Stadt Dortmund Wappen
Newsroom

Sport

Bundespräsident Steinmeier geht im Fußballmuseum auf Zeitreise

Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier war mit 150 in Deutschland tätigen Botschafter*innen sowie hochrangigen Vertreter*innen internationaler Organisationen zu Besuch im Deutschen Fußballmuseum in Dortmund.

Bild: Deutsches Fußballmuseum / Ina Fassbender
Oberbürgermeister Thomas Westphal mit den Bundespräsidenten Frank-Walter Steinmeier vor dem Deutschen Fußballmuseum.
Oberbürgermeister Thomas Westphal mit den Bundespräsidenten Frank-Walter Steinmeier vor dem Deutschen Fußballmuseum.
Bild: Deutsches Fußballmuseum / Ina Fassbender

In 90 Minuten ließ er sich am Dienstag, 27. Juni, von Museumsdirektor Manuel Neukirchner im Beisein der stellvertretenden Ministerpräsidentin des Landes Nordrhein-Westfalen Mona Neubaur und des Dortmunder Oberbürgermeisters Thomas Westphal die gesellschaftlichen Dimensionen des Fußballs und die soziokulturellen Zugänge, die er bietet, näherbringen.

Fußball im Revier

Dass das Museum mitten im Herzen des Ruhrgebiets steht, begründet der Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier wie folgt: "Das Fußballherz Deutschlands schlägt im Ruhrgebiet. Deshalb steht das Deutsche Fußballmuseum auch nicht irgendwo in Deutschland, sondern hier im Revier."

"Ich konnte dem Bundespräsidenten und den Botschafterinnen und Botschaftern zeigen, dass deutsche Fußballgeschichte immer auch deutsche Nationalgeschichte spiegelt", so Manuel Neukirchner, Direktor Deutsches Fußballmuseum. Der Fußball habe in Deutschland neben seiner emotionalen Dimension "immer auch eine soziokulturelle Wirkkraft und damit eine starke gesellschaftliche Relevanz", so Neukirchner weiter. "Über den einfachen Zugang, den der Fußball uns bietet, vermitteln wir im Deutschen Fußballmuseum jeden Tag wichtige Werte wie Freiheit und Demokratie, Vielfalt, Toleranz und Weltoffenheit."

Bild: Deutsches Fußballmuseum / Ralf Ibing
v.l. Manuel Neukirchner (Direktor Deutsches Fußballmuseum), Thomas Westphal (Oberbürgermeister Stadt Dortmund), Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier.
v.l. Manuel Neukirchner (Direktor Deutsches Fußballmuseum), Thomas Westphal (Oberbürgermeister Stadt Dortmund), Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier.
Bild: Deutsches Fußballmuseum / Ralf Ibing

Auf Zeitreise

Der Rundgang durch die Dauerausstellung führte u.a. durch die Abteilungen: Wunder von Bern, Fußball in der DDR, Triumph von Rom und Goldene Generation; politisch gespiegelt also: durch die Zeiten von Nachkriegsdeutschland und Wirtschaftswunder, deutscher Teilung, deutscher Wiedervereinigung und einer multikulturellen Nationalmannschaft, die 2014 in Rio de Janeiro als Einheit Weltmeister geworden ist.

Die renaturierte Emscher

Vor seinem Besuch in Dortmund machte der Bundespräsident Halt in Castrop-Rauxel. Dort erhielt Steinmeier einen Eindruck von der renaturierten Emscher und konnte sich mit seinen Gästen über die ökologische Transformation des einstigen Schmutzwasserflusses informieren.

Den Gästen präsentierte die Emschergenossenschaft den gesamten Mikrokosmos des Emscher-Umbaus mit all seinen Mehrwert-Effekten wie unter anderem dem Blauen Klassenzimmer am Suderwicher Bach, den Kunstwerken entlang der Emscher und der Beteiligungsinitiative "Mach mit am Fluss!" – 30 Jahre des Generationenprojektes inklusive Ausblick in die Zukunft.

