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Stadt Dortmund prämiert acht Ideen gegen Einsamkeit und soziale Isolation

Der erste "Dortmunder Innovationssprint gegen Einsamkeit und soziale Isolation" ist erfolgreich zu Ende gegangen. Acht Teams entwickelten Ideen für einen besseren Zusammenhalt und wurden dafür nun ausgezeichnet.

Viele Menschen in Dortmund sind von Einsamkeit und sozialer Isolation betroffen. Wie kann man ihnen mehr gesellschaftliche Teilhabe ermöglichen? Damit beschäftigten sich acht Teams beim ersten "Dortmunder Innovationssprint gegen Einsamkeit und soziale Isolation". Die Bandbreite der Lösungsansätze reicht von Angeboten zur Stärkung der Sozialkompetenz von Kindern über die Ansprache von Senior*innen mittels digital unterstützter Erlebnispädagogik bis hin zu Mehrgenerationenwohnen und App-basierten Kontaktbörsen.

Bild: Wirtschaftsförderung Dortmund
Oberbürgermeister Thomas Westphal und Sina Breitenbruch-Tiedtke (links, Staatskanzlei NRW) mit den Gewinnerinnen vom Team "Eulen & Lerche"
Oberbürgermeister Thomas Westphal (rechts) und Sina Breitenbruch-Tiedtke (links, Staatskanzlei NRW) mit den Gewinnerinnen vom Team "Eulen & Lerche"
Bild: Wirtschaftsförderung Dortmund

In einer Woche von der Recherche bis zum Pitch vor Publikum

Beim Innovationssprint, einem neuen Format der Wirtschaftsförderung Dortmund, ging es darum, sich innerhalb einer Woche intensiv mit neuen oder weiterentwickelten Lösungsansätzen auseinanderzusetzen. Begleitet wurden die Teams von Expert*innen aus Wissenschaft, Verwaltung und Stadtgesellschaft, die in öffentlichen Veranstaltungen über die Thematik informierten und den Teams als Sparringspartner zur Seite standen.

"Der Innovationssprint gegen Einsamkeit war ein voller Erfolg und zeigt, dass gesellschaftliche Herausforderungen am besten gemeinschaftlich angegangen werden", freut sich Dr. Arne Elias, Leiter des Social Innovation Center bei der Wirtschaftsförderung Dortmund, mit Blick auf die Ergebnisse. Nach Tagen der Recherche, Ideenfindung und des Prototypings präsentierten die Teams ihre Ideen in dreiminütigen Pitches vor Publikum und Fachjury.

Preisgelder und fortlaufende Unterstützung für die Ideengeber*innen

Oberbürgermeister Thomas Westphal würdigte das Engagement und den Ideenreichtum der einzelnen Teams, die zum Teil bereits sozialunternehmerisch tätig sind, und stellte weitere Unterstützung durch die neu geschaffene Koordinierungsstelle Einsamkeit in Aussicht. "Bei uns sollen alle Menschen gut, gerne und gesund leben. Unsere Lösungsansätze zeigen, dass gegen Einsamkeit nur Begegnung und ein aktives Miteinander, also Nachbarschaft im besten Sinne, helfen. Dieses fördern wir nach Kräften."

Erster Platz: Senior*innen unterstützen Eltern

Der erste Platz und damit 5.000 Euro ging an das Projekt "Eulen & Lerchen". Es bietet eine flexible Kinderbetreuung im elterlichen Haushalt: Rentner*innen, die häufig von Einsamkeit betroffen sind, übernehmen in den Randzeiten die Betreuung von Kindern und Jugendlichen für Eltern bzw. Alleinerziehende, die im Schichtdienst arbeiten. Trägerin des Projektes ist das Mütterzentrum Dortmund e.V., das für die Akquise und Qualifizierung der Betreuungspersonen zuständig ist.

Vernetzung analog und digital

Der zweite Platz (4.000 Euro) geht an das Team "Social Open Source", das engagierte Bürger*innen dazu befähigen will, mit frei zugänglichen Softwarebausteinen selbstorganisierte Angebote gegen Einsamkeit zu realisieren. Den dritten Platz machte das Projekt "NachbarBude" (3.000 Euro), das Bürger*innen und Akteure*innen im Viertel miteinander vernetzt.

Publikumspreis für "Eulen & Lerchen"

Alle anderen Ideengeber*innen freuen sich über ein Preisgeld in Höhe von 2.000 Euro. Neben der Fachjury waren auch die rund 85 Gäste der Preisverleihung gefragt. Ohne das Urteil der Fachjury zu kennen, entschieden sie per Online-Voting über die Vergabe des mit 1.000 Euro dotierten Publikumspreises. Dieser ging ebenfalls an Maureen Schneider und Nina Tollkötter von "Eulen & Lerchen".

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Förderungen Engagement & Bürger*innenbeteiligung

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