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„Power, Chill & Joy“: So plant Dortmund die deutsche Beachvolleyball-Meisterschaft

Ab der Saison 2026 wird die Deutsche Meisterschaft der Beachvolleyballer*innen im Revierpark Wischlingen ausgetragen. Der neue Standort bietet laut dem Veranstalter die perfekten Voraussetzungen, um das Event stetig weiterzuentwickeln und auszubauen. Das Ziel ist so spektakulär wie der Sport selbst: In Dortmund soll bald das größte jährlich stattfindende Beachvolleyball-Turnier der Welt stattfinden.

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Dortmund freut sich auf Beachvolleyball-Festival

2026 werden die Deutschen Meisterschaften in Dortmund vom 27. bis 30. August ausgespielt. Bereits am 26. August 2026 öffnet das Eventgelände. Mindestens bis 2028 soll der Revierpark Wischlingen Schauplatz des wichtigsten deutschen Beachvolleyball-Turniers bleiben. Gut ein Jahr vor der Premiere trafen sich Veranstalter und Gastgeber vor Ort. Der Tenor: Das Projekt ist nicht auf Sand gebaut. Dortmund hatte sich schon lange um die Ausrichtung bemüht.

„Power, Chill & Joy“

Oberbürgermeister Thomas Westphal erklärt, warum: „Dass die Deutsche Beachvolleyballmeisterschaft jetzt nach Dortmund kommt, ist schon ein tolles Stück. Jahrelang haben wir über dieses Thema nachgedacht, weil es einfach zu Dortmund passt. Beach bringt man vielleicht nicht sofort mit Dortmund in Verbindung. Aber viele sagen ja, Dortmund ist eigentlich eine Verbindung aus ,Power, Chill and Joy‘. Und wenn etwas im Sportbereich das zusammenbindet, dann ist es Beachvolleyball. Das ist herausragender Sport, gepaart mit Entspannung und Party. Und genau das passt zu Dortmund: Einsatzbereitschaft, Kraft, Power, bis ans Limit gehen. Dabei nicht verkrampfen, sondern gelassen bleiben - das können wir in Dortmund. Und deswegen freuen wir uns riesig, dass das geklappt hat. Wir werden ein volles Haus und beste Stimmung haben. Das kann ich garantieren.“

Bild: Stadt Dortmund / Stephan Schütze
Personengruppe vor See in Wischlingen
Auftakt-Treffen in Wischlingen: Revierpark-Leiter Jens Röhmer, NBO-Geschäftsführer Alexander Walkenhorst, Oberbürgermeister Thomas Westphal, Selin Seymen von der NBO Event GmbH und Revierpark-Geschäftsführer Bernd Kruse (v.l.).
Bild: Stadt Dortmund / Stephan Schütze

Gegen München, Hamburg, Düsseldorf durchgesetzt

Bild: Stadt Dortmund / Stephan Schütze
Festwiese in Wischlingen
Hier auf der Festwiese des Revierparks Wischlingen soll der Centre Court mit einer Kapazität für mehr als 6000 Zuschuer*innen entstehen.
Bild: Stadt Dortmund / Stephan Schütze

Veranstalter Alexander Walkenhorst, gebürtiger Essener und 2021 selbst deutscher Beachvolleyball-Meister, ist vom Wechsel nach Dortmund „zu hundert Prozent“ überzeugt. Zuvor hatte das Event jahrzehntelang am Timmendorfer Strand stattgefunden.

„Es ist kein Geheimnis, dass sich Dortmund gegen alle großen Städte in Deutschland durchgesetzt, auch gegen München, Hamburg und Düsseldorf. Wir haben uns für Dortmund entschieden, weil das Gesamtpaket das beste ist“, sagt Walkenhorst. Das gelte sowohl für die Erreichbarkeit und das Einzugsgebiet Dortmunds, wie für die Voraussetzungen, die der Revierpark Wischlingen mitbringe.

Sport als Festival

Walkenhorst betont ausdrücklich den Festival-Charakter der Beachvolleyball-Meisterschaften. Wischlingen biete in diesem Zusammenhang in punkto Freizeitgestaltung vor Ort (z.B. die Bäder und Schwimmanlagen, Hochseilgarten, Adventure Golf) als auch Infrastruktur (z.B. Gesundheitszentrum, Camping- sowie Caravanplätze, Nähe zum Geschehen) optimale Voraussetzungen.

Das ist geplant

Durch den Wechsel nach Dortmund können die Zuschauerkapazität am Center Court auf der Festwiese von bisher circa 4.300 Zuschauerplätzen auf über 6.000 Zuschauerplätze erhöht werden. Über die Eventtage in Dortmund rechnen die Veranstalter mit mehr als 35.000 Besucher*innen bei der Deutschen Meisterschaft.