Zum Thema

Der Besuch des Deutschen Fußballmuseums ist im Rahmen der diesjährigen Informations- und Begegnungsreise des Bundespräsidenten erfolgt. Seit 1996 richten die Bundespräsidenten einmal jährlich eine solche Reise mit den Missionschefinnen und Missionschefs des Diplomatischen Korps und der internationalen Organisationen in eines der 16 Bundesländer aus. Ziel ist es, den ausländischen Diplomat*innen Deutschland und die Vielfalt seiner Regionen zu präsentieren.

Schlagwörter

Kultur & Freizeit Sport

Weitere Nachrichten

Mehr Nachrichten
Wo baut die Stadt in den nächsten Jahren?
Mo 5. Oktober 2026
Menschen stehen vor einem Spielplatz-Element, das die Form eines Schiffes hat.
Bild: Stadt Dortmund / Roland Gorecki
„Lassen Sie uns zusammenhalten": OB Kalouti im Video zum Tag der Deutschen Einheit
Sa 3. Oktober 2026
Bild: Stadt Dortmund / Roland Gorecki
Umjubelte Entscheidung: Dortmund und Bochum sind Exzellenz-Unis
Fr 2. Oktober 2026
Bild: Stadt Dortmund / Stephan Schütze
Zum Brüllen! So war der erste Ausflug der Löwenbabys
Fr 2. Oktober 2026
Hombruch
Löwenjunges im Zoo Dortmund
Bild: Ida Andrae / Zoo Dortmund
Rat bringt zusätzliche Schulplätze auf den Weg
Fr 2. Oktober 2026
Oberbürgermeister Alexander Kalouti sitzt im Rat zusammen mit Ratsmitgliedern und Stellvertretern des Rats der Stadt Dortmund.
Bild: Stadt Dortmund / Stephan Schütze
Rettung ohne Selbstgefährdung: DRZ lädt zum Innovation Hub Rettungsrobotik ein
Do 1. Oktober 2026
Eine Gruppe von Menschen steht vor einem Rettungswagen.
Bild: Stadt Dortmund / Oliver Scharper
Comic-Kunst auf höchstem Niveau: Keum Suk Gendry-Kim ausgezeichnet
Mi 30. September 2026
Portrait der südkoreanischen Zeichnerin und Autorin Keum Suk Gendry-Kim.
Bild: Keum Suk Gendry-Kim
Bund fördert mit 4,1 Mio. Euro: Dortmunder Bäder gehen nicht baden
Di 29. September 2026
Schwimmbecken im Hallenbad Mengede
Bild: Sportwelt Dortmund
Rat entscheidet über weitere Schritte beim Schulbau und wichtige Projekte
Di 29. September 2026
Der neue Ratssaal von oben.
Bild: Stadt Dortmund
Dortmund zieht die Haushaltsbremse für das vierte Quartal
Mo 28. September 2026
Südseite des Dortmunder Rathauses aus der Vogelperspektive
Bild: Janus Skop
Oper Dortmund mit „Mazeppa" für International Opera Awards 2026 nominiert
Mo 28. September 2026
Mandla Mndebele spielt ‚Mazeppa' in der Oper Dortmund.
Bild: Björn Hickmann
Kein Olympia-Zuschlag: „Dortmund wird starke Sportstadt bleiben“
Sa 26. September 2026
Bild: Stadt Dortmund / Stephan Schütze
Ausnahmetalent Matthew Aucoin bei den Dortmunder Philharmonikern
Fr 25. September 2026
Matthew Aucoin im Portrait. Er dirigiert ein Orchester.
Bild: Steven Laxton
Olympia in Dortmund? So stehen die Chancen
Fr 25. September 2026
Das Dortmunder U mit einer Projektion zu der Bewerbung von Olympia in Deutschland.
Bild: Stadt Dortmund / Stephan Schütze
Bühne frei für Jugendkultur: nachtfrequenz 2026 mit zehn Veranstaltungsorten
Fr 25. September 2026
Ein junger Mann steht vor einem DJ-Pult und legt Platten auf.
Bild: Miu-Wah Lok