Stadt Dortmund Wappen
Newsroom

Hochwasserschutz

Schutz vor Starkregen und Hochwasser: Stadt fördert Hauseigentümer*innen

Beim Schutz ihrer Gebäude vor Überflutung, zum Beispiel bei Starkregen, sind Hauseigentümer*innen selbst gefragt. Um sie dabei zu unterstützen, gibt es seit 2023 einen Förderfonds. Der Rat entscheidet, ob und wie es mit dem Fonds weitergeht.

Um die Folgen von Stark- oder Dauerregen abzufangen, müssen Eigentümer*innen ihre Gebäude schützen. Während bei neuen Häusern ein zeitgemäßer Hochwasserschutz von vorneherein mitgeplant werden kann, gibt es bei Bestandsgebäuden teilweise Nachbesserungsbedarf. Ein städtischer Förderfonds unterstützt Eigentümer*innen finanziell, die ihr Haus entsprechend nachrüsten wollen.

500.000 Euro Volumen pro Jahr

Anfang 2023 hatte der Rat das Förderprogramm zum Schutz vor Hochwasser und Überflutungen beschlossen. Der Eigenbetrieb Stadtentwässerung legte daraufhin einen Fonds auf, dessen Fördersumme in den Jahren 2023 und 2024 jeweils 500.000 Euro beträgt. Bei einer Einkommensgrenze von 50.000 Euro für Einzelpersonen und 100.000 Euro für gemeinsam Veranlagte wurden Maßnahmen zum Schutz vor Hochwasser und Überflutungen bei privaten Wohnimmobilien mit bis zu 500 Euro gefördert – zum Beispiel Rückstausicherungen.

Rückstausicherungen verhindern, dass Wasser aus einem zeitweise überlasteten Kanal ins Haus gedrückt wird und dort Schäden anrichtet. Aber auch druckdichte Türen, Überdachungen von Lichtschächten, Aufkantungen bzw. Mauern oder auch Starkregen- und Hochwasserschutzsysteme gehören dazu.

Mehr Interesse bei Eigentümer*innen wecken

Gefördert wurden und werden Investitionen und Umsetzungskosten – das heißt sowohl Material- und Lieferkosten als auch der Bau bzw. Einbau durch Fachfirmen. Die jeweiligen Schutzmaßnahmen können bisher maximal mit bis zu 500 Euro pro Objekt bezuschusst werden. Bis Ende Juli 2024 wurden 31 Anträge eingereicht, von denen 28 bewilligt werden konnten.

Damit ist der Fonds noch nicht ausgeschöpft. Der Eigenbetrieb Stadtentwässerung Dortmund befürwortet daher, das Förderprogramm in den Jahren 2025 und 2026 mit verbesserten Bedingungen für die Antragsteller*innen fortzuführen.

Förderhöhe auf 1.000 Euro anheben

Angepasst werden soll zum einen die Einkommensgrenze (auf 100.000 Euro für Einzelpersonen sowie auf 200.000 Euro für gemeinsam Veranlagte). Außerdem soll die maximale Förderhöhe auf 1.000 Euro pro Objekt angehoben werden. Davon verspricht sich die Stadtentwässerung mehr Anträge. Gleichzeitig sollen Eigentümer*innen für das Thema Überflutungsschutz beim eigenen Haus sensibilisiert werden.

Der Rat entscheidet darüber in seiner Septembersitzung.

Zum Thema

Hochwasserschutz erhält eine immer höhere Bedeutung. Deshalb fördert die Stad Dortmund den Schutz von Wohngebäuden bei Starkregen und Hochwasser.

Zum Antrag der Förderung von Hochwasserschutz.

Schlagwörter

Förderungen Planen & Bauen

Weitere Nachrichten

Mehr Nachrichten
Delegation fliegt an die Themse: Dortmund stärkt den Draht nach London
Di 21. April 2026
Die deutsche Botschafterin Susanne Baumann begrüßt die Gäste aus Dortmund.
Bild: German Business Hub
Starker Standort: Dortmunds Immobilienmarkt bleibt stabil
Mi 15. April 2026
Gebäude der Continentale Versicherung
Bild: Continentale Versicherung
Bundesweite „Deutschland-App“: Dortmund wird Pilotkommune
Mo 13. April 2026
Eine Hand verbindet virtuelle Symbole
Bild: Adobe Stock / vegefox.com
Stadt Dortmund plant neues, modernes Schulgebäude für die Mengeder Overberg-Grundschule
Do 9. April 2026
Mengede
Lessing Grundschule Bücherei
Bild: Stadt Dortmund / Torsten Tullius
20 Jahre nach grausamer Tat: Dortmund erinnert an Mehmet Kubaşık
Di 7. April 2026
Oberbürgermeister Alexander Kalouti mit der Tochter von Mehmet Kubaşık.
Bild: Stadt Dortmund / Stephan Schütze
Der Aufwärtstrend auf dem Dortmunder Grundstücksmarkt setzt sich fort
Mo 6. April 2026
Wohnen am Seilbahnweg - Symbolbild zum Grundstücksmarktbericht.
Bild: Stadt Dortmund / Stephan Schütze
Zukunft der Stadtbahn: Welche Bauprojekte sollen kommen?
Sa 4. April 2026
Die Stadtbahnhaltestelle Westfalenhallen in Dortmund
Bild: Christian Bohnenkamp / DSW21
Erster eigener Asphaltfertiger: Neue Möglichkeiten im Straßenbau
Do 2. April 2026
Das Tiefbauamt-Team besitzt nun einen eigenen Asphaltfertiger.
Bild: Stadt Dortmund / Roland Gorecki
Startschuss für Sparkassen-Neubau in der City: „Das richtige Projekt zur richtigen Zeit“
Di 31. März 2026
OB Kalouti und Sparkassenchef Schaufelberger
Bild: Stadt Dortmund / Stephan Schütze
Bauturbo, Brückviertel und ein neuer Beigeordneter: So hat der Rat entschieden
Fr 27. März 2026
Norbert Dahmen und Alexander Kalouti im Rathaus
Bild: Stadt Dortmund / Stephan Schütze
Wechsel im Verwaltungsvorstand: Jörg Stüdemann wird verabschiedet, Christian Uhr übernimmt als Stadtdirektor
Mi 25. März 2026
Jörg Stüdemann, OB Alexander Kalouti und Christian Uhr im Rathaus.
Bild: Stadt Dortmund / Stephan Schütze
Preiserhöhung der Bundesdruckerei: OB Kalouti wendet sich an Bundesinnenminister
Mi 25. März 2026
Oberbürgermeister Alexander Kalouti in einer Pressekonferenz im Rathaus.
Bild: Stadt Dortmund / Stephan Schütze
Darüber entscheidet der Rat in seiner vierten Sitzung: Bauturbo, Brückviertel und neue Beigeordnete
Di 24. März 2026
Oberbürgermeister Alexander Kalouti und der Rat der Stadt Dortmund bei der ersten Ratssitzung.
Bild: Stadt Dortmund / Stephan Schütze
Der Stoff des Lebens: Dortmund feiert den Welttag des Wassers
Fr 20. März 2026
Wasserspass am Hengsteysee Bild
Bild: Stadt Dortmund / JFS Eichlinghofen
Spree Monitoring setzt sich bei start2grow gegen 100 Start-ups durch
Mi 11. März 2026
Alle zehn Start-up-Gewinner von start2grow 2026 stehen auf einer Bühne.
Bild: Wirtschaftsförderung Dortmund / Andreas Buck