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Dortmunds Stadtverwaltung stärkt Beschäftigung und Zukunftsperspektiven

Viele Menschen arbeiten in der Stadtverwaltung Dortmund und sorgen dafür, dass das Leben in der City funktioniert. Damit das so bleibt, will die Stadt weiterhin eine gute Arbeitgeberin sein und hat deshalb im vergangenen Jahr einen Aktionsplan entwickelt. Dieser wird jährlich fortgeschrieben und um weitere aktuelle Maßnahmen ergänzt.

Bild: Soeren Spoo
Berswordthalle und altes Stadthaus
Berswordthalle und altes Stadthaus
Bild: Soeren Spoo

Rund 11.000 Beschäftigte arbeiten bei der Stadtverwaltung Dortmund und sorgen dafür, dass das Leben in der City funktioniert. Damit das so bleibt, will die Stadt weiterhin eine gute Arbeitgeberin sein und hat deshalb im vergangenen Jahr den Aktionsplan "Gute Arbeit – Arbeitgeberin mit Perspektiven" entwickelt. Dieser wird jährlich fortgeschrieben und um weitere aktuelle Maßnahmen ergänzt.

Der neue Aktionsplan enthält u.a. folgende Schwerpunkte:

Inklusive Ausbildung – Grundlage für die Teilhabe am Arbeitsleben:
Berufsausbildungen sind ein wichtiges Fundament für die Teilhabemöglichkeiten von Jugendlichen und jungen Erwachsenen am Arbeitsleben. Junge Menschen mit Behinderung erhalten die Möglichkeit auf eine betriebliche Ausbildung und somit Zugang zum Arbeitsmarkt. Im Einstellungsjahr 2024 wird angestrebt, die ersten Ausbildungsplätze gezielt für zukünftige Nachwuchskräfte mit Behinderung einzurichten.

Passgenaue Eingliederungsmaßnahmen für Langzeitarbeitslose in der Stadtverwaltung – der öffentliche Dienst als Vorbild:
Langzeitarbeitslosigkeit ist ein akutes Problem, denn je länger Menschen arbeitslos sind, desto schwieriger wird die Rückkehr in die Erwerbstätigkeit. Die Stadt Dortmund ist derzeit mit unterschiedlichen Akteur*innen in Gesprächen und Überlegungen, wie sie als gute Arbeitgeberin einen weiteren Beitrag zur Beschäftigung von Langzeitarbeitslosen leisten kann. Bereits jetzt werden Langzeitarbeitslose in Kooperation mit dem Jobcenter im Sinne des Teilhabechancengesetz (THCG) in passende Beschäftigungsverhältnisse integriert. Die Stadt Dortmund sowie die städtischen Töchterunternehmen haben aktuell rund 300 Personen in den Maßnahmen beschäftigt, die zentral im Sozialamt, in der Fachstelle für Beschäftigungsförderung, koordiniert werden.

Tarifstruktur und Mindestlohn im öffentlichen Dienst – Verwaltung sichert gute Einkommen:
Der Tarifabschluss im April 2023 hat erneut dazu beigetragen, attraktive Einkommen im öffentlichen Dienst zu sichern. Auch der seit dem 1. Januar 2015 eingeführte gesetzliche Mindestlohn ist mit dieser Tariferhöhung in allen Entgeltgruppen sichergestellt. Ab dem 1. März 2024 liegen alle tariflich vereinbarten Stunden-Entgelte darüber und die dann bestehende Tarifstruktur ermöglicht gute Einkommen für alle Beschäftigten im öffentlichen Dienst.

Assistierte Ausbildung bei der Stadt Dortmund – eine Chance für junge Menschen mit ausbildungsbegleitendem Unterstützungsbedarf:
Seit dem Einstellungsjahr 2015 fördert die Stadt Dortmund als Arbeitgeberin auch im Bereich der Nachwuchskräftegewinnung junge Menschen mit ausbildungsbegleitendem Unterstützungsbedarf. Im Rahmen der sog. "assistierten Ausbildung" werden jährlich zehn Ausbildungsplätze über den eigentlichen Ausbildungsbedarf hinaus angeboten. Ziel der Maßnahme ist, jungen Menschen, die es auf dem regulären Ausbildungsmarkt schwer haben, eine Chance zur erfolgreichen Teilhabe am Berufsleben zu bieten.

