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Beteiligung

Für eine nachhaltige UEFA EURO 2024 sind auch die Bürger*innen gefragt

Die Vorbereitung für die UEFA EURO 2024 laufen in Dortmund als Host City auf Hochtouren. Dabei spielt auch das Thema Nachhaltigkeit eine wichtige Rolle. Die Stadt Dortmund, die bereits 2014 als nachhaltigste Großstadt ausgezeichnet wurde, möchte nun gemeinsam mit Bürger*innen Projekte entwickeln, um die Umsetzung der Nachaltigkeitsziele der Vereinten Nationen bei der Fußballeuropameisterschaft zu gewährleisten.

Bild: Stadt Dortmund / Roland Gorecki
Personen vor dem Euro 2024 Logo
Auch bei der EURO 2024 - der Fußballeuropameisterschaft wird auch Nachhaltigkeit geachtet. Alexandra Röhrich vom Büro für internationale Beziehungen der Stadt, Daniel Schulte und Lukas Heine von ICU-Die Dialoggestalter bereiten dafür zur Zeit eine Kooperationsbörse für Bürger*innen vor.
Bild: Stadt Dortmund / Roland Gorecki

Das Thema Nachhaltigkeit spielt bei der Fußball-Europameisterschaft der Männer, UEFA EURO 2024, bei vielen Themen wie zum Beispiel Verkehr, Sicherheit und Marketing eine große Rolle. Die Stadt Dortmund möchte die Bürger*innen aktivieren, sich gemeinsam als nachhaltige Gastgeber*innen zu präsentieren. Jede*r ist in Dortmund, der Großstadt der Nachbarn, herzlich willkommen, sich daran zu beteiligen.

Ziel ist es, die Gastfreundschaft von Dortmund den internationalen Besucher*innen und Teilnehmenden zu präsentieren. Zum Thema Nachhaltigkeit sollen vorab mit den Dortmunder*innen gemeinsam Projekte entwickelt und umgesetzt werden, die zeigen, dass die Menschen aus aller Welt in Dortmund herzlich willkommen sind. Gleichzeitig soll ein Beitrag zur Umsetzung der Nachhaltigkeitsziele der Vereinten Nationen, die sogenannten SDGs, geleistet werden. Langfristig ist geplant, dass die positiven Effekte der Nachhaltigkeits-Projekte, weit über die UEFA EURO 2024 hinaus, in Dortmund spürbar bleiben.

Die Stadt Dortmund wird zusammen mit der AG Nachhaltigkeit der Host City Dortmund für die UEFA EURO 2024 neue nachhaltige Projekte entstehen lassen. Hierfür werden interessierte Bürger*innen mit Akteur*innen der Wirtschaft und des Sports vernetzt, um voneinander zu profitieren, Ideen auszutauschen und im besten Fall kooperierende nachhaltige Projekte auf die Beine zu stellen. Die Stadt ist sich sicher, dass die Realisierung von Nachhaltigkeitsprojekten ohne die guten Ideen der Bürger*innen nicht möglich ist. Deshalb soll es drei sogenannte Ideen- und Kooperationsbörsen im September geben. An drei Samstagen wird es diese Börsen geben, zu denen interessierte Bürger*innen herzlich eingeladen sind. Die Stadt schafft die Rahmenbedingungen und bringt Sie bei unserer Ideen- und Kooperationsbörse zusammen.

Ideen- und Kooperationsbörsen für Bürger*innen

Bei den Ideen- und Kooperationsbörsen handelt es sich um Veranstaltungen, bei denen bestehende Ideen oder laufende Nachhaltigkeitsprojekte vieler unterschiedlicher Organisationen, Vereine, Verbände und Unternehmen in Dortmund vorgestellt werden. Auf der Börse können sie gemeinsam mit den Bürger*innen konkretisiert und weiterentwickelt werden oder sich in völlig neue Ideen verwandeln. An den jeweiligen Terminen vernetzen sich Kompetenz, Fantasie und ehrenamtliches Engagement der Gäste und Teilnehmenden.

