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Stadt, RVR und Thyssenkrupp unterzeichnen Nutzungsvertrag für Asselner Alm

Schon von Weitem ist die Halde Schleswig in Asseln zu sehen – und sieht einladend für einen Spaziergang oder eine Radtour aus. Momentan dürfen die Dortmunder*innen sie jedoch nur aus der Ferne bewundern. Das ändert sich bald.

Bild: RVR
Die Halde Schleswig aus der Luft.
Sie soll ab Frühjahr 2024 allen Menschen offen stehen - die Halde Schleswig, auch Asselner Alm genannt.
Bild: RVR

Die Vorfreude ist groß: Ab dem Frühjahr wird die Halde Schleswig, auch Asselner Alm genannt, für alle Menschen geöffnet. Der gemeinsame Nutzungsvertrag zwischen Thyssenkrupp, dem RVR und der Stadt Dortmund ist nun unterzeichnet. Am Montag, 18. Dezember, trafen sich dazu Nina Frense (Beigeordnete Umwelt und Grüne Infrastruktur beim RVR), Holger Böse (Betriebsleiter RVR Ruhr Grün), Oliver Helfrich (Leiter Site Management bei Thyssenkrupp), Peter Petri (Leiter Energie- und Medienmanagement) und Heiko Just (Leiter des Grünflächenamtes) bei Dortmunds Baudezernenten Arnulf Rybicki zur Unterzeichnung.

Bild: Stadt Dortmund / Roland Gorecki
Im kommenden Frühjahr können die Dortmunder*innen die Asselner Alm besuchen - der gemeinsame Nutzungsvertrag von RVR, Thyssenkrupp und Stadt macht's möglich.
Im kommenden Frühjahr können die Dortmunder*innen die Asselner Alm besuchen - der gemeinsame Nutzungsvertrag von RVR, Thyssenkrupp und Stadt macht's möglich.
Bild: Stadt Dortmund / Roland Gorecki

"Wieder wird der Bergelandschaft in der Metropole Ruhr ein spannender Aussichtsgipfel hinzugefügt – die Asselner Alm bietet viel Raum für Ausblicke und Erholung im Grünen", betont Nina Frense bei der Vertragsunterzeichnung. "Gemeinsam mit der Stadt Dortmund und Thyssenkrupp wollen wir die Halde schnellstmöglich für die Öffentlichkeit zugänglich machen. Unser Eigenbetrieb RVR Ruhr Grün betreut schon heute rund vierzig verbandseigene Halden und bringt viel Fachwissen in die Bewirtschaftung mit ein."

Dank an die Partner RVR und Thyssenkrupp

Auch Arnulf Rybicki betont die Bedeutung der Halde für die Menschen in der Region – und bedankt sich bei den Projektpartnern: "Durch die gemeinsame Arbeit von RVR, Thyssenkrupp und Stadt gewinnt Dortmund ein weiteres Ausflugsziel hinzu. Herzlichen Dank an diejenigen, die das im Sinne der Dortmunderinnen und Dortmunder ermöglicht haben." Der Rat der Stadt hatte in seiner Sitzung am 14. Dezember über die Nutzungsübernahme entschieden.

Abraumhalde der Zeche Schleswig

Die Halde Schleswig, im Volksmund auch Asselner Alm genannt, ist rund 45 Meter hoch. Sie hat eine lange Geschichte: Bereits Ende des 19. Jahrhunderts wurde das Grundstück in Asseln als Abraumhalde der ehemaligen Zeche Schleswig genutzt. Mitte der 1980er-Jahre wurde die südliche Deponieseite naturnah bepflanzt. Der Deponiebetrieb auf der Restfläche setzte sich aber noch bis Ende 2007 fort. Mit der Bepflanzung der abgedichteten und abgedeckten Deponie endete im Oktober 2017 dann die Stilllegungsphase. Die Gesamtfläche der Halde beträgt rund 35 Hektar.

Kosten werden geteilt

Der gemeinschaftliche Nutzungsvertrag zwischen Stadt, Thyssenkrupp und RVR regelt die Aufgaben für die drei Partner. So wird Thyssenkrupp wie bisher die Kosten für die Sicherung und die Pflege der Halde übernehmen. Aus der Öffnung für Besucher*innen ergeben sich jedoch neue Kosten, z.B. für die Entfernung von Müll und die Verkehrssicherung. Diese Kosten werden sich Stadt und RVR teilen.

Die Nutzungsübernahme ist für den 1. Januar 2024 geplant. Bevor die ersten Besucher*innen kommen, werden die Flächen noch hergerichtet. Thyssenkrupp, RVR und Stadt wollen zum Beispiel Infotafeln, Bänke und Mülleimer installieren. Grundsätzlich sind nur kleine bauliche Veränderungen möglich, da die Abdeckung der Halde nicht beschädigt werden darf.

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