Jobmodell „StudiJobs“ – bereits während des Studiums Berufserfahrung sammeln mit hervorragender Übernahmeperspektive:
Das Jobmodell der Studijobs stellt eine Ausweitung und Neuausrichtung der Einstellungen von Werkstudenten*innen dar. Diese werden fortan für höherqualifizierte Aufgaben (Projekteinsätze bzw. projektartige Aufgaben) in den Fachbereichen und Eigenbetrieben eingesetzt. Insgesamt besteht ein Kontigent aus 20 eingerichteten Studijobs.

Traineeprogramm – eine gute Möglichkeit für Berufseinsteiger*innen nach Hochschulabschluss:
Seit dem Jahr 2017 bietet die Stadt Dortmund Hochschulabsolvent*innen die Möglichkeit, an einem Traineeprogramm teilzunehmen. Das Traineeprogramm richtete sich an Menschen, die kürzlich einen Hochschulabschluss erlangt haben und sich nun Gedanken um Ihren Berufseinstieg machen oder vorab gezielte praktische Erfahrungen sammeln möchten, um hierdurch den Einstieg in das Berufsleben zu vereinfachen.

Servicearbeitsplätze – ein Instrument für leistungsgewandelte Mitarbeitende:
Im Jahr 2016 wurde unter dem Gesichtspunkt der sozialen Verantwortung das Projekt "Servicearbeitsplätze" ins Leben gerufen. Zehn Servicearbeitsplätze werden dauerhafte für die externe Einstellung von langzeitarbeitslosen Maßnahmeteilnehmer*innen vorgehalten. Die Stadt Dortmund unterstützt damit die Eingliederung von Langzeitarbeitslosen. Von diesen Servicearbeitsplätzen sind aktuell sieben der zehn zur Verfügung stehenden Stellen besetzt.

Unbefristete Beschäftigungsverhältnisse – hohe soziale Absicherung ist garantiert:
Für die Stadt Dortmund als Arbeitgeberin ist es der Normalfall, im Rahmen von Auswahl-, Be-setzungs- und Einstellungsverfahren unbefristete Beschäftigungsverhältnisse anzubieten, die Quote der befristeten Beschäftigungsverhältnisse lag im April 2023 bei nur 3,6 Prozent. Im Gegensatz zu Zahlen aus der Privatwirtschaft zeigt diese niedrige Quote, dass sich die Stadt Dortmund ihrer sozialen Verpflichtung bewusst ist und in der Regel unbefristete Beschäftigungsverhältnisse abgeschlossen werden.

Honorarverträge – legal und nicht als Alternative zu Arbeitsverträgen genutzt:
Die Stadt Dortmund mit ihren vielfältigen Aufgabenfeldern wird ihre Aufgaben nicht gänzlich ohne Honorarverträge bewältigen können. Sie bieten die Möglichkeit, noch flexibler und schneller auf Veränderungen und Besonderheiten reagieren zu können. Ungeachtet dessen wurde die Möglichkeit geprüft, Honorarverträge in tarifbezahlte Arbeitsverträge umzuwandeln. Dazu hat der Rat der Stadt Dortmund in seiner Sitzung am 23. März 2023 einen entsprechenden Beschluss gefasst, der es den Fachbereichen und Eigenbetrieben ermöglicht, insgesamt rund 69 Planstellen einzurichten, allein im Jahr 2023 rund 46 Planstellen. Soweit beiderseitig gewünscht, sollen die bisherigen Kräfte auf Honorarbasis nun dauerhaft fest eingestellt werden.

Personal- und Organisationsdezernent Christian Uhr ist zufrieden: "Der Aktionsplan ist ein wichtiges Instrument, um die Stadtverwaltung Dortmund als gute Arbeitgeberin für die Zukunft weiterzuentwickeln. Wir werden den Aktionsplan kontinuierlich fortschreiben und um neue Maßnahmen ergänzen."

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