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Ab 29. Juli: Saarlandstraße wird Dortmunds erste „Summer Street“

Eine Straße als Treffpunkt für die Nachbarschaft – das ist die Idee hinter der „Summer Street“, der Sommer-Straße. Für fünf Wochen verwandelt sich ein Straßenabschnitt in einen Ort für Nachbarschaft, Austausch, Spiel, Kultur und Begegnung. Ab Dienstag, 29. Juli, geht es los.

Bild: Moritz Niermann
Saaralndstraße
Für fünf Wochen verwandelt sich ein Straßenabschnitt der Saarlandstraße in einen Ort für Nachbarschaft, Austausch, Spiel, Kultur und Begegnung.
Bild: Moritz Niermann

Vom 28. Juli bis zum 1. September wird der ca. 50 Meter lange, verhältnismäßig wenig befahrene Abschnitt östlich der „Bude 116einhalb“ zwischen Saarlandstraße und dem Alten Mühlenweg zur verkehrsberuhigten Zone. (Hinweis: In Google Maps wird dieser kurze Abschnitt fälschlich als „Stolzestraße“ ausgezeichnet.)

Nicht nur die vorübergehenden Einschränkungen für den Verkehr machen den Straßenabschnitt zur Summer Street – attraktiv wird sie vor allem durch Straßenmöbel, etwa mobile Blumenkästen, Tische und Bänke, die das „ Zukunftsnetz Mobilität NRW“ zur Verfügung stellt. Eröffnet wird die Summer Street am Dienstag, 29. Juli. Dann werden auch die Spielregeln erklärt, etwa zur Einhaltung von Ruhezeiten.

Mitmachen erwünscht!

Bild: Zukunftsnetz Mobilität NRW / Smilla Dankert
Verkehrsberuhigte Strasse
So ähnlich wird es bald auch auf dem Abschnitt der Saarlandstraße aussehen, die für fünf Wochen zu Dortmunds erster „Summer Street“ wird.
Bild: Zukunftsnetz Mobilität NRW / Smilla Dankert

Anwohner*innen, Anlieger*innen und Nachbarschaftsgruppen sind nun herzlich eingeladen, den Straßenraum für sich zu erobern, etwas zum Programm und dem Erlebnis der Summer Street beizutragen. Wer spannende Ideen hat, kann sie anmelden:

- per Mail: nordwaerts@stadtdo.de – Stichwort „Summer Street Saarlandstraße“

- telefonisch: 0231 50-28208 .

Auch die Stadt Dortmund selbst mischt mit beim Programm – es wird Mitmach- und Informations-Angebote rund um das Thema Nachbarschaft geben, Angebote zum nachhaltigen Leben oder ehrenamtlichen Engagement.

Idee aus Skandinavien

Vorausgegangen war ein mehrwöchiger Entscheidungsprozess, welche Straße Dortmunds erste Summer Street werden soll. Auch Teilabschnitte der Münsterstraße und der Rheinischen Straße standen dabei zur Auswahl. Anwohnende konnten sich sowohl bei Vor-Ort-Gesprächen als auch über eine Online-Umfrage über das Konzept informieren und ihre Meinungen einbringen.

Das Feedback war an allen drei Standorten durchweg positiv – an der Saarlandstraße jedoch besonders ausgeprägt. Der Fachbereich Angewandte Sozialwissenschaften der FH Dortmund hat den Prozess wissenschaftlich begleitet.

Die „Summer Streets“ sind ein Konzept aus Skandinavien, das die Koordinierungsstelle „nordwärts“ nun erstmals in Dortmund ausprobiert. In Deutschland haben München und Wuppertal schon Erfahrungen mit Summer Streets und vergleichbaren Formaten gesammelt.

dortmund-nordwaerts.de/summerstreets

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