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Stadt und Polizei gehen gegen Crack-Konsum und aggressives Betteln vor

Crack und aggressives Betteln sind im Sommer in der Dortmunder City zu einem immer größeren Problem geworden. Stadt und Polizei NRW Dortmund wollen gemeinsam dagegen vorgehen.

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Der Konsum von Crack und aggressives Betteln sind im Sommer zu einem immer größeren Problem gerade in der City geworden. Was unternimmt der Kommunale Ordnungsdienst? Ordnungsdezernent Norbert Dahmen im Interview.

Die Stadt soll sicherer und schöner werden - das ist erklärtes Ziel der Stadtverwaltung Dortmund. Hierfür geht der Sonderstab Ordnung und Stadtleben beispielsweise gegen die Vermüllung von Plätzen vor. Der Einsatz von Kommunalem Ordnungsdienst und Polizei hat bereits zu Erfolgen im Kampf gegen den illegalen Drogenkonsum geführt.

Der Kommunale Ordnungsdienst der Stadt Dortmund und die Polizei beobachten einen Rückgang des illegalen Drogenkonsums im öffentlichen Raum. Dies liegt nach Einschätzung von Rechts- und Ordnungsdezernent Norbert Dahmen am "Kontrolldruck", den Kommunaler Ordnungsdienst (KOD) und Polizei in etwas mehr als zwei Monaten ausgeübt haben.

Bild: Stadt Dortmund / Roland Gorecki
Mitarbeitende des Kommunalen Ordnungsdienstes auf Streife
Die Mitarbeitende des Kommunalen Ordnungsdienstes sind in der Innenstadt an vielen Orten präsent.
Bild: Stadt Dortmund / Roland Gorecki

Konkret wurden in diesem Zeitraum 1.500 Platzverweise vom KOD ausgesprochen und 1.800 von der Polizei. Die Polizei hat seit Anfang Juli mittlerweile 78 Schwerpunkteinsätze gemeinsam mit dem KOD der Stadt Dortmund durchgeführt. Insgesamt 6.864 Personalstunden kamen dabei zusammen. Allein in der Zeit vom 9. Oktober bis zum 15. Oktober (41. Kalenderwoche) waren es 5 Schwerpunkteinsätze mit insgesamt 440 Personalstunden.

In dieser Einsatzwoche kam es in den kontrollierten Bereichen zu 6 Freiheitsentziehungen und 148 Platzverweisen. Im Zusammenhang mit den Kontrolleinsätzen führten die Einsatzkräfte 84 Bürgergespräche. Betrachtet man den Zeitraum seit Anfang August, so waren dies 188 Freiheitsentziehungen, 1.853 Platzverweise und 1.627 Bürger*innengespräche.

Sonderstab eingerichtet

Dahmen äußerte sich am Dienstag, 17. Oktober, nach der Sitzung des Verwaltungsvorstands. Oberbürgermeister Thomas Westphal, Dahmen und Baudezernent Arnulf Rybicki berichteten über die Arbeit des Sonderstabs Ordnung und Stadtleben.Kontrolldruck weiter aufrecht haltenIn den vergangenen Wochen sei der KOD auch in Zivil aktiv gewesen, um illegale Fälle von Drogenkonsum und aggressivem Betteln aufzudecken.

Auch unter anderem dadurch habe sich die Situation in der Innenstadt verbessert. Doch, so Dahmen, Polizei und KOD seien sich einig: "Sobald wir den Kontrolldruck zurückfahren, wird sich die Situation wieder verschlechtern."Baudezernent Rybicki ging auf Plätze in der Innenstadt und in anderen Stadtteilen ein und dem Ziel der Verwaltung, Sicherheit und Sauberkeit zu erhöhen.

Zu den Aufgaben gehörten etwa die Beseitigung von Graffitis sowie die Instandhaltung von Bänken und anderen öffentlichen Sitzmöbeln. Jetzt in den Herbstferien seien Sitzbänke im öffentlichen Raum ausgetauscht worden. Allein in den vergangenen drei Jahren seien mehr als 300.000 Euro ausgegeben worden, um illegal gesprayte Graffitis zu beseitigen.

Jeder einzelne Platz wird geprüft

Oberbürgermeister Thomas Westphal fasste zusammen: "Wir schauen uns die Plätze an, die Vermüllung - aber dabei bleibt es nicht. Da, wo wir Mängel sehen, kümmern wir uns." Zugleich rief Westphal die Bürger*innen auf, sich bei der Stadt zu melden und nach dem Vorbild der "Dreckpetze" der Entsorgung Dortmund GmbH (EDG) Missstände zu melden.

Text: Larissa Hinz

Schlagwörter

Sicherheit & Ordnung Recht Planen & Bauen Sauberkeit & Entsorgung

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