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Infos und Tipps: Dortmund macht sich bereit für die nächsten Hitze-Tage

Für das kommende Wochenende warnt der Deutsche Wetterdienst (DWD) vor starker Wärmebelastung. Von Freitag bis zum nächsten Montag sind Temperaturen über 30 Grad zu erwarten. Hierzu möchte die Stadt mit praktischen Tipps, Angeboten und Unterstützung alle Bürgerinnen und Bürgern in Dortmund gemeinsam auf den Sommer vorbereiten.

In den letzten Jahren haben die Hitzetage sowie länger anhaltende Hitzeperioden im Sommer zugenommen. Auch in diesem Jahr erwartet das Europäische Zentrum für mittelfristige Wettervorhersagen (ECMWF) erneut einen überdurchschnittlich warmen Sommer. Auch wenn solche Vorhersagen mit Unsicherheiten verbunden sind: Unser Körper kann bereits bei einzelnen Hitzetagen die Wärme schlechter regulieren und somit unsere Gesundheit sowie unseren Alltag beeinträchtigen. Daher ist es umso wichtiger, vorbereitet zu sein.

Strategie der Stadt mit dem Hitzeaktionsplan

Die Stadt Dortmund hat einen dynamischen Hitzeaktionsplan entwickelt. Er enthält konkrete Maßnahmen, damit sich alle Dortmunderinnen und Dortmunder vor den Folgen extremer Hitze besser schützen können – von Informationen über Verhaltenstipps bis hin zu konkreten Unterstützungsangeboten. Der Hitzeaktionsplan der Stadt Dortmund wird stetig weiterentwickelt. Er ist Teil des Masterplans integrierte Klimaanpassung. Dortmund macht zudem mit beim regionalen Projekt der Emscherkommunen „HAP.Regio - Regionale Hitzeaktionsplanung“.

Auf der Homepage der Stadt Dortmund sind unter Hitze und Gesundheit wichtige Angebote und Tipps zum Thema Hitzevorsorge zu finden. Dort sind unter anderem die Broschüre „Dortmunder Hitzehelfer“, hilfreiche Materialien zum Umgang mit Hitze und ein Podcast des Gesundheitsamtes zum Thema zu finden.

Die Kühle-Orte-Karte

Die digitale Kühle-Orte-Karte zeigt Bürgerinnen und Bürgern eine Vielzahl von schattigen Plätzen und kühlen Orten im Stadtgebiet, an denen sie sich an heißen Tagen erholen und abkühlen können. Die Karte wurde 2025 auch um kühle Innenräume ergänzt.

Außerdem zeigt die Karte Trinkbrunnen, öffentliche Toiletten im Stadtgebiet sowie Refill-Stationen, also Orte, die kostenloses Trinkwasser anbieten. Alle eingetragenen kühlen Orte sind öffentlich und kostenfrei zugänglich.

Informiert bleiben über Hitzewarnungen

Der Deutsche Wetterdienst (DWD) veröffentlicht regelmäßig amtliche Wetterwarnungen – so auch für Dortmund. Diese aktuellen Warnungen z.B. für Hitze kann man jederzeit online abrufen. Wer frühzeitig informiert sein möchte, kann außerdem einen kostenlosen Newsletter des DWD abonnieren. Zusätzlich weisen die Social-Media- Kanäle der Stadt Dortmund und der Feuerwehr Dortmund bei mehrtägigen Hitzewarnungen ebenfalls auf vorliegende Warnungen des DWD hin.

Neue Trinkbrunnen

Bild: Stadt Dortmund
Eine Frau beugt sich über einen öffentlichen Trinkbrunnen und trinkt Wasser daraus.
Bei Hitze verliert der Körper viel Flüssigkeit durch Schwitzen. Wer zu wenig trinkt, kann Kreislaufprobleme bekommen. Regelmäßiges Trinken von Wasser oder ungesüßten Getränken hilft, den Körper zu kühlen und gesund zu bleiben.
Bild: Stadt Dortmund

In diesem Jahr haben das Gesundheitsamt und das Smart-City-Team insgesamt 10 neue Trinkbrunnen angeschafft.

