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Neues Infoheft "aufbruch city" zeigt Bandbreite der Cityentwicklung

Die erste Ausgabe des Infohefts "aufbruch city“ dieses Jahres ist erschienen. Ab sofort liegt es an vielen Orten in der Stadt aus und steht online zum Download bereit.

Mit dem Heft informiert die Stadtverwaltung über die Themen, Maßnahmen und Pläne der Cityentwicklung, die sie gemeinsam mit den privaten Akteur*innen der Innenstadt gestaltet und voranbringt.

Bild: Stadt Dortmund / Stephan Schütze
Ein Blick auf Einkaufende am Dortmunder Hellweg.
Bild: Stadt Dortmund / Stephan Schütze

Die Schließung von Galeria und die Zukunft der Stadt

Oberbürgermeister Thomas Westphal geht im Grußwort auf die drohende Galeria-Schließung ein, die nichts mit dem Standort des Hauses zu tun haben kann. Er betont das deutlich erkennbare Gegengewicht dazu: "Andere private Investoren glauben wie wir fest an die Dortmunder City als guten Standort: dort, wo Conrad-Electronic war, wo Esprit und die Mayersche ihren Platz hatten, wo Musik Jellinghaus seinen Sitz hatte, wird demnächst etwas Neues geschaffen. Das ist gut so."

Aktionen für den Sommer und Großveranstaltungen - das ist geplant

Über einige der geplanten Investitionen berichtet "aufbruch city" in seiner neuen Ausgabe. Die Leser*innen erfahren außerdem, dass der Paradiesgarten an der Reinoldikirche im Sommer zurückkehrt und erstmals einen Nachbarn bekommt: einen Pop-up-Biergarten im Kleingarten- und Upcycling-Look.

Kulturdezernent und Kämmerer Jörg Stüdemann kündigt im Interview für nächstes Jahr ein neues Festival für Urban Art und Culture in der City an. Und er macht sich stark für mehr echte Kunst im öffentlichen Raum: "Ich werbe dringend dafür, maßgebliche, hochkarätige Kunstwerke in der City aufzustellen. Dann macht es den Leuten auch Spaß, durch die Stadt zu schlendern. Sie wollen andere Perspektiven haben, sie wollen etwas sehen, worüber sie diskutieren können."

Bild: Roland Baege
Der Turm des Dortmunder U
Der Turm des Dortmunder U
Bild: Roland Baege

Und im Mai, direkt nach "Dortbunt", steht bereits das nächste Großevent an. Die "Kulturmeile" kommt, um zu bleiben: zwei Tage, acht Orte und viel Programm auf den Straßen und Plätzen, die die Orte miteinander verbinden. Die acht Orte der "Kulturmeile" sind: das Dortmunder U, der Dortmunder Kunstverein, die VHS, das Fußballmuseum, die Bibliothek, der schauraum: comic + cartoon, das Museum für Kunst- und Kulturgeschichte und das domicil.

Quartiersarbeit steht ebenfalls an

Ein weiteres Thema in "aufbruch city" sind die Projekte, die sich die Stadt für die neun Quartiere in der City zur Stärkung vorgenommen hat. Außerdem erklärt das Infoheft, warum das Parken jetzt etwas mehr kostet und künftig im Parkhaus günstiger ist als am Straßenrand.

Das Infoheft "aufbruch city" präsentiert auf acht Seiten im Format DIN A3 die vielfältigen Aktivitäten für eine starke, attraktive City. Nach dem E-Bike-Festival liegt es in vielen städtischen Dienststellen, einigen Institutionen, Kultureinrichtungen, Geschäften und Gastronomiebetrieben nicht nur in der Innenstadt aus.

Hintergrund: "Dortmund zieht an – Aufbruch City"

Unter der Überschrift "Dortmund zieht an – Aufbruch City" arbeiten die Stadt Dortmund und ihre Partner*innen gemeinsam an dem Ziel, die City zu stärken, damit sie ein Magnet für die Dortmunder*innen und das Umland bleibt. City-Entwicklung ist eine stetige Aufgabe, die derzeit eine besondere Priorität hat. Dabei ist der Stadt die breite Beteiligung der Bürger*innen wichtig.

Das Büro Stadt+Handel hat im Auftrag der Stadt unter dem Titel "Miteinander. Mitte. Machen." gemeinsam mit allen Akteur*innen konkrete Ideen und eine Strategie für die Verwaltung und das kommende Citymanagement entwickelt - einzusehen unter dortmund.de/cityentwicklung.

Kurzfristige Maßnahmen und mittel- bis langfristige Konzepte ergänzen sich dabei. Die Stadt und ihre Partner*innen bringen deshalb fortlaufend verschiedene Maßnahmen auf den Weg: Von Kultur- und Freizeit-Events über Sonderreinigungen bis zur Aufstockung des Service- und Präsenzdienstes des Ordnungsamts.

Allein von der Stadt Dortmund bringen sich 17 Ämter und Abteilungen in das gemeinsame Stärkungsprojekt für die City ein: Amt für Stadterneuerung (federführend), Stadtplanungs- und Bauordnungsamt, Wirtschaftsförderung, Kulturbetriebe, Städtische Immobilienwirtschaft, Umweltamt, Sport- und Freizeitbetriebe, Jugendamt, Grünflächenamt, Tiefbauamt, Ordnungsamt, Stabsstelle Kreativquartiere, Sozialamt, Stabsstelle Chief Information/Innovation Office, Wohnungsamt, der Nachtbeauftragte sowie der Fachbereich Marketing + Kommunikation.

Zum Thema

Alle Themen der aktuellen Ausgabe sowie einen Rückblick auf die Infohefte des vergangenen Jahres gibt es auch online – als einzelne Artikel oder als PDF zum Download.

Schlagwörter

Kultur & Freizeit Wirtschaft Wohnen

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