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Anliegerstraßen sollen in allen zwölf Dortmunder Stadtbezirken saniert werden

Viele Straßen in Dortmund sind sanierungsbedürftig - das ist kein Geheimnis, auch die Stadtverwaltung kennt das Problem. Eine Straßenbau-Offensive, koordiniert vom Tiefbauamt Dortmund, soll nun die Sanierung vorantreiben. Und zwar ohne finanzielle Belastung von Anlieger*innen.

Nach der Sitzung des Verwaltungsvorstands am Dienstag, 5. September, stellte Oberbürgermeister Thomas Westphal die Pläne zur Straßenbau-Offensive vor. Diese sollen bei der Ratssitzung im November diskutiert werden.

Eine Analyse des Tiefbauamts zeigt laut Westphal, dass vor allem Anlieger*innen-Straßen in den Vororten sanierungsbedürftig sind. Die Stadtverwaltung wolle 25 Millionen Euro in die Hand nehmen, um innerhalb der kommenden zwei Jahre Straßenzüge als "Quartiere" in allen zwölf Stadtbezirken zu sanieren. "Zusammenhängende Straßen sollen zusammenhängend saniert werden", sagte Westphal, "und dabei ändern wir nicht das Verhältnis von Fußweg und Straße - also nicht den Straßenschnitt".

Wichtig für Anlieger*innen: Die Straßenbau-Offensive soll die an den sanierungsbedürftigen Straßen lebenden Anwohner*innen finanziell nicht belasten. "Eine Beteiligung der Anliegerinnen und Anlieger ist nicht vorgesehen", so Westphal. "Ich weiß: Ein Loch in der Straße ist ärgerlich, aber ein Loch im eigenen Portemonnaie ist noch viel ärgerlicher." Das Geld solle stattdessen aus einem Fördertopf der NRW-Landesregierung kommen.

Schritt für Schritt vorgehen

Alle zwei Jahre werden weitere neue sanierungsbedürftige und zusammenhängende Straßen in anderen Quartieren ins Visier genommen, kündigte Westphal an. Gleiches gelte für die finanziellen Mittel; langfristig ließen sich hierzu noch keine Aussagen machen. "Wir müssen Schritt für Schritt vorgehen, um den Zustand der Straßen zu verbessern."

Würden in Dortmund alle sanierungsbedürftigen Anlieger*innen-Straßen repariert, würde dies 500 Millionen Euro kosten, so Westphal. Doch so eine "akademische" Betrachtung zeige nicht, worum es gehe: "Vielmehr geht es um jeden Anwohner und jede Anwohnerin, der oder die danach eine bessere Straße vor der Tür hat und sich darüber freut."

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