbstverständlich jederzeit erreichbar. Auch Rettungskräfte sowie die EDG erreichen die Gebäude weiterhin.

Die Baufirma muss den neuen Kanal an einigen Stellen ca. einen Meter tief in den vorhandenen Felsgrund einlassen. Hier kommt eine Felsfräse zum Einsatz, die in bestimmten Projektphasen für Lärm und leichte Erschütterungen sorgen kann.

Wie üblich in Dortmund, sind im Vorfeld der Bauarbeiten außerdem Kampfmittelsondierungen nötig – das heißt, es wird überprüft, ob sich Blindgänger aus dem 2. Weltkrieg im Boden befinden, und bei Funden von Blindgängern würden gegebenenfalls Evakuierungen und Entschärfungsarbeiten notwendig.

Schlagwörter

Mobilität & Verkehr Neuer Graben

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