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Pflege für Dortmunds Wildblumenwiesen: Das Grünflächenamt beginnt mit dem Sommer-Mähen

Wildblumenwiesen gehören mittlerweile fest zum Dortmunder Stadtbild. Die insgesamt 81 städtischen Wiesen sind hübsch anzuschauen und haben einen großen ökologischen Nutzen. Damit das so bleibt, brauchen sie eine regelmäßige Pflege. Das Grünflächenamt beginnt Mitte Juni mit dem Mähen.

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Schonender Schnitt für mehr Wildblumen (Archivmaterial)

Die 81 Wildblumenwiesen, die das Grünflächenamt pflegt, sind über die ganze Stadt verteilt. Spaziergängerinnen und Spaziergänger finden die Flächen zum Beispiel an der Dorstfelder Allee, an der Marsbruchstraße / Einmündung Gottesacker, nahe den Westfalenhallen oder im Hansemannpark.

Warum Wiesenpflege wichtig ist

Bild: Stadt Dortmund / Soenke Janssen
Trecker auf einer Wiese am Mähen
Eine regelmäßige Pflege ist wichtig, damit die Wiesen (hier am Lanstroper Ei) gut gedeihen und ihre Funktion aufrechterhalten können.
Bild: Stadt Dortmund / Soenke Janssen

Zweimal im Jahr, einmal im Sommer und einmal im Herbst, schneiden die Mitarbeitenden des Grünflächenamts die Wiesen zurück. Manchmal reagieren Bürgerinnen oder Bürger irritiert auf die Mahd und fragen sich, warum bei einer so naturnahen Wiese überhaupt eingegriffen wird. Die Pflege ist aber wichtig, damit die Flächen sich weiter gut entwickeln können und nicht zuwuchern. Gräser und Büsche würden die Blumen auf Dauer verdrängen. Die Wiesen dienen aber auch als Puffer für Wetterextreme. Sie können bei Starkregen Wasser aufnehmen und bei Hitze das Mikroklima entspannen. Um diese wichtigen Funktionen zu stärken, ist eine gute Pflege unerlässlich.

Kufen schützen kleine Tiere

Bild: Stadt Dortmund / Soenke Janssen
Wiese mit weißen Blumen
Sie sind hübsch und haben einen großen ökologischen Nutzen: Dortmunds Wildblumenwiesen
Bild: Stadt Dortmund / Soenke Janssen

Weil die Wildblumenwiesen nicht nur für Insekten eine Attraktion sind, geht das Grünflächenamt bei der Mahd sorgsam vor. Um kleine Tiere wie Mäuse und Reptilien zu schützen, halten die Mähwerke einen Abstand von zehn Zentimetern zum Boden ein. Besondere Kufen am Gerät machen es möglich. Rehe halten sich eher selten auf den Flächen – das liegt auch an den vielen Hunden in der Stadt, vor denen die scheuen Tiere sich lieber fernhalten. Kommt es doch einmal vor, werden Rehe spätestens beim Eintreffen der Kolonnen aufgescheucht.

Wenn die Mitarbeitenden des Grünflächenamts mit der Mahd einer Wildblumenwiese fertig sind, bleibt das Schnittgut ein paar Tage auf der Fläche liegen, damit es trocknet. Dazu wenden die Mitarbeitenden es zwischenzeitlich. Im Anschluss legen die Teams das Schnittgut in lockeren Reihen zusammen. Mit dem so genannten Schwaden wird der nächste Arbeitsschritt vorbereitet: Die Ballenpresse verarbeitet das Schnittgut zu kompakten Ballen, die dann für die Energiegewinnung genutzt werden.

Schlagwörter

Umwelt, Nachhaltigkeit & Klimaschutz

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