Der Zutritt zum Eventgelände inklusive der Side Courts und einer Möglichkeit zum Public Viewing der Spiele auf dem Center Court ist während der gesamten Dauer des Events kostenlos, wodurch die Deutschen Beachvolleyball Meisterschaften für jeden offen sind und zum Erlebnis der Sportart Beachvolleyball einladen. Lediglich für die Spiele am Center Court ist der Zutritt zum Stadion auf Ticketinhaber beschränkt. Der Vorverkauf beginnt voraussichtlich im Dezember. Ticketpreise (voraussichtlich): cirka 60 Euro (Tagesticket), cirka 160 Euro (Festivalticket).

Der Eventablauf im Überblick

Bild: Justus Stegemann
Beachvolleyball Stadion
Über 30 Jahre fanden die Beachvolleyball-Meisterschaften am Timmendorfer Strand statt. Jetzt freut sich Dortmund auf den spektakulären Sport.
Bild: Justus Stegemann

  • Mittwoch, 26. August

Mittags: Eröffnung Eventgelände und Campingplatz. Abends: Verleihung German Beach Tour Awards.

  • Donnerstag, 27. August

Ganztägig: 1. Turnierrunde im Turnierbaum der Damen und Herren. Abends: Sundowner im Sponsorendorf.

  • Freitag, 28. August

Ganztägig: 1/8 und 1/4-Finals im Turnierbaum der Damen und Herren. Abends: Aftermatchparty in der Eishalle.

  • Samstag, 29. August

Ganztägig: 1/4-Finals im Turnierbaum der Damen und Herren. Abends: Tageshighlight – Halbfinals der Damen. Im Anschluss Aftermatchparty in der Eishalle

  • Sonntag, 30. August

Vormittags: Halbfinals der Herren. Nachmittags: Finalspiele um die Medaillen bei den Damen und Herren. Abends: Siegerehrung der Damen und Herren

Deutsche Meisterschaft in Dortmund ist Höhepunkt der German Beach Tour

• Die German Beach Tour (GBT) ist die hochrangigste Deutsche Beachvolleyball Turnierserie und die größte nationale Beachvolleyball Tour Europas. Pro Saison verzeichnet die Tour mit ihren acht urbanen Tourstops und der Deutschen Meisterschaft als krönendem Saisonabschluss weit über 100.000 Besucher:innen vor Ort.

• Veranstalter der German Beach Tour und damit auch der Deutschen Beachvolleyball-Meisterschaft ist im Auftrag des Deutschen Volleyball Verbandes die NBO Event GmbH, ein Unternehmen der SPONTENT Gruppe, mit Sitz in Düsseldorf.

Bild: Justus Steger
Beachvolleyball-Szene
Beachvolleyball erlebt seit Jahren in Deutschland einen großen Boom.
Bild: Justus Steger

Beachvolleyball: Die Regeln

  • Teamgröße: Gespielt wird mit zwei Spielern pro Team, ohne Auswechselspieler. Es gibt kein festes Rotationssystem, die Spieler können sich auf dem Feld frei bewegen.
  • Feld: Das Spielfeld misst 16x8m, ist mit Sand bedeckt und von Linien begrenzt. Es gibt keine Mittellinie.
  • Netzhöhe: Für Männer beträgt die Netzhöhe 2,43m, für Frauen 2,24m.
  • Spielablauf: Gespielt wird auf zwei Gewinnsätze à 21 Punkte. Ein möglicher dritter Satz (Tiebreak) wird bis 15 Punkte ausgetragen, jeweils mit mindestens zwei Punkten Vorsprung zum Satzgewinn.
  • Aufschlag: Der Aufschlag erfolgt hinter der Grundlinie und muss das Netz zwischen den Antennen passieren. Der Mitspieler darf nicht die Sicht auf den Aufschlag blockieren.
  • Ballberührungen: Jede Mannschaft darf pro Spielzug den Ball maximal dreimal berühren, wobei der Block als erste Berührung zählt. Danach sind also nur noch zwei weitere Kontakte erlaubt. Der Ball darf mit jedem Körperteil gespielt werden.
  • Zuspiel: Das Pritschen (oberes Zuspiel) über das Netz ist nur dann erlaubt, wenn der Ball rechtwinklig zur Schulterachse gespielt wird. Der sogenannte "Lob" (mit offener Hand gelegter Ball) ist verboten; stattdessen werden Techniken wie der "Pokeshot" (mit den Fingerknöcheln) verwendet.
  • Punktegewinn: Punkte gibt es entweder durch Fehler des Gegners (z.B. Ball im Aus, Netzberührung, vierte Berührung) oder weil der Ball im gegnerischen Feld landet. Jeder Ballwechsel ergibt einen Punkt (Rally-Point-System).
  • Kleidung: Gespielt wird barfuß, die Kleiderregeln wurden insbesondere für Frauen zuletzt gelockert, sodass sie mittlerweile auch in Shorts und Shirts spielen dürfen.

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Festival Open-Air

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