Stadt Dortmund Wappen
Newsroom

Wirtschaft

Unternehmen glauben an Dortmund und investieren

Im Jahr 2023 hat die Wirtschaftsförderung Dortmund Unternehmensinvestitionen in Höhe von 549 Mio. Euro erfasst. Damit zählt das vergangene Jahr zu den drei besten seit 2015.

Die investierenden 101 Unternehmen beschäftigen zusammen 8.907 Mitarbeitende. Davon wurden 1.357 Arbeitsplätze neu geschaffen. Das geht aus der aktuellen Investitionsdatenbank der Wirtschaftsförderung hervor. Die höchsten Investitionen wurden im Stadtbezirk Hörde und der Innenstadt-West getätigt. Dazu gehören in Hörde beispielsweise WILO, das Stiftsforum oder Daikin Chemical. Im Stadtbezirk Innenstadt-West sind die Hotels und Studierendenwohnheime rund um das Dortmunder U und das Basecamp zu erwähnen.

Heike Marzen
Heike Marzen
Geschäftsführerin der Wirtschaftsförderung Dortmund
Bild: Stadt Dortmund / Laura Koscholke

Der größte Teil der Investitionen der letzten Jahre fand in den Stadtbezirken mit Wirtschaftsflächenpotential statt. Dies zeigt, dass die Verfügbarkeit und Bereitstellung von Flächen eine Grundvoraussetzung für die Handlungsfähigkeit der Stadt ist.

Immobilien-, Energie- und Gesundheitswirtschaft

Getragen wurden die Investitionen 2023 vom Engagement der Immobilienwirtschaft, der Energiewirtschaft und der Gesundheitswirtschaft. Die Immobilienwirtschaft tritt als Investor für viele Branchen auf, die die Immobilien erwerben oder mieten. Im vergangenen Jahr bedeutend waren Nutzungen für den Hotel- und Wohnungsbereich.

Insgesamt erfasst die aktuelle Investitionsdatenbank 101 Betriebe mit 549 Mio. Euro Investitionssumme. Davon sind 20 Unternehmen neu am Standort Dortmund vertreten. Sie haben 147 Millionen Euro investiert.

Die überwiegende Summe der Investitionen (rund 75 Prozent) wird jedoch von Dortmunder Unternehmen getätigt. Wachstum findet in Dortmund zum großen Teil durch Bestandsunternehmen statt – eine Bestätigung der Strategien im Gründungs- und Branchenbereich der letzten zwei Jahrzehnte.

Wachstum durch moderne Gewerbefläche

Der Report gibt zudem einen Überblick über die Vorjahre, das Gesamtjahr 2023 und zeigt einen Ausblick auf das aktuelle Jahr. Die von der Dortmunder Wirtschaftsförderung erfassten Zahlen bestätigen deutlich: Der Wirtschaftsstandort Dortmund hat sich sehr positiv entwickelt.

Besonders viele Investitionen wurden in den Gewerbegebieten getätigt, die Flächenentwicklungspotential aufweisen. PHOENIX West und der PHOENIX See, Stadtkrone Ost, Im Weißen Feld sowie die Industrieflächen auf der ehemaligen Westfalenhütte boten das benötigte Entwicklungspotential für Unternehmen.

Potential an Gewerbeflächen ist nun weitgehend ausgeschöpft

Der Blick auf die voraussichtlich im Jahr 2024 fertiggestellten Vorhaben zeigt: Einige große Bauvorhaben im Bereich der Dienstleistungen, also Bürogebäude, stehen kurz vor der Fertigstellung. Zu diesen Projekten in Hörde, Aplerbeck sowie der nördlichen Innenstadt gehören zum Beispiel die Neubauten von Materna auf PHOENIX West, der Continentale Krankenversicherung und dem SKOffice auf Stadtkrone Ost oder auch der Lensing Media Port an der Speicherstraße.

