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Cityentwicklung

Innenhof-Flair statt Durchgangsverkehr - Neues Konzept soll Platz von Amiens aufwerten

Die Plätze in der Dortmunder City sind Orte des Austauschs, des gemeinsamen Erlebens; sie sind wichtig für Handel, Freizeit und Kommunikation. Das gilt auch für den Platz von Amiens, der mit einer Fläche von rund 5.400 Quadratmetern zentral zwischen Kampstraße und dem Museum für Kunst und Kulturgeschichte liegt. Ein neues Konzept soll dem Platz nun ein einzigartiges Profil geben.

beispielhafte Visualisierung der Ansicht von der Kampstraße
Bild: Stadt Dortmund
beispielhafte Visualisierung der Ansicht von der Kampstraße
Bild: Stadt Dortmund

Bislang hat die Fläche Durchgangscharakter, künftig soll sie mit Innenhof-Flair punkten und sich als einziger Platz in der City für geschlossene Veranstaltungen anbieten. Dazu sollen die Zugänge im nördlichen und südlichen Bereich baulich geschlossen werden.

Im nördlichen Bereich erfolgt dies durch eine "grüne Wand", also einen bepflanzten Zaun mit Tor. Im südlichen Bereich wird die Fassade des Westfalenforums durch optisch angepasste Elemente verlängert, sodass der bisherige Zugang nicht mehr zu sehen sein wird.

Luftaufnahme vom Platz von Amiens, auf der die geplanten Schließungen markiert sind
Bild: Stadt Dortmund
Luftaufnahme vom Platz von Amiens, auf der die geplanten Schließungen markiert sind.
Bild: Stadt Dortmund

Bekannte Probleme verringern, Sicherheitsempfinden erhöhen

Die Schließung der Zugänge soll außerdem die bekannten Probleme mit Vandalismus und Müll verringern und gleichzeitig das Sicherheitsempfinden der Nutzer*innen erhöhen. Durch seinen verwinkelten Zuschnitt und die Fluchtwege ist der Platz von Amiens bei Drogendealern für ihre illegalen Geschäfte beliebt. Zudem gibt es immer wieder Beschwerden über Lärmbelästigung in den Nachtstunden. Diese Situation würde sich verbessern.

Kunst- und Kulturveranstaltungen in einem geschlossenen Rahmen – diese Möglichkeit der Bespielung eröffnet sich erst durch eine bauliche Veränderung des Platzes. Absperrungen bei zahlungspflichtigen Veranstaltungen wären dann nicht erforderlich. Auch die Außengastronomie gewinnt in einem Innenhof deutlich an Attraktivität.

Der Rat der Stadt Dortmund wird in seiner September-Sitzung über die Pläne abstimmen.

Im nördlichen Bereich erfolgt dies durch eine "grüne Wand", also einen bepflanzten Zaun mit Tor. Im südlichen Bereich wird die Fassade des Westfalenforums durch optisch angepasste Elemente verlängert, sodass der bisherige Zugang nicht mehr zu sehen sein wird.

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