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Stadt und DSW21 gründen eigene Service-Gesellschaft

Wer städtische Einrichtungen besucht, soll dort gut empfangen werden, sich sicher fühlen und zuverlässig verbindliche Auskünfte erhalten. Daher gründet die Stadt gemeinsam mit DSW21 eine eigene Service-Gesellschaft: „Service 21“.

Die neue Gesellschaft soll zunächst unter dem Kurznamen „Service21“ (Arbeitstitel) firmieren – offiziell „Dortmunder Stadtwerke Servicegesellschaft mbH“. Hauptgesellschafter ist die Dortmunder Stadtwerke Holding GmbH (DSH), die zu 95 Prozent an „Service 21“ beteiligt ist. Die Stadt Dortmund hält 5 Prozent. Der Verwaltungsvorstand befasste sich am 27. Februar mit dem Vorhaben. Eine entsprechende Vorlage geht nun in die politischen Gremien – der Rat wird in seiner Sitzung im März darüber entscheiden.

Welche Aufgaben übernimmt „Service 21“?

In den ersten fünf Jahren soll sich „Service21“ ausschließlich auf das Aufgabenfeld Sicherheit für die Stadt Dortmund beschränken. Das Spektrum könnte nach Ablauf der fünf Jahre um Reinigungsdienstleistungen erweitert werden, falls der Rat der Stadt zustimmt. Der aktuelle Entwurf des Gesellschaftsvertrages enthält keine Reinigungsdienstleistungen.

Warum braucht die Stadt eine eigene Service-Gesellschaft?

In vielen Institutionen der Stadt Dortmund sind derzeit externe Sicherheits- und Wachdienste im Einsatz – darunter in vielen Kultureinrichtungen wie den städtischen Museen, dem Dortmunder U oder dem Keuninghaus. Sie sind für die Besucher- und Bürger*innen häufig der erste Kontakt zu diesen Einrichtungen bzw. zur Stadt Dortmund. Das Auftreten des Sicherheits- und Wachpersonals spiegelt die Werte und Haltung der Stadt Dortmund nach außen.

Die Stadt möchte ihren Bürger*innen Sicherheit geben, Verbindlichkeit und Zuverlässigkeit vermitteln. Gerade in Krisenzeiten ist es wichtig, dass sich Stadt und Sicherheitspersonal kurzfristig und engmaschig abstimmen und vertrauensvoll zusammenarbeiten. Diese enge Verbundenheit kann nur ein in den Konzern integriertes kommunales Unternehmen gewährleisten.

Wie Dortmunder Bürger*innen, aber auch Besucher*innen der Stadt in den Ämtern und städtischen Einrichtungen empfangen werden, wirkt sich nachhaltig auf das Image Dortmunds aus. „Qualität aus einer Hand“ ist das Ziel. Um diese gewährleisten zu können, möchte „Service21“ seine Mitarbeitenden nach einem von ver.di verhandelten Tarif bezahlen.

In welchen Einrichtungen geht es los?

Starten wird das Personal von „Service21“ in städtischen Kultureinrichtungen und in FABIDO-Kitas. Die Mitarbeiter*innen sollen die Aufsicht in Museen führen und dort an den Kassen sitzen, Pforten- und Empfangs- sowie Alarmdienst am Theater leisten und für das Festival „Klangvokal“ im Institut für Vokalmusik arbeiten.

An den städtischen Kitas sollen sie den Schließdienst übernehmen und den Kindern, Erzieher*innen und Besuchern*innen eine sichere An- und Abreise insbesondere bei Verkehrseinschränkungen durch Baustellen ermöglichen. Weitere Aufgaben in den städtischen Fachbereichen und Eigenbetrieben sollen später folgen.

Bestehende Verträge mit externen Sicherheitsfirmen werden Stadt Dortmund und DSW21 weiterhin erfüllen.

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Sicherheit & Ordnung

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