Die Ideen- und Kooperationsbörsen finden jeweils von 10:00 bis 14:00 Uhr an folgenden Terminen statt:

  • 2. September, Bert-Brecht-Gymnasium, Kirchlinde
  • 9. September, Max-Planck-Gymnasium, südliche Innenstadt
  • 16. September, Robert-Schumann-Berufskolleg am Dortmunder U

Was muss ich konkret tun, wenn ich mitmachen möchte?

Anmeldungen können ganz einfach per Mail an ICU - Die Dialoggestalter gesendet werden. Die Teilnahme kann eine, zwei oder auch drei Veranstaltungen umfassen. Dies sollte in der Mail mitgeteilt werden. IKU_Die Dialoggestalter stellen als Dienstleister der Stadt jeder/jedem Teilnehmer*in einen Stand mit Tisch und Stellwand bereit, damit Materialien ausgelegt werden können.

Worum geht es genau?

Bei diesen Beteiligungsformaten sollen Bürger*innen unter anderem mitnachhaltigen Akteur*innen wie Institutionen austauschen und Kontakte knüpfen, um im besten Fall gemeinsame nachhaltige Ideen oder auch Projekte zu entwickeln. Im Vordergrund steht das ehrenamtliche gesellschaftliche Engagement, gemeinsam nachhaltige Ideen umzusetzen. Vereinbarungen von Teilnehmenden, die sich für nachhaltige Projekte verabreden, werden im Nachgang veröffentlicht und können weiter ausgebaut werden. Bereits jetzt werden in den Stadtbezirken durch Vereine, Verbände, zahlreiche Privatpersonen und Vertreter*innen der Bezirkspolitik, Nachhaltigkeitsprojekte im Sport oder anderen gesellschaftlich relevanten Bereichen gezielt angeboten und realisiert.

SDGs - die 17 Nachhaltigkeitsziele der Vereinten Nationen

https://www.bmuv.de/themen/nachhaltigkeit-digitalisierung/nachhaltigkeit/17-nachhaltigkeitsziele-sdgs

IKU - Die Dialoggestalter

https://dialoggestalter.de/

Wie kann sich jede*r einbringen?

Es gibt verschiedene Möglichkeiten sich einzubringen. Zum einen können sich interessierte Büger*innen an den Ständen über nachhaltige Projekte in Dortmund informieren und ganz konkret ihre Ideen einbringen und sich mit anderen vernetzen und neue Ansprechpartner*innen finden.

Wer bereits an an nachhaltigen Projekte beteiligt ist, kann sich mit einem eigenem Stand einbringen.

Unter der Fragestellung "Mit welchem gemeinsamen Projekt können wir zur UEFA EURO 2024 und darüber hinaus das Thema Nachhaltigkeit stärken und konkret daran arbeiten?" sollen Vereinbarungen, Partnerschaften und Kooperationen geschlossen werden.

Wer kann teilnehmen?

Jede*r interessierte Bürger*in kann seine ganz eigenen Ideen zum Thema Nachhaltigkeit und Fußball einbringen. Je vielfältiger die Teilnehmerschaft, desto größer der Nutzen für den Austausch, die Vernetzung und Entwicklung von Projektideen. An Ideen- und Kooperationsbörsen ist jede*r willkommen: Vertreter*innen aus Behörden, Politik, Wirtschaft und Wissenschaft können mit Mitgliedern aus Vereinen und Verbänden sowie mit interessierten Bürger*innen ins Gespräch kommen, sich austauschen und Kooperationen vereinbaren. Vorkenntnisse oder eine fachliche inhaltliche Auseinandersetzung im Vorfeld der Veranstaltung sind nicht notwendig.

Wer sich vorab informieren möchte kann sich direkt unter IKU Dialoggestalter an die Organisator*innen der Ideen- und Kooperationsbörsen wenden. Hier kann man sich für einen Stand anmelden oder auch Fragen zu den Börsen stellen.

Schlagwörter

Sport Wirtschaft Kultur & Freizeit Soziales Umwelt, Nachhaltigkeit & Klimaschutz Sicherheit & Ordnung EURO2024

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