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Stadtentwässerung

Abwassergebühren steigen im kommenden Jahr erstmals seit 2019 wieder

Die Stadtentwässerung Dortmund hebt die Abwassergebühren im Jahr 2024 erstmals seit 2019 an. Für einen durchschnittlichen Vier-Personen-Haushalt bedeutet dies einen Anstieg um 8 Prozent von rund 582 auf 630 Euro (plus 48 Euro). Dies beschloss der Verwaltungsvorstand am 26. September.

Abwasserrohr
Abwasserrohr

Warum steigen die Abwassergebühren?

Für diese Entwicklung gibt es verschiedene Ursachen. Ein zentraler Grund sind die gestiegenen Mitgliedsbeiträge an die Wasserwirtschaftsverbände. Diese stellen mit rund 45 Prozent die größte Einzelposition der durch Gebühren zu deckenden Kosten dar. Hier wird mit einer Kostensteigerung von rund 2 Prozent (1,4 Millionen Euro) kalkuliert.

Ein weiterer Grund sind die immens gestiegenen Baukosten durch höhere Energie- und Materialkosten. Hier wird mit einer Steigerung von rund 16,6 Prozent (5,9 Millionen Euro) gerechnet. Zudem musste die Stadtentwässerung die Auswirkungen des Tarifvertrags für den öffentlichen Dienst berücksichtigen, der deutlich höhere Gehaltssteigerungen als in den vergangenen Jahren sowie Einmalzahlungen vorsieht. Zusammen mit weiteren Veränderungen im Personalaufwand führte dies zu einer Steigerung von rund 13,9 Prozent (etwa 2,15 Millionen Euro) gegenüber dem Vorjahr. Zusätzlich wird eine Kostenunterdeckung aus dem Jahr 2022 mit 1,36 Millionen Euro berücksichtigt.

Die gesamten, durch Gebühren zu deckenden Kosten belaufen sich auf 158 Millionen Euro. Für die Entwässerung der städtischen Straßen, Wege und Plätze trägt die Stadt Dortmund einen Eigenanteil von 26,5 Millionen Euro.

Geringere Gebühren als andere NRW-(Groß)Städte

Im Vergleich der NRW-Großstädte liegen die Dortmunder Abwassergebühren weiterhin unter dem Landesdurchschnitt und ebenfalls unter den Kosten vieler Nachbarkommunen.

Wirtschaftsplan für das kommende Jahr 2024

Die Stadtentwässerung hat zudem ihren Wirtschaftsplan für 2024 vorgelegt. Die Betriebsleitung des Eigenbetriebs plant für 2024 mit Erträgen in Höhe von 168 Mio. Euro sowie Aufwendungen von rund 147 Millionen Euro.

Den größten Anteil an den Erträgen machen die Abwassergebühren mit 158 Mio. Euro aus. Die höchsten Kostenblöcke sind die Beiträge an Wasserwirtschaftsverbände mit 74,6 Millionen Euro, die Abschreibungen mit 22,2 Millionen Euro, die Personalaufwendungen mit 19 Millionen Euro und die Zinsaufwendungen mit 14,2 Millionen Euro.

Für Investitionen stehen für das Jahr 2024 rund 30 Millionen Euro zur Verfügung. Gebaut wird u.a. an der Buschstraße, Brackeler Linde / Weserstraße und Lange Fuhr. Darüber hinaus werden im gesamten Stadtgebiet viele Kanäle saniert.

Der geplante Jahresüberschuss wird – wie üblich – hauptsächlich in das über 2.000 Kilometer lange Kanalnetz investiert.

Familie Wirtschaft Wohnen

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