Durch den guten Branchenmix in Dortmund und das Engagement der Wirtschaftsförderung Dortmund darf man positiv in das kommende Jahr blicken. Für die Zukunft ist davon auszugehen, dass größere Neubauvorhaben nicht mehr im bisherigen Umfang realisiert werden können. Der Grund: Das Gewerbeflächenpotential ist weitgehend ausgeschöpft.

Schlagwörter

Wirtschaft

Weitere Nachrichten

Mehr Nachrichten
H-Bahn fährt künftig fast bis zum Stadion
Di 20. Oktober 2026
Hombruch
Zu sehen ist das Modell einer Schwebebahn.
Bild: DSW 21
greenhouse.ruhr zeichnet die besten Gründungsideen 2026 aus
Fr 16. Oktober 2026
Bild: Wirtschaftsförderung Dortmund/ Andreas Buck
Energiewende in der Mietwohnung: Infoveranstaltung klärt auf
Fr 16. Oktober 2026
Ein Solarpanel.
Bild: Deutsche Gesellschaft für Sonnenenergie
EngagementDO bringt gemeinnützige Organisationen zusammen
Mi 14. Oktober 2026
Ehrenamtliche liegen im Rathaus auf dem Boden, in der Mitte steht in großen Lettern "Danke!".
Bild: Stadt Dortmund / Roland Gorecki
Füllstand im Blick: Dortmund stellt 92 smarte Mülltonnen auf
Fr 9. Oktober 2026
Zwei Frauen und vier Männer stehen neben dem neuen smarten Mülleimer - dieser kann digital auslesen, wie voll der Mülleimer ist.
Bild: Stadt Dortmund / Roland Gorecki
Kaufen oder lieber leihen? Neue Sharing-Ideen für Dortmund gesucht
Do 8. Oktober 2026
Bild: Roland Gorecki
Neue Konzepte, mehr Service: So wird Bauen in Dortmund schneller
Mi 7. Oktober 2026
Ein Mann und eine Frau stehen an einem Neubau, die Frau hält einen Bauplan in der Hand und zeigt auf das Gebäude.
Bild: Stadt Dortmund
Westfalenhütte 2.0: Neue Pläne auf historischem Boden
Do 1. Oktober 2026
Innenstadt-Nord
Luftbildaufnahme des Westfalenhüttengeländes
Bild: Stahm Architekten, Braunschweig
Perspektiven für das Azad-Haus am Hansaplatz vorgestellt
Mo 28. September 2026
Einige Menschen sitzen auf einem Haufen Teppich und halten eine Machbarkeitsstudie als Plakat in der Hand.
Bild: Stadt Dortmund / Roland Gorecki
Erste Studie: KI in Dortmunds Unternehmen
Do 24. September 2026
Eine Hand verbindet virtuelle Symbole
Bild: Adobe Stock / vegefox.com
Netzwerk „Be CAREful“ bringt Fachkräfte, Betriebe und Nachwuchs zusammen
Do 24. September 2026
Innenstadt-Nord
Hilfe im Alltag: Pflegefachkräfte begleiten Menschen zu Hause und in Einrichtungen.
Bild: Adobe Stock
Zweite „Science Night“ macht Wissenschaft im Dortmunder U zum Erlebnis
Di 22. September 2026
Innenstadt-West
Eine Gruppe steht vorm Dortmunder U und hält Plakate der Science Night hoch.
Bild: Stadt Dortmund / Niklas Kähler
500 Jobs, künftiges Kultur-Quartier: Thalia baut neue Zentrale am Wall
Mo 21. September 2026
Innenstadt-West
Animation der neuen Thalia-Zentrale in Dortmund.
Neues Festival auf der Kokerei Hansa gestartet
Mi 16. September 2026
Huckarde
Buntes Mapping auf der Kokerei Hansa.
Bild: Stadt Dortmund / Stephan Schütze
So schön war der Denkmaltag in Dortmund
Di 15. September 2026
Man sieht drei Männer, darunter den Oberbürgermeister Kalouti, vor dem Bahnhof Mooskamp.
Bild: Stadt Dortmund / Stephan Schütze