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Hier findet die Langzeitarbeitslosigkeit ein sauberes Ende: EDG-Programm wird verlängert

Langzeitarbeitslosen eine Perspektive bieten und sie wieder an den Arbeitsmarkt heranführen – das ist das Ziel eines Förderprogramms, das nun bis Ende 2029 verlängert wird.

Die EDG beschäftigt seit fünf Jahren bis zu 60 Menschen, die aus der Langzeitarbeitslosigkeit wieder ins Berufsleben zurückgefunden haben. Das Förderprogramm wird um weitere 5 Jahre verlängert und ist eine Win-win-Situation für alle Beteiligten – und für die Sauberkeit der Stadt Dortmund.

Dank der Kombination aus verschiedenen Fördermitteln ist es möglich, nun bis zu 94 Menschen in sozialversicherungspflichtigen Arbeitsverhältnissen bei der EDG Entsorgung Dortmund GmbH zu beschäftigen. Dies sind zum einen Fördermittel des Bürgergeldgesetzes, zum anderen Mittel aus dem bundesweit geltenden Einwegkunststofffondsgesetz (EWKFondsG), welches von den Inverkehrbringern von Einwegverpackungen finanziert wird. Hinzu kommt eine Kofinanzierung der Stadt Dortmund.

Soziale Teilhabe und eine saubere, sichere Stadt

„Das Förderprogramm bietet den Teilnehmerinnen und Teilnehmern eine große Chance, sich in den Arbeitsmarkt zu integrieren und beruflich wieder Fuß zu fassen. Zudem leistet dieses Instrument einen wichtigen Beitrag, um Menschen, die mindestens sechs der letzten sieben Jahre arbeitslos waren, wieder eine Perspektive zu bieten. Diese soziale Teilhabe ist hier allerdings kein isoliertes Thema, sondern ist in die Strategie für Stadtsauberkeit eingebettet – und Sauberkeit hat auch etwas mit Sicherheit zu tun: Ein sauberer Raum ist ein sicherer Raum und verbessert zudem die Lebensqualität in den Stadtbezirken“, erklärt Oberbürgermeister Thomas Westphal.

Die Verlängerung und der Ausbau des Förderinstrumentes zeigt zudem beispielhaft, dass es funktioniert, Menschen ohne berufliche Perspektive wieder in den Job zu bringen und dass aus Langzeitarbeitslosen Langzeitbeschäftigte werden können: „Unsere Erfahrungen aus den letzten Jahren zeigen, dass viele Langzeitarbeitslose den Weg schaffen, sich wieder in die Arbeitswelt zu integrieren. Umso mehr freuen wir uns, dass wir das Sprungbrett für diejenigen sind, die sich in der Vergangenheit beruflich aufgegeben haben und wir das Förderprogramm verlängern können und weiteren Mitarbeitern die Möglichkeit einer Weiterbeschäftigung – u.a. im ersten Arbeitsmarkt – bereits anbieten konnten“, so die EDG-Geschäftsführung.

Sprungbrett und Fundament

Auch die Geschäftsführung des Jobcenters Dortmund lobt dieses einzigartige erfolgreiche Förderprogramm, das für weitere Unternehmen bundesweit eine Vorreiterfunktion hat und Motivation bringt, zukünftig selbst als „Sprungbrett“ für Langzeitarbeitslose zu fungieren. „Die EDG geht als Arbeitgeber mit gutem Beispiel voran und zeigt, wie eine erfolgreiche nachhaltige Integration von Langzeitarbeitslosen zurück auf den Arbeitsmarkt aussehen kann. Die Teilnehmer*innen des Förderprogramms können sich hier für ihren weiteren Lebens- und Berufsweg ein gutes Fundament schaffen.“

Dass sich dieses Dortmunder Modell für die Teilnehmer*innen des Förderprogramms in mehrfacher Hinsicht lohnt, kann EDG-Mitarbeiter Andreas Müller nur bestätigen: „Dank dieses Wiedereinstiegs bei der EDG fühle ich mich wieder gebraucht und kann zukünftig finanziell besser planen. Für mich ist der Job bei der EDG wie ein Sechser im Lotto.“

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