Drei Trinkbrunnen befinden sich im Stadthaus (Bauteil Olpe, Wartebereich Bauteil B sowie in der Berswordt-Halle), in der Begegnungsstätte Gustav Heinemann wurde ein Trinkbrunnen angebracht und im Wilhelm-Hansmann-Haus befinden sich nun zwei Trinkbrunnen.

Im Dortmunder Zoo wurden vier Trinkbrunnen installiert (Kasse Zillestraße, Eingang Plumploris, Besucher-WC am Spielplatz sowie Besucher-WC am Haupteingang).

Diese Trinkbrunnen finden Interessierte demnächst auch in der Kühle-Orte-Karte.

Hitzetelefon für Seniorinnen und Senioren (bis Ende September 2026)

Bei Fragen und Alltagshilfen rund ums Thema Hitze können sich Seniorinnen und Senioren an das Hitzetelefon wenden. Dort erhalten Sie praktische Tipps zum Hitzeschutz, Informationen zu Liefer- und Begleitdiensten sowie auf Wunsch eine Weitervermittlung an medizinische Ansprechpartnerinnen bzw. partnern. Das Angebot wird von den Seniorenbüros Innenstadt-Nord und Innenstadt-Ost gemeinsam betreut.

Erreichbar ist das Hitzetelefon zu den regulären Öffnungszeiten montags bis freitags von 10 bis 12 Uhr unter: 0231 / 50 11 350 (Innenstadt-Nord) und 0231 / 50 2 96 90 (Innenstadt-Ost).

Die Dortmunder Seniorenbüros stellen während der Öffnungszeiten ebenfalls kostenfrei Trinkwasser zur Verfügung.

Öffnungszeiten aller Seniorenbüros: Mo–Fr von 10–12 Uhr und nach individueller Vereinbarung.

Weitere Informationen unter Seniorenbüros in Dortmund.

Regelmäßige Infoveranstaltungen durch alle städtischen Seniorenbüros

Die Dortmunder Seniorenbüros und städtischen Begegnungszentren bieten über den Sommer zahlreiche stadtteilbezogene Veranstaltungen zum Thema „Hitze“ in allen Dortmunder Stadtbezirken zur kostenfreien Teilnahme an. Eingeladen sind Seniorinnen und Senioren und alle anderen Dortmunderinnen und Dortmunder. Den Flyer mit allen Terminen gibt es in den Seniorenbüros und zum Download.

Innenstadt-Ost – Veranstaltungsreihe „Kühle Räume“ besuchen (Juni bis 26. August 2026)

In der Innenstadt-Ost laden verschiedene Akteurinnen und Akteure zu einem vielfältigen Info- und Mitmachprogramm zum Thema Hitze ein. Die Teilnahme an den Veranstaltungen ist kostenlos. Den Flyer mit allen Terminen gibt es zum Download.

Innenstadt-Nord – Angebote der Gruppe Klimawandel im Quartier (Mai bis September 2026)

Spezielle Angebote für die Nordstadt bietet die Arbeitsgruppe Klimawandel im Quartier – mit dabei sind der BunkerPlus Garten der AWO, die Seniorenbüros Innenstadt-Nord und Innenstadt-Ost sowie die Verbraucherzentrale NRW mit der Beratungsstelle Dortmund und das Quartiersmanagement Nordstadt . Alle aktuellen Infos zu den Veranstaltungen sowie den Flyer gibt es hier.

Hitze-Tipps für den Alltag

Das sind die neun wichtigsten Tipps im Überblick:

  • Ausreichend Wasser trinken. Luftige Kleidung und eine Kopfbedeckung tragen.
  • Ausreichend Sonnencreme nutzen, um einen Sonnenbrand zu vermeiden.
  • Mittagshitze vermeiden.
  • Aktivitäten im Freien in die kühleren Morgen- und Abendstunden verschieben.
  • Die Innenräume durch Verschattung der Fenster kühl halten. Lüften Sie morgens, abends oder nachts.
  • Regelmäßige Pausen einplanen und kühle Orte aufsuchen.
  • Leichte Mahlzeiten essen - mit frischem Obst und Gemüse.
  • Den Körper abkühlen z.B. mit einer lauwarmen Dusche oder feuchten Tüchern.
  • Auf Mitmenschen achten, besonders auf Ältere, Kinder, Schwangere und vorerkrankte Menschen.

Schlagwörter

Umwelt, Nachhaltigkeit & Klimaschutz Senior*innen

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