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Gesellschaftliche Teilhabe

Stadt Dortmund beteiligt sich an Kampagne "Assistenzhund willkommen"

Die Stadt Dortmund nimmt teil an der Kampagne "Assistenzhund willkommen". Ziel der Kampagne ist es, Bewusstsein für das Thema Assistenzhunde zu schaffen, die Akzeptanz bei Beschäftigten der Stadt Dortmund und Bürger*innen zu erhöhen und Zutrittsbarrieren für Menschen mit Assistenzhunden zu verringern.

Bild: Stadt Dortmund / Gaye Suse Kromer
Unterstützung der Kampagne: Dr. Frank Renken, Leiter des Gesundheitsamtes, und Manuela Kürpick mit Ajumi.
Unterstützung der Kampagne: Dr. Frank Renken, Leiter des Gesundheitsamtes, und Manuela Kürpick mit Ajumi.
Bild: Stadt Dortmund / Gaye Suse Kromer

Assistenzhunde übernehmen in einer Mensch-Hund-Gemeinschaft lebenslang unterstützende Funktionen für Menschen mit Sinnesbehinderungen, körperlichen Einschränkungen, neurologischen Beeinträchtigungen oder chronischen Erkrankungen. Sie ermöglichen Betroffenen gesellschaftliche Teilhabe und ein selbstbestimmtes Leben.

Zutrittsbarrieren im Stadtgebiet sollen abgebaut werden

"Für die Teilhabe am öffentlichen und gesellschaftlichen Leben ist die ständige Begleitung der betroffenen Menschen durch ihren Assistenzhund zentral. Um Assistenzhund-Teams in Dortmund den Zutritt zu Einrichtungen der Verwaltung, in Sport und Freizeit, Gesundheit und Einkauf zu erleichtern, beteiligt sich die Stadt Dortmund an der bundesweiten Zutrittskampagne 'Assistenzhund Willkommen'. Wir möchten über dieses wichtige Thema aufklären und mit gutem Beispiel vorangehen", sagt Oberbürgermeister Thomas Westphal.

Bild: Stadt Dortmund
Oberbürgermeister Thomas Westphal bringt einen Aufkleber am Dienstgebäude am Südwall an.
Oberbürgermeister Thomas Westphal bringt einen Aufkleber am Dienstgebäude am Südwall an.
Bild: Stadt Dortmund

Seit 2021 ist das Zutrittsrecht für Assistenzhunde in Deutschland im Behindertengleichstellungsgesetz (BGG) geregelt. Als Faustregel gilt, dass Assistenzhunde überall dort ein Zutrittsrecht haben, wo Menschen in Straßenkleidung der Zutritt gestattet ist - auch bei generellem Tierverbot. Vielen Menschen ist diese rechtliche Regelung bisher nicht bekannt, weshalb die Zutrittskampagne "Assistenzhunde willkommen" im Auftrag des Bundesministeriums für Arbeit und Soziales 2018 ins Leben gerufen wurde. Die Umsetzung der Kampagne erfolgt über den Verein Pfotenpiloten e.V. in Zusammenarbeit mit den Kommunen. In NRW kooperiert der Verein Assistenzhunde NRW e.V. mit den Pfotenpiloten.

Für die Umsetzung der Kampagne wurde ein Konzept mit verschiedenen verwaltungsinternen und öffentlichkeitswirksamen Maßnahmen erarbeitet, die in den kommenden Monaten schrittweise umgesetzt werden. Dazu zählen die Information und Aufklärung der städtischen Beschäftigten und das Anbringen von "Assistenzhund Willkommen"-Aufklebern an städtischen Gebäudeeingängen. Zudem sind öffentlichkeitswirksame Aktionen zum Thema geplant.

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Studium, Wissenschaft & Forschung Familie Kultur & Freizeit Gesundheit & Pflege Inklusion & Menschen mit Behinderung Planen & Bauen

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