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OB Westphal erlebt auf seiner Sommertour engen Zusammenhalt und kreative Köpfe

Der siebte Tag der Sommertour von Oberbürgermeister Thomas Westphal steht unter dem Thema "In Dortmund zählt, wo man hin will". Welche Ziele haben Dortmunder*innen? Wie wollen sie die erreichen? Welche Unterstützung bekommen sie von Dortmunder Vereinen und Institutionen?

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"In Dortmund zählt wo man hinwill" - der siebte Tag der Sommertour führt Oberbürgermeister Westphal zu Jugendlichen mit großen Träumen. Wie verlief der Tag?

Der erste Programmpunkt der Sommertour am Mittwoch, 2. August, ist im Sprachcafé des Vereins " Chancengleich in Europa" im Hörder Zentrum für Vielfalt. Oberbürgermeister Westphal trifft Frauen aus vielen verschiedenen Ländern. Sie kommen unter anderem aus Syrien, Iran, Indien, Marokko oder der Ukraine. Der Besuch zeigt, dass es egal ist, wo die Menschen herkommen oder was ihr Background ist, um ihre Ziele zu erreichen. Die Mitarbeiter*innen leisten einen großen Beitrag zur Teilhabe der Frauen an der Stadtgesellschaft. Die Irakerin Basi ist ein beeindruckendes Beispiel für die Entwicklung der Frauen. Sie ist vor acht Jahren nach Dortmund geflüchtet; als Analphabetin. Dann hat sie mit Hilfe des Vereins Deutsch gelernt, und zwar Lesen und Schreiben. Letzte Woche hat sie ihre theoretische Führerscheinprüfung auf Deutsch bestanden und auch schon die ersten Fahrstunden absolviert. Für die junge Mutter eine gute Perspektive, für die sie ihren "Freundinnen" im Sprachcafé sehr dankbar ist.

Auch Oberbürgermeister Westphal ist begeistert, was dort in Hörde geleistet wird. "Ich war schon öfter hier und komme immer gerne wieder. Die Frauen aus den unterschiedlichen Kulturen kommen mit verschiedenen Geschichten und Problemen nach Dortmund. Hier können sie alles bereden und werden hervorragend unterstützt", sagt OB Westphal.

Ohne die ehrenamtlichen Helfer*innen würde es Chancengleich nicht geben

Theater von und mit jungen Menschen verschiedener Nationen

Anschließend besucht Oberbürgermeister Westphal Unternehmen.Bilden.Vielfalt (UBV). Selbständige, Unternehmer*innen und Unternehmen aus verschiedenen Branchen und Kulturen leisten einen großen Beitrag für die Dortmunder Wirtschaft. in der Dortmunder Nordstadt. Der UBV ist ein vielfältig-wirtschaftlicher Zusammenschluss, der den Jugendlichen helfen will, die Brücke von Schule zum Beruf zu bauen. Neben den Beratungen und Coachings hat sich im Verein eine Theatergruppe gegründet. Die jungen Menschen erarbeiten eigenständig mit den Mitarbeiter*innen Theaterstücke über Themen, die sie in ihrem Alltag bewegen: Chancengleichheit, Naturschutz oder Homeschooling in der Corona-Zeit. Das Theaterstück, das Oberbürgermeister Westphal heute sieht, dreht sich um das Thema Rassismus. Eindrucksvoll zeigen die Jugendlichen der Theatergruppe "Improssibles". Die große Botschaft: Zeig deine Stärken.

OB Westphal und das gesamte Publikum klatschen begeistert Beifall. Eine gelungene und lehrreiche Aufführung der jungen Migrant*innen. OB Westphal fragt die Schauspieler*innen neugierig nach ihren Zukunftsplänen und Berufswünschen. In einer herzlichen Atmosphäre erzählen sie von ihren Kindheitsträumen und ihren Plänen. Einige Jugendliche haben ihre Ausbildung bereits beendet oder stehen kurz vor dem Start, andere studieren.

Großartige Arbeit für die nördlichen Stadtbezirke

Weitere Themenschwerpunkte des UBV sind unter anderem die ökonomische Vielfalt von Migrantenbetrieben zu stärken oder die Jugendlichen mit Zuwanderungsgeschichte zu unterstützen, einfacher in den Arbeitsmarkt einzusteigen. Außerdem setzt der Verein das Projekt "Ich bin drin!" der Initiative Nordwärts um, um jungen Erwachsenen der Nordstadt beim Übergang von Schule zum Beruf helfen zu können.

Das Wir-Gefühl zählt

Der Tag heute zeigt, dass das Thema "In Dortmund zählt, wo man hin will" bereits bei vielen Dortmunder*innen angekommen ist. Niemand soll aufgrund von Geschlecht, Abstammung, Herkunft, Sprache, Heimat, Glauben, religiösen oder politischen Überzeugungen benachteiligt oder bevorzugt werden. Es gibt in der Stadt viele tolle Initiativen und Vereine, die das Wir-Gefühl stärken, denn gemeinsam ist es leichter, die Ziele zu erreichen.

Text: Karoline Rösner

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