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Internationaler Saatgut-Tausch-Tag: Dortmund macht beim ewigen Pflanzen-Kreislauf mit

Der Erhalt der biologischen Vielfalt auf der Erde ist zentral für unsere Zukunft. Das Tauschen von Saatgut ist eine von vielen Möglichkeiten, wie man sich im Kleinen für die Vielfalt einsetzen kann. Am Samstag, 31. Januar, ist Internationaler Saatgut-Tausch-Tag - Anlass für eine Erinnerung an Dortmunds Bibliothek der Dinge, in der man sich kostenlos Saatgut ausleihen kann.

Das Konzept ist einfach: Saatgut ausleihen, anbauen, ernten und einen Teil der Samen zurückbringen. Wer etwas für die pflanzliche Vielfalt tut, fördert gleichzeitig die tierische Vielfalt. Das gilt ganz besonders, wenn es um die heimische Pflanzen- und Tierwelt geht. Saatgut-Vielfalt trägt dazu bei, alte Sorten zu bewahren, die regionalen Pflanzen zu stärken und Hobbygärtnerinnen und -gärtner für nachhaltiges Gärtnern zu sensibilisieren. Diese Botschaft setzt jedes Jahr am letzten Samstag im Januar der Internationale Saatgut-Tausch-Tag. Darauf machen das Umweltamt und die Bibliothek gemeinsam aufmerksam. Alle mit Garten, Balkon oder Blumenkästen draußen auf der Fensterbank können mitmachen.

Sunviva-Tomate war die Keimzelle

Tomaten an einem Feld.
Bild: Culinaris - Saatugut für Lebensmittel
Sunviva ist eine wetterfeste Cherrytomate aus Deutschland.
Bild: Culinaris - Saatugut für Lebensmittel

In der Bibliothek der Dinge der Stadt- und Landesbibliothek können Bürgerinnen und Bürger kostenlos Saatgut von Kulturpflanzen ausleihen, darunter Tomaten, Bohnen und Salat sowie einige Blumensorten. So kann man aktiv zum Erhalt vielfältiger Pflanzensorten beitragen. In der Bibliothek der Dinge gibt es auch gleich die passenden Gartengeräte dazu. Das Ziel ist ein Saatgut-Kreislauf, der immer größere Kreise zieht.

Unterstützung für das Angebot bot das Umweltamt. Das Open-Source-Tomatensaatgut der Sorte Sunviva auszuleihen und zu sammeln, war ein Projekt, das dort angestoßen wurde. Das Besondere: Die Sorte Sunviva gehört zum sogenannten „samenfesten Saatgut“, das seine Genetik nicht verändert und nach der Ernte erneut ausgesät werden kann. Eine Rarität in einer Zeit, in der große Firmen lieber Saatgut verkaufen, das sich später nicht vermehren lässt und stattdessen jedes Jahr neu gekauft werden muss. In der Natur wäre so etwas eine Einbahnstraße.

Saatgut-Festival im nächsten Jahr?

Das Umweltamt möchte übrigens künftig ein Saatgut-Festival in Dortmund ausrichten, um Austausch, Wissenstransfer und gemeinschaftliches Engagement rund um das Thema Saatgut zu fördern. Noch ist das Zukunftsmusik, aber ein solches Festival könnte erstmalig im Frühjahr 2027 stattfinden.

Zum Thema

Weitere Informationen zum Thema Saatgut, zu nachhaltigem Gärtnern und aktuellen Angeboten finden Interessierte unter dortmund.de/saatgut. Und hier geht’s zur Bibliothek der Dinge.

Kinder, Jugendliche & Familie Wohnen Umwelt, Nachhaltigkeit & Klimaschutz Engagement & Bürger*innenbeteiligung

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