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Dortmunder Weihnachtsstadt

Dortmund trauert mit Magdeburg - Weihnachtsstadt setzt auf bewährtes Sicherheitskonzept

Nach den tragischen Geschehnissen auf dem Magdeburger Weihnachtsmarkt am Freitagabend, 20. Dezember, setzen der Veranstalter der Weihnachtsstadt Dortmund, die Polizei Dortmund und die Stadt Dortmund weiterhin auf ihr bewährtes Sicherheitskonzept.

Darauf haben sich alle Beteiligten bei einer Besprechung am Samstagmorgen, 21. Dezember, verständigt. Das erprobte und noch einmal überprüfte Sicherheitskonzept beinhaltet unter anderem mobile und stationäre Sperrungen auf sämtlichen Zufahrten zum Veranstaltungsgelände. Darüber hinaus zeigen uniformierte und zivile Einsatzkräfte des Kommunalen Ordnungsdienstes (KOD) und der Polizei starke Präsenz. Die Verantwortlichen stehen täglich in engem Austausch und bewerten die Sicherheitslage - auch hinsichtlich terroristischer Anschlagsszenarien.

„Die dramatischen Bilder aus Magdeburg machen mich betroffen. Leider wird uns wieder vor Augen geführt, dass unsere freiheitliche Gesellschaft verletzlich ist. Ja, es gibt eine abstrakte Gefahr für Weihnachtsmärkte in Deutschland. Allerdings liegen uns derzeit keine konkreten Gefährdungshinweise für Dortmund vor. Wir setzen alles daran, dass die Besucherinnen und Besucher der Weihnachtsstadt einen möglichst sorgenfreien Aufenthalt haben. Deshalb sprechen wir regelmäßig mit unseren Sicherheitspartnern und nutzen alle polizeilichen Informationsquellen. Unsere uniformierten und zivilen Einsatzkräfte sind nach den schockierenden Ereignissen in Magdeburg natürlich in höchstem Maße sensibilisiert. Die Sicherheitspartner der Stadt und der Polizei kontrollieren jeden Tag vor Beginn des Weihnachtsmarktes, dass die verabredeten hohen Sicherheitsstandards auch eingehalten sind„“, sagt Polizeipräsident Gregor Lange.

„Wir alle wurden durch dieses abscheuliche Attentat aus unserer Vorfreude auf ein schönes Weihnachtsfest brutal herausgerissen. Es ist unendlich traurig und erneut unfassbar, dass Menschen, die nichts anderes suchen als ein paar Stunden der gemeinsamen Freude, von einem auf den anderen Moment aus dem Leben gerissen werden. Unsere Gedanken sind bei den Hinterbliebenen und bei den Verletzten. Wir hoffen, dass sie es schaffen und nicht noch weitere Tote zu beklagen sind. Ich möchte mich an dieser Stelle bei allen Personen bedanken, die hier in Dortmund jeden Tag mit großem Engagement und Genauigkeit helfen, unsere Weihnachtsstadt zu sichern. Magdeburg zeigt, dass wir keine Sekunde nachlassen dürfen bei unseren Sicherheitsmaßnahmen“, sagt Oberbürgermeister Thomas Westphal.

Am Samstagabend, 21. Dezember, findet um 19 Uhr in der Reinoldikirche eine öffentliche Gedenkveranstaltung anlässlich der Opfer von Magdeburg statt.

Gedenken

Am Samstagabend, 21. Dezember, findet um 19 Uhr in der Reinoldikirche eine öffentliche Gedenkveranstaltung anlässlich der Opfer von Magdeburg statt.

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