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Im Herbst die Heimat neu entdecken – drei wanderbare Draußen-Tipps

Der Herbst färbt die Blätter bunt – und bietet eine schöne Gelegenheit, Dortmunds Natur einmal wandernd zu erkunden. Wohin soll’s gehen? Wir haben Tipps! Die Stadt ist zu groß, um sie bei einer Tageswanderung einmal zu umrunden. In Etappen geht das jedoch sehr gut – und genau daran arbeitet die Stadt derzeit. Pünktlich zum 60. Jubiläum der ersten 49%-Wanderung im Jahr 2027 wird man in vier Etappen einmal rund um Dortmund wandern können – und zwar im Grünen.

Die erste Etappe feierte im Mai dieses Jahres Premiere: auf 16 Kilometern wanderten die Dortmunder*innen vom Fredenbaumpark bis nach Scharnhorst.

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Die Dortmunder 63%-Wanderung: Am 24. Mai 2025 geht's weiter!

Schritt für Schritt rund um Dortmund – die erste Etappe steht schon

Die Tour führt über den Nordfriedhof und durch Evinger Kleingärten übers Grävingholz und den Süggelwald, durch das Naturschutzgebiet „Auf dem Brink“ und über die ehemalige Zeche Gneisenau bis zur Albert-Einstein-Realschule in Scharnhorst. Die genaue Wanderroute findet sich zum Download unter dortmund.de/wandern .

Der Termin für die nächsten 16 Kilometer rund um Dortmund steht auch schon: Am 24. Mai 2025 geht es gemeinsam von Scharnhorst Richtung Osten durch die grünen Erholungsgebiete unserer Stadt bis nach Kurl und über Hohenbuschei und Brackel bis nach Asseln.

Die gemeinschaftlichen Wanderungen sind eine Neuauflage der beliebten 49%-Wanderungen, die seit 1967 Jahrzehnte lang Tausende Dortmunder*innen vor die Tür lockten. Damals, vor 57 Jahren, bestand fast die Hälfte der Stadt aus nutzbaren Grünflächen, daher der Titel. Inzwischen ist die Stadt noch grüner geworden – unter anderem, weil ehemalige Industrieflächen inzwischen naturnah umgestaltet sind. Daher auch der neue Name: Diesmal lädt Dortmund zur 63%-Wanderung! Alle vier Wander-Etappen rund um Dortmund ergeben übrigens eine Gesamtlänge von 63 Kilometern.

Bild: Stadt Dortmund / Martin Baumeister
Sonnenuntergang auf der Asselner Alm
Aufstieg mit Aussicht: Die Halde Schleswig ist erst seit wenigen Monaten zur Nutzung freigegeben - und lockt mit tollem Panorama.
Bild: Stadt Dortmund / Martin Baumeister

Den Herbst auf der Asselner Alm erleben

Wer die Asselner Alm noch nicht kennt, muss sich nicht wundern: Die Halde im Osten der Stadt wurde erst im Juni für die Öffentlichkeit freigegeben. Ein neues Ausflugsziel mit Panoramablick! Wo früher Abraum der Zeche Schleswig lagerte, erstreckt sich heute eine grüne Oase. Auf der 45 Meter hohen Erhebung genießt man herrliche Aussichten über Dortmund, den Flughafen und die umliegenden Städte. Neu installierte Bänke laden zum Verweilen ein, während naturbelassene Wege Erholung bieten. Die umgestaltete Halde mit ihren drei Zugängen eignet sich ideal für einen entspannten Tagesausflug – zu Fuß oder mit dem Fahrrad.

Auf den Spuren der Industriegeschichte per Rad oder zu Fuß

Ebenfalls noch relativ neu ist der erste Abschnitt des Hoesch-Hafenbahn-Radwegs . Er startet direkt am Phoenix See und bietet eine bislang 1,2 km lange neue Anbindung an die Gartenstadt, wo er derzeit endet. Nach dem kompletten Ausbau soll er bis zur Westfalenhütte im Dortmunder Norden führen – immer entlang der ehemaligen Werksbahn und somit auf den Spuren der Dortmunder Montanindustrie.

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