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„Kraftwerk der Zukunft“: Neuer Energiepark für Dortmund

Am 5. September 2025 hat die INNOWA GmbH den ersten Bauabschnitt ihres Energieparks auf der Deponie Dortmund-Nordost vorgestellt. Dahinter stehen die beiden Dortmunder Unternehmen DEW21 und EDG Holding GmbH. Mit dem Projekt wird die Stadt unabhängiger von herkömmlicher Energieversorgung und leistet einen direkten Beitrag zum Klimaschutz.

Bild: Sabrina Richmann
Personengruppe_DEW_EDG
Startschuss für das "Kraftwerk der Zukunft": v.l.n.r: Frank Hengstenberg (Geschäftsführer EDG), Dr. Rainer Wallmann (Gesellschaftsvertreter INNOWA GmbH, Geschäftsführer EDG), Peter Flosbach (Vorsitzender der Gesellschafterversammlung INNOWA GmbH, Technischer Geschäftsführer DEW21), Thomas Westphal (Oberbürgermeister Stadt Dortmund), Bastian Prange (Geschäftsführer EDG), Werner Gollnick (Bezirksbürgermeister Dortmund-Scharnhorst), Simon Kinz (Geschäftsführer DOPARK GmbH), Norbert Schilff (Aufsichtsratsvorsitzender EDG Holding und EDG GmbH, Bürgermeister Stadt Dortmund (Erster Stellvertreter des Oberbürgermeisters).
Bild: Sabrina Richmann

Im Mittelpunkt steht eine große Solaranlage mit Batteriespeicher. Sie entsteht zunächst auf einer Fläche von knapp vier Hektar. In einer späteren Erweiterung soll die Fläche auf 8,5 Hektar anwachsen. Dann wird genug Energie für über 3.000 Haushalte erzeugt – und zwar direkt aus der Sonne.
Die gespeicherte Energie kann auch dann genutzt werden, wenn die Sonne nicht scheint. Das macht den Strom planbar und verlässlich.

Konkreter Nutzen

  • Strom aus dem Energiepark wird die Betriebe vor Ort und die Fahrzeuge des städtischen Entsorgers versorgen. Damit spart die Stadt Kosten und zugleich schädliche Abgase.
  • Die spätere Biomethananlage verwertet Abfälle sinnvoll, anstatt neue Flächen zu belasten. Auf diese Weise entsteht zusätzliche Energie.
  • Die Anlage ist smart, innovativ und ein wichtiger Schritt zum strategischen Ziel der Klimaneutralität.

Gebündelte Kräfte für Klimaneutralität

Bild: Sabrina Richmann
Luftaufnahme Deponie Dortmund-Nordost
Auf der Deponie Dortmund-Nordost in Scharnhorst entsteht der neue Energiepark.
Bild: Sabrina Richmann

Oberbürgermeister Thomas Westphal: „Der künftige Energiepark wird ein Meilenstein der Zusammenarbeit: Hier bündeln sich Kräfte unterschiedlicher kommunaler Unternehmen, um einen bisher nicht gekannten Synergieeffekt zu erzielen. Das ist ein sehr guter Anfang, der Vorbildcharakter hat – davon brauchen wir noch mehr Beispiele. Denn Projekte wie der Energiepark leisten einen wichtigen Beitrag auf unserem Weg zur Klimaneutralität in Dortmund.“

„Kraftwerk der Zukunft“ mitten in Dortmund

Auch EDG-Geschäftsführer Dr. Rainer Wallmann betonte: „Zum einen können wir dank erneuerbarer Energien langfristig einen großen Teil unserer Energie im EDG-Unternehmensverbund selbst erzeugen, zum anderen nutzen wir freie Deponiefläche auf nachhaltige und wirtschaftliche Weise, sodass keine zusätzliche Fläche verbraucht wird. Die Deponie wird zum Kraftwerk der Zukunft, das emissionsfreien Strom erzeugt. Zudem wird die im zweiten Schritt geplante Biomethananlage ein weiterer wichtiger Baustein für nachhaltige Abfallwirtschaft sein.“ Die ersten Solarmodule sollen Mitte 2026 ans Netz gehen.

Das ist die INNOWA GmbH

Die INNOWA GmbH ist ein kommunales Gemeinschaftsunternehmen der DEW21 und der EDG Holding GmbH. Ziel ist es, innovative Konzepte zur Sektorenkopplung auf Dortmunder Stadtgebiet zu entwickeln und umzusetzen – mit Fokus auf Energie, Kreislaufwirtschaft und Mobilität.

Schlagwörter

Umwelt, Nachhaltigkeit & Klimaschutz Sauberkeit & Entsorgung

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